Autofahrer aufgepasst: Falschparkern drohen bald härtere Strafen

Parken, Foto: Kreisverwaltungsreferat / Dominik Parzinger
Foto: Kreisverwaltungsreferat / Dominik Parzinger

Falschparken soll Punkte in Flensburg geben

(28.8.2019) Das Parken auf dem Geh- oder Radweg, um mal schnell ein paar Besorgungen zu machen – das kann für Münchner Autofahrer künftig nicht nur teurer werden, sondern auch zu einem Eintrag in Flensburg führen. Laut übereinstimmenden Medienberichten plant das Bundesverkehrsministerium eine entsprechende Verschärfung der Strafen.

Verschärfung des Bußgeldkatalogs noch in diesem Jahr?

Parkplätze sind vor allem in der Münchner Innenstadt rar gesät und daher parken Autofahrer auch bei uns gerne mal auf dem Radweg oder in zweiter Reihe, wenn sie „nur kurz“ was erledigen wollen. Bislang hielt sich das Bußgeld mit 15 bis 30 Euro dafür in überschaubaren Grenzen, doch das soll sich nach den Vorstellungen des Bundesverkehrsministeriums bald ändern.

Laut übereinstimmenden Berichten der „Saarbrücker Zeitung“ und der „ARD“ wird der Bußgeldkatalog für Falschparker möglicherweise noch in diesem Jahr deutlich verschärft. Dann sollen für das Parken auf Rad- oder Gehwegen, dem nicht zulässigen Halten in zweiter Reihe oder für das Abstellen des Fahrzeugs auf Radsicherheitsstreifen bis zu 100 Euro fällig werden.

Und wer sich ein bisschen mit Bußgeldern im Straßenverkehr auskennt, weiß, was das zudem bedeutet: Denn die Faustregel besagt, dass es ab einer Geldstrafe von 60 Euro auch einen Punkt in Flensburg gibt. Das heißt also, wer achtmal beim Falschparken erwischt wird, muss mit dem Entzug seines Führerscheins rechnen.

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