Neue Surferwelle am Eisbach: SPD unterstützt Idee

Surferin auf der Eisbachwelle, Foto: muenchen.de / Benedikt Feiten
Foto: muenchen.de / Benedikt Feiten Die neue Welle am Tucherpark könnte die weltberühmte Eisbachwelle beim Haus der Kunst ergänzen (Archivbild)

Projekt am Tucherpark soll schon bald Realität werden

(7.8.2019) Bislang war es nur eine Idee - doch nun könnte eine neue Surferwelle am Eisbach bald Realität werden. Angedacht ist sie im Norden des Englischen Gartens, am Tucherpark. Die SPD-Stadtratsfraktion fordert in einem Antrag, dass sich OB Dieter Reiter für das Projekt einsetzt. Denn dieses würde gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Surfwelle und Wasserkraftwerk in einem

Visualisierung Surferwelle und Wasserkraftwerk, Foto: Robert Meier-Staude, 7/2015
Foto: Robert Meier-Staude, 7/2015 Visualisierung: Kombination von surfbarer Welle und Stromgewinnung (Strömung von rechts nach links)

Studierende der Hochschule München waren Anfang Juli mit der Idee an die Öffentlichkeit gegangen: Im Norden des Englischen Gartens, am Tucherpark, fließt der Eisbach bereits heute mit kräftiger Strömung über eine Schwelle. Zwei Wasserkraftturbinen könnten hier regenerative Energie für München erzeugen, im selben Zuge wäre es durch ein paar Einbauten möglich, eine neue Surferwelle entstehen zu lassen. Diese wäre kein simpler Abklatsch der mittlerweile weltberühmten Eisbachwelle beim Haus der Kunst - sondern eine Ergänzung. Hier gibt es mehr Details zur Idee

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OB Reiter soll das Projekt nun vorantreiben

Die SPD-Fraktion im Stadtrat hatte schon kurz nach der Vorstellung der Idee ihre Unterstützung signalisiert und greift das Thema jetzt in einem Antrag erneut auf. Sie bittet Oberbürgermeister Dieter Reiter darum, sich für die Surfwelle mit Wasserkraftwerk stark zu machen und zeitnah mit allen Beteiligten über mögliche Hürden zu sprechen - mit dem Ziel, diese aus dem Weg zu räumen.

"Für die Stadt München wäre dieses Projekt ein Gewinn!", heißt es in dem Antrag. "Wir wollen daher, dass sich der Oberbürgermeister des Projektes annimmt sowie die Stadtverwaltung beauftragt, Lösungen zu erarbeiten, um somit eine Einigung aller Beteiligten und damit eine neue Surfwelle für München zu erreichen." Denn die neue Welle wäre im Gegensatz zum Spot am Haus der Kunst auch für Anfänger geeignet - und würde damit eine Lücke in München schließen.

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