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Paketpost-Areal: Zwei neue Hochhäuser für Münchens Skyline geplant

Zwei neue Hochhäuser fürs Paketpost-Areal geplant., Foto: Herzog & de Meuron
Foto: Herzog & de Meuron

Areal um Paketposthalle: Bürger*innengutachten liegt vor

Zwei neue Hochhäuser und Platz für Kultur: Das Areal um die denkmalgeschützte Paketposthalle in Neuhausen soll umgebaut werden. Die Stadt hat die Bevölkerung mit einbezogen, nach einem Bürger*innengutachten werden die Planungen angepasst.

Was geplant ist und wie der Stand des Projektes ist

Was ist derzeit auf dem Areal geplant?
Entstehen sollen zwei 155 Meter hohe Hochhäuser rund um die denkmalgeschützte Paketposthalle in Neuhausen. Zudem sind Hofgebäude geplant, in denen Platz für Wohnungen, Gewerbe, Büros und Gastronomie wäre. Die Paketposthalle selbst könnte für kulturelle Veranstaltungen oder als Versammlungsort genutzt werden.

Bereits im Oktober 2019 hatte der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung einem nicht finalen Masterplan für die Bebauung grundsätzlich zugestimmt. Noch bis 2023 nutzt die Deutsche Post das Areal als Briefverteilzentrum.

Wie ist der Stand des Projekts? 
Bis Mitte Oktober 2021 lief ein Bürger*innengutachten, an dem zufällig ausgewählte Münchner*innen teilnahmen. Hierbei wurden unter anderem die konkrete Nutzung der Halle diskutiert, ebenso wie die Höhe der Hochhäuser. Im Februar 2022 wurden die Ergebnisse ausgewertet und an Oberbürgermeister Dieter Reiter übergeben. Im Frühjahr 2022 befasst sich der Stadtrat mit dem Gutachten und entscheidet über den weiteren Fortgang. Die Öffentlichkeit wird auch danach weiterhin in die Diskussion eingebunden. 2023 soll der Bebauungsplan feststehen.

Bürger*innengutachten fordert Veränderungen im Masterplan

Was hat das Bürger*innengutachten ergeben? 
Grundsätzlich sind die Gutachter mit dem Masterplan einverstanden. Es gibt einige zusätzliche Wünsche und Forderungen:

  • Das neue Quartier soll nachhaltiger werden, mit mehr Grün- und Freiflächen.
  • Außerdem sollen mehr bezahlbare Wohnungen und weniger Gewerbe- und Bürobauten entstehen.
  • Die Mehrheit ist für den Bau von zwei 155 Meter hohen Türmen. Uneinigkeit herrscht über die Gestaltung: Dem einen Teil gefällt der Entwurf des Schweizer Büros Herzog & de Meuron, der andere empfiehlt einen Architekturwettbewerb.
  • Die kulturelle und offene Nutzung der Paketposthalle wird begrüßt, die Stadt München soll die Trägerschaft über einen Verein oder eine Interessensgemeinschaft übernehmen.
  • Schließlich sollen die Bürger*innen über den Fortgang des Projekts noch ausführlicher informiert werden. 

 

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