Ruffinihaus am Rindermarkt: Sanierung ist abgeschlossen

 Das Ruffinihaus am Rindermarkt nach seiner Renovierung., Foto: Michaela Mühlbauer
Foto: Michaela Mühlbauer

Geschäfte im denkmalgeschützten Haus am Rindermarkt wieder offen

Nach einer umfangreichen Sanierung lädt das denkmalgeschützte Ruffinihaus am Rindermarkt zum Einkaufen ein. Wir zeigen Euch, wie es nun weitergeht.

Mehr Platz für Läden und Geschäfte in der Altstadt

 Das Ruffinihaus am Rindermarkt nach seiner Renovierung., Foto: Michaela Mühlbauer
Foto: Michaela Mühlbauer

Im Ruffinihaus bietet die Stadt kleinen Geschäften einen Platz im Herzen der Stadt - und das zu erschwinglichen Mietpreisen. Von den 14 Läden, die wegen der Baumaßnahmen vorübergehend aus dem Ruffinihaus ausziehen mussten, hat nur einer - nämlich Juwelier Opel - die Rückkehroption nicht gezogen. Wieder zurück sind seit Oktober 2019 u.a. das Fotogeschäft Kellner oder Optik Messbacher. Da im Zuge der Sanierung neue Ladeneinheiten gebaut wurden, entstand zusätzlich Platz für 8 weitere Mieter, die zum typischen Flair des Ruffinihauses passen. Im Obergeschoss sind erneut städtische Büros untergebracht.

Deshalb musste das Ruffinihaus saniert werden

Das Ruffinihaus kurz vor Ende der Sanierungsarbeiten, Foto: muenchen.de / Michael Hofmann
Foto: muenchen.de / Michael Hofmann

Im Februar 2018 begannen die aufwendigen Sanierungsarbeiten am denkmalgeschützten Gebäude, diese waren in den Ladenzeilen im Oktober 2019 abgeschlossen und die zwischenzeitlich an andere Orte ausgelagerte Ladenmieter konnten ins Ruffinihaus zurückkehren, das aber noch weiter eingerüstet blieb: Erst im September 2020 war auch die Renovierung des Obergeschosses beendet. Insgesamt dauerten die Baumaßnahmen rund zweieinhalb Jahre.

Die Sanierung war nötig, weil die Verkehrssicherheit auf Dauer nicht mehr gewährleistet werden konnte - und außerdem, weil sich bei Statik, Brandschutz und weiteren technischen Aspekten ein Bedarf gezeigt hatte. Die Projektkosten beliefen sich auf 34,5 Millionen Euro - ein gewisser Anteil davon durch Fördermittel finanziert.

Die Geschichte des Ruffinihauses

Das Ruffinihaus am Rindermarkt, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich Archivbild: Das Ruffinihaus vor der Sanierung

Das Ruffinihaus in seiner jetzigen Form wurde zwischen 1903 und 1905 nach einem Entwurf des bekannten Architekten Gabriel von Seidl erreichtet. Der hatte sich zuvor unter anderem durch die Lenbachvilla, das Bayerische Nationalmuseum oder die Gestaltung des Stachusrondells einen Namen gemacht. Benannt ist das Gebäude nach dem Salzkaufmann und Hofrat Johann Baptist von Ruffini (1672-1749). Das Ensemble aus drei zusammengehörenden Häusern mit jeweils dreieckigem Grundriss besticht durch seine kunstvollen Fassaden und Fresken.

 

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