Entsteht hier ein neuer Münchner Badesee?

Kommunalreferentin Kristina Frank am möglichen Standort für den Freihamer See, Foto: Kommunalreferat
Foto: Kommunalreferat Stefan Diemling vom Zweckverband Freiham, Stadtrat Johann Sauerer und Kommunalreferentin Kristina Frank (v.l.) sehen sich den möglichen Standort für den Freihamer See an

Möglicher Standort für Badesee in Freiham untersucht

(30.8.2019) Wo könnte ein Badesee für das Neubaugebiet Freiham entstehen? Einen möglichen Standort hat sich Kommunalreferentin Kristina Frank heute angesehen. Von dem See würden auch die Bewohner einer Nachbargemeinde profitieren.

Eine Erholungsoase für Freihamer und Germeringer

Möglicher Standort für den Freihamer See, Foto: Landeshauptstadt München
Foto: Landeshauptstadt München Hier könnte der Freihamer See entstehen

Ein neuer Badesee für den Münchner Westen: Das forderten zuletzt zwei Stadtratsanträge und rannten damit offene Türen ein. Im Neubaugebiet Freiham, das derzeit entsteht, wäre ein solcher See samt Naherholungsgebiet das perfekte Freizeitangebot für die bis zu 30.000 künftigen Bewohner. Außerdem würde der Freihamer See die anderen Badeseen in der Gegend entlasten, die heute bei schönem Wetter zum Teil bereits überlaufen sind - wie etwa Langwieder, Birken- und Lußsee.

Einen möglichen Standort hat sich Kommunalreferentin Kristina Frank heute gemeinsam mit Stadtrat Johann Sauerer und Stefan Diemling, dem Geschäftsleiter des Zweckverbands Freiham, angesehen. Er befindet sich westlich der Autobahn A99, nördlich der B2 und östlich von Germering (siehe Foto). Der Zweckverband Freiham besitzt dort rund 8 Hektar Fläche, mit dem angrenzenden städtischen Grundbesitz wäre das Gebiet insgesamt 20 Hektar groß. Der See hätte dann in ungefähr die Umrisse des Riemer Sees.

Die Kommunalreferentin zeigt sich von dem Standort jedenfalls angetan, denn er bietet einen großen Vorteil: "Das vorgesehene Gelände ist gut von Freiham und Germering angebunden, da es bequem zu Fuß, mit dem Rad oder der S-Bahn erreichbar ist." Nicht nur die Bewohner Freihams sollen von dem Badesee profitieren, sondern auch die knapp 40.000 Germeringer. Die Nachbarstadt soll bei allen Schritten eingebunden werden.

Ob und wann der See tatsächlich gebaut wird, ist derzeit noch unklar. Zunächst wird eine Machbarkeitsstudie vorbereitet, eine Beschlussvorlage für den Stadtrat ist ebenfalls in Arbeit. Das Kommunalreferat koordiniert die Planungen zusammen mit dem Zweckverband Freiham, dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung, dem Baureferat und dem Referat für Gesundheit und Umwelt.

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