Top-Quote für den Eisbach-"Tatort" aus München

Szene aus dem "Tatort"-Fall "Die ewige Welle", Foto: BR/Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG/Hendrik Heiden
Foto: BR/Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG/Hendrik Heiden

Anschlag auf einen Eisbach-Surfer: So war der "Tatort"

(27.5.2019) Im Münchner "Tatort" verschlug es die Ermittler Batic und Leitmayr gestern an den Eisbach. Doch der Mordanschlag auf einen Surfer führte die Zuschauer zunächst in die Irre. Trotz zeitgleicher Konkurrenz durch die Europawahl erreichte der Fall "Die ewige Welle" eine starke Einschaltquote.

Leitmayrs Jugendfreund spielt eine zwielichtige Rolle

Szene aus dem "Tatort"-Fall "Die ewige Welle", Foto: BR/Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG/Hendrik Heiden
Foto: BR/Wiedemann & Berg Television GmbH & Co. KG/Hendrik Heiden

Die Surfer am Eisbach zählen seit langem zu den absoluten "Must-Sees" in München und stehen vermutlich in jedem Reiseführer. Da wundert es fast ein bisschen, dass die Münchner "Tatort"-Kommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Ivo Batic (Miroslav Nemec) gestern zum ersten Mal im Umfeld der Eisbachwelle ermittelten. Und das vor den Augen von 8,85 Millionen Fernsehzuschauern - obwohl zeitgleich die Analysen zur Europawahl eintrafen, hatte der Münchner "Tatort" also wieder einmal eine absolute Top-Quote zu verzeichnen.

Zu Recht? Der gestrige Fall "Die ewige Welle" war jedenfalls reichlich komplex und alles andere als ein klassischer Krimi: Eisbachsurfer Mikesch Seifert wird auf dem Heimweg Opfer einer Messerattacke. Im Krankenhaus erkennt Kommissar Leitmayr in ihm einen alten Jugendfreund, mit dem er 1984 in Portugal einen unbeschwerten Aussteiger-Sommer verbracht und danach aus den Augen verloren hatte. Mit im Spiel war bei der damaligen "Menage á trois" noch die Holländerin Frida, der im Verlauf des Films auch noch eine wichtige Rolle zufällt.

Mikesch gerät bald ins Zwielicht, nicht nur weil er ständig vor der Polizei flüchtet (siehe Szenenfoto) und nicht ins Krankenhaus gehen will. Darüber hinaus sieht sich Leitmayr auch noch mit den möglichen "Spätfolgen" des Sommers 1984 konfrontiert - ist er womöglich ohne sein Wissen der Vater von Fridas Kind? 

Wenn Ihr "Die ewige Welle" verpasst habt: Der Fall ist natürlich jederzeit in der ARD-Mediathek abrufbar - wird aber in der Nacht auf Dienstag um 0:35 Uhr auch noch einmal im TV wiederholt.

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