Kuriose Ausreißer-Geschichte: Zweiter Pelikan in München gesichtet

Der im Oktober 2018 gesichtete Pelikan "Isarbelle", Foto: picture alliance / Fabian Unger
Foto: picture alliance / Fabian Unger

(19.2.2019) Schon seit Oktober ist der in Österreich entflogene Rosapelikan "Isarbelle" in München unterwegs. Am Wochenende wurde noch ein weiterer Pelikan gesichtet und sorgte für Verwirrung. Der Tierpark Hellabrunn klärte die Geschichte nun auf…

Zweiter Rosapelikan ist wieder heimgekehrt

Entflogene Pelikandame aus Hellabrunn, Foto: Tierpark Hellabrunn/ Bernd Heiler
Foto: Tierpark Hellabrunn/ Bernd Heiler

Der Rosapelikan, den die Münchner nach einem Aufruf des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) auf den Namen „Isarbelle“ getauft haben, wird seit Monaten immer wieder im Stadtgebiet gesichtet und fotografiert. Das rosa-weiße Männchen war im Herbst aus einem Tiroler Tierpark in Ebbs ausgebüchst - und setzte seine Reise in Richtung Norden fort. Schon eine Weile warf sein großer Bewegungsumkreis Fragen auf.

An diesem Wochenende kam es dann zu einem kuriosen Zufall: Beinahe zur gleichen Zeit meldeten Beobachter am Samstag zwei Pelikansichtungen - sowohl am Hinterbrühler See nahe des Tierparks Hellabrunn als auch an der Isar, in der Nähe von Freising. Ganz identisch sahen die Vögel nicht aus – es musste sich also um einen zweiten Rosapelikan handeln.

War das etwa der Beginn einer romantischen Tierliebesgeschichte? Frühlingsgefühle mögen zwar im Spiel gewesen sein, aber ob sich die beiden rosa-weißen Tiere am Wochenende begegnet sind, steht nicht fest. Stattdessen meldete heute Morgen der Münchner Tierpark, dass es sich bei der Ausreißerin um eine Pelikandame aus Hellabrunn handelt, die sich auf eine mehrtägige Erkundungstour an die Isar begeben hat. Die Münchner Polizei hat das Tier am Sonntag wieder zurückgebracht. Sie ist wohlauf und freute sich über eine ordentliche Portion Fisch zur Feier der Rückkehr.

Wie der Tierpark bestätigt, war der Pelikan keiner Gefahr ausgesetzt. Die Tierpfleger waren sich sicher, dass die Dame früher oder später zu ihrer Gruppe zurückkehrt, denn Pelikane seien keine Einzelgänger.

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