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Ruffinihaus: Die ersten Läden kehren zurück

Läden im Ruffinihaus nach der Sanierung, Foto: muenchen.de / Michael Hofmann
Foto: muenchen.de / Michael Hofmann

So geht es mit dem denkmalgeschützten Haus weiter

(15.10.2019) Noch ist die Sanierung des Ruffinihauses beim Rindermarkt nicht ganz abgeschlossen. Doch die ersten Läden sind inzwischen ins denkmalgeschützte Gebäude zurückgekehrt - und viele weitere sollen folgen. Kommunalreferentin Kristina Frank verriet beim Ortstermin, wie es nun weitergeht.

Arbeiten an den Ladengeschäften sind abgeschlossen

Läden im Ruffinihaus nach der Sanierung, Foto: muenchen.de / Michael Hofmann
Foto: muenchen.de / Michael Hofmann

Das Baugerüst rund um das Ruffinihaus steht zwar noch - doch im Erdgeschoss füllt sich das denkmalgeschützte Gebäude schon wieder mit Leben. Im Februar 2018 begannen die aufwendigen Sanierungsarbeiten, nun sind sie zumindest in den Ladenzeilen abgeschlossen. Wie Kommunalreferentin Kristina Frank bei einem Ortstermin mitteilte, sind schon einige der zwischenzeitlich an andere Orte ausgelagerten Ladenmieter ins Ruffinihaus zurückgekehrt - etwa das Fotogeschäft Kellner oder Optik Messbacher. Sie haben Ladeneinheiten im Rohbau vorgefunden, aber mit neuen Schaufenstern,Treppen und WC-Bereichen.

Kommunalreferat sucht zusätzliche Ladenmieter

Von den 14 Läden, die wegen der Sanierung aus dem Ruffinihaus ausziehen mussten, hat nur einer - nämlich Juwelier Opel - die Rückkehroption nicht gezogen. Da im Zuge der Bauarbeiten neue Ladeneinheiten entstanden sind, sucht das Kommunalreferat noch nach 8 weiteren Mietern, die zum typischen Flair des Ruffinihauses passen. Dort bietet die Stadt bekanntlich kleinen Geschäften einen Platz im Herzen der Stadt - und das zu erschwinglichen Preisen. Wer neu ins Ruffinihaus zieht, ist noch nicht ganz klar. Fest steht: Es wird ein Pop-Up-Store darunter sein, der dauerhaft in Kooperation mit dem Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft bespielt wird.

Deshalb musste das Ruffinihaus saniert werden

Das Ruffinihaus am Rindermarkt, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich Archivbild: Das Ruffinihaus vor der Sanierung

Im Obergeschoss, dessen Sanierung voraussichtlich im August 2020 abgeschlossen sein soll, werden wieder städtische Büros untergebracht - wie schon vor der Sanierung. Spätestens dann wird auch das Baugerüst verschwunden sein und den Blick auf die herrliche Fassade wieder freigeben. Die Projektkosten für die gesamte Baumaßnahme belaufen sich auf 34,5 Millionen Euro - ein gewisser Anteil davon durch Fördermittel finanziert.

Das Ruffinihaus in seiner jetzigen Form wurde zwischen 1903 und 1905 nach einem Entwurf des bekannten Architekten Gabriel von Seidl erreichtet. Der hatte sich zuvor unter anderem durch die Lenbachvilla, das Bayerische Nationalmuseum oder die Gestaltung des Stachusrondells einen Namen gemacht. Die Sanierung war nötig, weil die Verkehrssicherheit auf Dauer nicht mehr gewährleistet werden konnte - und außerdem, weil sich bei Statik, Brandschutz und weiteren technischen Aspekten ein Bedarf gezeigt hatte.

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