Munitionsfund in der früheren Bayernkaserne

Blaulichtbalken Feuerwehr , Foto: Münchner Branddirektion
Foto: Münchner Branddirektion

Munition aus dem Zweiten Weltkrieg wird entfernt

(24.2.2019) In der nächsten Zeit wird auf dem Gelände der früheren Bayernkaserne Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Dafür muss jeweils mittwochs und sonntags eine Sperrzone eingerichtet werden, die nächste am Sonntag (27.2.). Anwohner sind allerdings nur in geringem Maße betroffen.

Am Montag nur Sperrungen innerhalb der Kaserne

Wie Stadt und Feuerwehr mitteilen, wurden im südlichen Teil der einstigen Bayernkaserne Reste von Flakständen aus dem Zweiten Weltkrieg und Munitionslager gefunden. Für die Beseitigung der Munition sind kontrollierte Sprengungen vor Ort erforderlich.

Am Sonntag, 24.2. ist die Bergung der gefundenen Munition in der Bayernkaserne angelaufen. Es wurde aus Sicherheitsgründen ein erweiterter Bereich um den Fundort gesperrt. Die Evakuierung verlief aus Sicht der Einsatzkräfte reibungslos. Die Sperre wurde um 17.00 Uhr wieder aufgehoben.

Am Montag, 25.2. finden laut Feuerwehr Nacharbeiten auf dem Gelände statt. Hierbei wird ab 13.00 Uhr wiederholt planmäßig Munition gesprengt. Es werden bis etwa 15.00 Uhr in der Umgebung Explosionsgeräusche zu hören sein. Sperrungen finden hierfür nur innerhalb der Bayernkaserne statt. Am kommenden Mittwoch wird dieser erweiterte Bereich planmäßig erneut gesperrt. Dieser sollte ab 07.00 Uhr nur noch verlassen werden. Zwischen 08.00 Uhr und 17.00 Uhr ist der Aufenthalt in der Sperrzone aus Sicherheitsgründen verboten. Sämtliche Einrichtungen innerhalb der Absperrung bleiben in diesem Zeitraum geschlossen.

Die ehemalige Bayernkaserne wird in ein neues Stadtquartier mit rund 5.500 Wohnungen für bis zu 15.000 Menschen umgebaut. Neben Wohnungen sind hier auch Kindertagesstätten, Schulen mit Sportanlagen, Geschäfte und ein Stadtpark vorgesehen.

(muenchen.de/dpa)

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