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Neue Studie: Bekommt der Flughafen eine Magnetschwebebahn?

Magnetschwebebahn, Foto: Firmengruppe Max Bögl
Foto: Firmengruppe Max Bögl So könnte die Magnetschwebebahn der Firma Max Bögl aussehen (Simulation)

Verkehrsminister Scheuer und Flughafenchef Lammers stellten Pläne vor

(17.2.2020) Zwar kein Transrapid, aber vielleicht wird in den nächsten Jahren tatsächlich eine Magnetschwebebahn am Münchner Flughafen gebaut. Eine Machbarkeitsstudie soll entsprechende Möglichkeiten ausloten. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Flughafenchef Jost Lammers informierten heute über das System TBS, das ein Jahr lang geprüft wird.

Scheuer: "Völlig neues Magnetschwebesystem 'Made in Germany'"

Magnetschwebebahn, Foto: Firmengruppe Max Bögl
Foto: Firmengruppe Max Bögl

Wenn die Worte Magnetschwebebahn und Flughafen in München fallen, dann hat man natürlich sofort Edmund Stoibers mittlerweile legendäres Statement zum Transrapid im Ohr. Aber natürlich ging es auf der heutigen Pressekonferenz nicht darum, als Flughafenchef Jost Lammers und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die neuen Pläne vorstellten. Scheuer zufolge, handelt es sich um ein "völlig neues Magnetschwebesystem 'Made in Germany'".

Zunächst soll erst einmal geprüft werden, ob eine Magnetschwebebahn am Münchner Flughafen Sinn macht. Richtig, am und nicht zum Flughafen. Die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beauftragte Machbarkeitsstudie wird nämlich zunächst einmal eine Verbindung zwischen den Terminals unter die Lupe nehmen. In der auf ein Jahr ausgelegten Studie geht es aber nicht nur um den Münchner Flughafen, sondern auch darum, inwieweit dieses System generell für den Einsatz im urbanen Raum geeignet ist.

TBS: Neues Transportmittel für den urbanen Raum?

Magnetschwebebahn, Foto: Firmengruppe Max Bögl
Foto: Firmengruppe Max Bögl

„Aufgrund der dynamischen Entwicklung in den verschiedenen Bereichen des Münchner Airports werden die Verkehrsströme innerhalb des Flughafenareals in den kommenden Jahren weiter zunehmen“, so Lammers. „Vor diesem Hintergrund wollen wir die Mobilität auf dem Campus verbessern.“

Als Transportmittel ist dabei das sogenannte Transportsystem Max Bögl – oder abgekürzt TSB – angedacht. Anders als der Transrapid ist das System der Oberpfälzer Firma auf den Nahverkehr ausgelegt, das heißt beispielsweise, dass das TSB zwar langsamer, aber eben auch leiser und deutlich günstiger als der Transrapid ist: Der TSB ist etwa 150 km/h schnell, auf Strecken bis 50 km ausgelegt und kostet pro Kilometer Fahrweg etwa 30 bis 50 Millionen Euro.

(muenchen.de/dpa)

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