Merkel und Söder besichtigen Robotik-Institut der TU

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Besuch des Lehrstuhl fuer Robotik und Systemintelligenz., Foto: Uli Benz / TU Muenchen
Foto: Uli Benz / TU Muenchen

Kanzlerin und Ministerpräsident informieren sich über KI-Forschung

(24.5.2019) Diesen Besuch hat die Technische Universität nicht alle Tage: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Ministerpräsident Markus Söder (CSU) haben das interdisziplinäre Institut für Robotik und Maschinenintelligenz der TU München besichtigt.

Merkel und Söder verschafften sich dabei einen Überblick über den Stand der Forschung zu Robotik und Künstlicher Intelligenz (KI). Dabei erfuhren beide mehr über Hightech-Initiativen an der TUM, aber auch über deren Synergien mit wissenschaftsbasierten Start-ups und forschungsgetriebenen Unternehmen aus München.

Im Anschluss an die Führung diskutierte die Kanzlerin mit dem wissenschaftlichen und unternehmerischen Nachwuchs aus KI und Robotik. „Was man hier sieht ist, dass von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung alles mitgedacht wird – und zwar immer aus der Perspektive: Was nützt den Menschen? So stelle ich mir das Hightech-Land Deutschland vor", so Merkel.

Söder: „Bayern will Künstliche Intelligenz massiv voranbringen"

Ministerpräsident Markus Söder sagte anlässlich der Besichtigung: „Bayern will Künstliche Intelligenz massiv voranbringen. Die Technologie hilft, Krankheiten zu erkennen, Verkehrsströme zu lenken und körperliche Arbeit zu erleichtern. Nur durch solche Innovationen bleibt Bayern auch in Zukunft wettbewerbsfähig. Deshalb investieren wir massiv in Wissenschaft und Forschung, in Quantentechnologie, Robotik, Supercomputing, New Space und moderne Mobilität."

TU-Präsident Prof. Wolfgang A. Herrmann sagte: „Die TUM mit ihrem hochdifferenzierten, fächerübergreifenden Ansatz ist in der idealen Position, um gemeinsam mit ihren starken Partnern die Region München zum europäischen Zentrum für Robotik und Künstliche Intelligenz zu entwickeln. Dadurch können wir in anderen Bereichen, in denen wir bereits heute stark sind – etwa in der Luft- und Raumfahrt – völlig neue Akzente setzen und im internationalen Wettbewerb hierzulande die Spitze der Forschung definieren.“

Seit ihrer Gründung 2017 bringt die MSRM mehr als 50 Professorinnen und Professoren der TUM aus Bereichen wie Informatik, Ingenieurwissenschaften, Physik und Medizin in Kooperation mit den Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Im Zentrum der Präsentation in der 750 Quadratmeter großen Haupthalle der MSRM standen die drei Schwerpunktthemen der MSRM: die Zukunft von Arbeit, Gesundheit und Mobilität.

(muenchen.de)

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