OB Dieter Reiter setzt sich für städtischen Hanfanbau ein

Hanföl und Hanfblatt

Versorgung für Schmerzpatienten soll verbessert werden

(10.5.2019) Oberbürgermeister Dieter Reiter setzt sich dafür ein, dass künftig auch auf städtischen Gütern Cannabis zur medizinischen Verwendung angebaut werden darf. Chronische Schmerzpatienten würden davon profitieren.

Entscheidung liegt bei der Bundesregierung

Viele Schmerzpatienten und Schwerstkranke benötigen eine Behandlung mit Cannabis-Präparaten, da ihre Erkrankungen auf diese Weise erträglicher gestaltet werden können. Oberbürgermeister Dieter Reiter spricht sich nun dafür aus, dass Medizinalhanf auch auf städtischen Gütern angebaut werden darf, um eine bessere Versorgung der Patienten mit den entsprechenden Präparaten gewährleisten zu können.

„Ich werde mich gerne bei der Bundesregierung dafür einsetzen, dass wir in München Medizinalhanf auf den städtischen Gütern anbauen dürfen. Viele Schmerzpatienten sind auf bestimmte Cannabis-Sorten als Medikament angewiesen, die leider bisher nicht in ausreichendem Maße verfügbar sind“, so Reiter. „Ich bin überzeugt, dass wir auch als Kommune einen wirksamen Beitrag leisten könnten, den Versorgungsengpass wenigstens zu verringern.“

Ein entsprechender Antrag wurde vom Gesundheitsausschuss der Stadt München bereits angenommen. Nun geht es in einem nächsten Schritt darum, beim Bund eine Änderung der Gesetze zu erwirken, sodass Medizinalhanf, der von der Stadt angebaut wird, an Patienten abgegeben werden darf.

Cannabis-Präparate werden vor allem bei der Therapie von Krebs- und AIDS-Erkrankungen eingesetzt, auch bei chronischen Nervenschmerzen finden sie Verwendung. In Deutschland können chronisch Schwerkranke Cannabis seit 2017 auf Rezept bekommen.

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