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MVV-Tarifreform kommt: Stadtrat stimmt zu

U6 Münchner Freiheit

Die Reform soll im Dezember 2019 in Kraft treten

(10.4.2019) Die MVV-Tarifreform kommt: Nach dem Wirtschaftsausschuss hat nun auch die Vollversammlung des Münchner Stadtrats den Plänen für die große Reform zugestimmt. Für Fahrgäste wird sich ab Dezember 2019 einiges ändern - und womöglich gibt es ab 2020 gleich die nächste Tarif-Neuheit.

Das sind die wichtigsten Punkte der Reform

Lange wurde darum gerungen, im Winter verkündete der MVV den Durchbruch - und nun haben alle Beteiligten den Plänen endgültig zugestimmt. Heute hat die Vollversammlung des Münchner Stadtrats den Beschluss des Wirtschaftsausschusses von letzter Woche abgesegnet -  die große Tarifreform kann also kommen. Geplant ist, dass sie zum 15.12.2019 in Kraft tritt.  Dann wird sich für die Fahrgäste im Öffentlichen Nahverkehr vieles ändern.

Denn die Reform soll das Tarifsystem nicht nur einfacher und übersichtlicher machen - sie bietet für viele Fahrgäste auch klare Preisvorteile. Ein Beispiel: Wer bislang eine Monatskarte für die Ringe 1 bis 4 kaufte, die nach der Reform in der sogenannten "M-Zone" zusammengefasst werden, zahlt künftig 55,20€ - also deutlich weniger als jetzt. Im Jahresabo sind es umgerechnet sogar nur 43,50€ pro Monat, da nur 10 Monate bezahlt werden. Bislang betrug der Monatspreis 79,10€.

Generell wird das System aus 16 Ringen, vier Zonen und drei Räumen deutlich zurückgebaut. Es wird sieben Tarifzonen geben, deren innerste, die M-Zone, den kompletten Münchner Innenraum plus Nachbargemeinden umfasst.

Mehr Details und eine Übersichtskarte der Zonen findet Ihr hier

365-Euro-Ticket für Auszubildende ab Herbst 2020?

Und die Tarifreform ist womöglich nicht das Ende der Fahnenstange. Laut Stadtratsbeschluss soll bis Herbst 2020 ein neuer, attraktiver MVV-Ausbildungstarif eingeführt werden. Das von Ministerpräsident Markus Söder ins Spiel gebrachte 365-Euro-Ticket soll also - zumindest für Auszubildende und Jugendliche - im nächsten Jahr Realität werden. Dazu wird es Verhandlungen zwischen der Landeshauptstadt und dem Freistaat geben.

Mehr zu den Plänen für das 365-Euro-Ticket erfahrt Ihr hier

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