E-Scooter in München – Polizei zieht Bilanz

E-Scooter auf öffentlichen Straßen, Foto: Herbert Neubauer / APA
Foto: Herbert Neubauer / APA

E-Scooter bislang an 22 Verkehrsunfällen beteiligt

(7.8.2019) Seit Mitte Juni gehören die E-Scooter zum Stadtbild in München dazu. Die Polizei hat nun eine Zwischenbilanz gezogen. 22 Mal waren E-Scooter bislang in Verkehrsunfälle verwickelt - doch das größte Problem mit den kleinen Flitzern ist offenbar ein anderes.

Alkoholisierte E-Scooterfahrer riskieren ihren Führerschein

Man hat sich doch schnell an sie gewöhnt: Die kleinen, wendigen E-Scooter fahren seit knapp zwei Monaten durch die Münchner Innenstadt und werden von vielen Münchnern genutzt, um von A nach B zu kommen. Allerdings bedeuten die Scooter für die Polizei auch viel Arbeit, wie die Bilanz für den Zeitraum vom 15.6. bis zum 5.8.2019 zeigt: Demnach hat es in den vergangenen Wochen 22 Unfälle mit den Rollern gegeben. Dabei wurden 12 Menschen verletzt, drei von ihnen schwer.

Die meisten Beanstandungen der Polizei gab es aber, weil Alkohol im Spiel war. Mehr als 400 Mal mussten die Beamten alkoholisierte Fahrer aus dem Verkehr ziehen. Gezählt wurden dabei Fahrten ab 0,3 Promille Blutalkohol. Rund die Hälfte derjenigen, die betrunken auf dem E-Scooter unterwegs waren, hatten sogar einen Wert zwischen 0,5 und 1,1 Promille. Dann ist auch der Führerschein in Gefahr. Außerdem muss die Polizei immer wieder E-Scooter anhalten, auf denen zwei Personen gleichzeitig fahren - dies ist nicht erlaubt.

Welche Vorschriften gelten für E-Scooter? Hier gibt es die FAQs

Mehr Aktuelles aus München

Top