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Corona: OB Reiter will Schutz von Risikogruppen in Supermärkten

Supermarktkasse, Foto: imago images / Action Pictures
Foto: imago images / Action Pictures (Symbolbild)

Schutz vor Coronavirus: Abgestimmte Einkaufszeiten

(24.3.2020) Supermärkte sind in der Corona-Krise für die Lebensmittelversorgung unverzichtbar. Münchens OB Dieter Reiter, Leiter des Krisenstabs der Stadt München, bittet nun die Betreiber, dass Mitarbeiter durch erweiterte Vorkehrungen besser geschützt werden. Zudem solle es eigene Einkaufszeiten für Risikogruppen geben.

Vorschlag des OB: Einkaufs-Zeitfenster für Risikogruppen

Oberbürgermeister Dieter Reiter hat angesichts der Corona-Pandemie alle Discounter und Supermärkte in München gebeten, zum Schutz von Risikogruppen diesen falls möglich eigene Einkaufszeiten zu reservieren. Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelte es Vorkehrungen zu treffen. 

„Das Coronavirus verändert das Leben in unserem Land zurzeit enorm. Nahezu täglich werden neue Vorschriften erlassen, die die Ausbreitung des Virus eindämmen und damit vor allem die älteren und besonders gefährdeten Risikogruppen schützen sollen", so der OB in einem Schreiben an die Discounter.

Reiter verwies darin auf die Maßnahmen im benachbarten Österreich: "Die Rewe Group in Österreich mit ihren Handelsfirmen Billa, Merkur, Penny möchte Menschen, die in der Corona-Krise zu den Risikogruppen gehören, einen möglichst sicheren Lebensmittel-Einkauf ermöglichen und appelliert daher an alle anderen Kundinnen und Kunden, ihre Einkäufe außerhalb des Zeitfensters von 8 bis 9 Uhr zu erledigen. Innerhalb dieses Zeitfensters sollen möglichst die älteren und besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen den Vortritt haben. In Österreich hat diese, auf Freiwilligkeit beruhende Empfehlung keine Auswirkung auf die Öffnungszeiten, die Filialen sind dort weiterhin regulär geöffnet. Supermärkte und Discounter in anderen Ländern Europas haben bereits ähnliche Empfehlungen ausgesprochen oder sogar Vorgaben erlassen."

Reiter befürwortet Vorkehrungen zum Schutz der Mitarbeiter

Derzeit sei es wichtiger denn je, auf die besonders anfälligen Risikogruppen zu achten und diese mit allen Mitteln zu schützen, argumentiert Reiter in dem Schreiben. Und weiter: "Ich darf daher im Sinne der Solidarität und des Zusammenhalts auch Sie bitten zu prüfen, ob Sie in Ihren Filialen eine entsprechende Empfehlung an Ihre Kundinnen und Kunden richten möchten oder sogar weiterreichende Überlegungen, wie beispielsweise eigene Zeitfenster ausschließlich für diese Menschen anzubieten, anstellen.

Des Weiteren bittet der OB, dass die Betreiber der Supermärkte und Discounter Vorkehrungen zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kundinnen und Kunden treffen. Dies betreffe das Thema Mindestabstand oder etwa Einweghandschuhe für Kassiererinnen und Kassierer.

Reiter dankte den Betreibern "vorab für Ihre Bemühungen in der Sache" und fügte hinzu: "Sie alle leisten in dieser Krise einen hervorragenden Job! Ich bitte Sie, meinen Dank auch an Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzugeben.“

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