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Coronavirus in München: Ausgangsbeschränkung bis 19.4. verlängert

Corona: Polizeiabsperrung in München, Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher
Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher

Corona: Ausgangsbeschränkung in Bayern verlängert, nicht verschärft

(30.3.2020) Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Ausgangsbeschränkungen in Bayern im Rahmen einer Regierungserklärung bis 19. April verlängert. Diese gelten bereits seit Samstag, 21. März, um die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 weiter einzudämmen. Eine Verschärfung der Maßnahmen sei derzeit nicht geplant. Was das für Bayern und München bedeutet...

Söder: Keine Exit-Debatte zur Ausgangsbeschränkung

Die seit dem 21. März wegen des Coronavirus geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum Ende der Osterferien am 19. April verlängert. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in München. Bisher waren die Beschränkungen bis 3.4. befristet, während das strikte Veranstaltungsverbot bereits bis 19.4. gilt.

Die Maßnahmen bleiben in ihrer bisherigen Form bestehen: „Wir werden die Ausgangsbeschränkungen bis 19.4. verlängern, aber nicht verschärfen,“ erklärte der Ministerpräsident.

Die Verlängerung gelte für die Gastronomie ebenso wie für alle anderen Bereiche. Eine Exit-Debatte aus den derzeitigen Beschränkungen sei momentan unangebracht. Wie bei anderen Krankheiten gelte: Wer zu früh aufstehe, der riskiere einen Rückfall. Man habe aber zusammen mit dem Bund "alle Entwicklungen im Blick und alle Zeitachsen im Kopf."

Da Bayern neben Baden-Württemberg von der Corona-Krise besonders betroffen ist, müsse man laut Söder schnell reagieren. Immer noch beobachte man eine exponentielle Entwicklung der Corona-Infektionen. Zugleich betonte Söder, dass die Ausgangsbeschränkungen aber erste Wirkungen zeigten, "die Kurve flacht langsam ab". Derzeit Verdopple sich die Zahl der Infizierten alle 5 Tage, vor den Maßnahmen habe sich die Zahl alle 2,8 Tage verdoppelt. Der Ministerpräsident versicherte: „Wir handeln im Einklang mit dem, was die Experten uns empfehlen.“
 

Aiwanger: Ab Mai Corona-Schnelltests in Minuten möglich

In Bayern soll es ab Mai neue Schnelltests für das Coronavirus geben. Das teilte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) mit. Er habe von bayerischen Firmen entsprechende Rückmeldungen erhalten, dass bis Anfang Mai Schnelltests in "großer Zahl" möglich würden. "Dann können wir in wenigen Minuten sagen, ob jemand positiv oder negativ ist", sagte er. Bisher dauern die Tests mehrere Stunden.

Gleichzeitig solle das bayerische Gesundheitssystem weiter aufgerüstet werden. Dazu zähle etwa die zeitnahe Beschaffung von mehreren Millionen neuer Atemschutzmasken – zum Teil in bayerischer Eigenproduktion, die mit Polizeibegleitung herbeigeholt und bewacht werden sollen.

(muenchen.de/dpa)

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Maßnahmen für Gastro, Shopping, Freizeit weiterhin notwendig

Hier noch einmal im Detail, welche Beschränkungen für alle Bürgerinnen und Bürger des Freistaats Bayern bis vorerst 19.4. gelten:

  • Persönliche Kontakte müssen vermieden werden (Mindestabstand von 1,5 Metern)
  • Wege zur Arbeit, zum Lebensmittel-Einkauf, zur Apotheke und dringende Arztbesuche sind erlaubt
  • Das Verlassen der Wohnung ist nur noch aus triftigen Gründen erlaubt - wozu aber ausdrücklich auch "Sport und Bewegung an der frischen Luft" zählen.
  • Geschlossen sind alle Gaststätten, Bau- und Gartenmärkte, Friseurgeschäfte, Blumenläden, Spielplätze und Sportanlagen
  • Verboten sind: Versammlungen mit Menschen außerhalb des eigenen Hausstands
  • Die Polizei führt zur Einhaltung der Ausgangsbeschränkung weiter Kontrollen durch und kann bei Missachtung Bußgelder bis zu 25.000 Euro verhängen
  • Mehr zu den Maßnahmen in München

 

Video, 30.3.: Ministerpräsident Söder über die konkreten Maßnahmen

Coronavirus in Bayern – Auswirkungen auf München

Bis auf Weiteres gilt in Bayern eine Kontaktbeschränkung. Freizeit- und Veranstaltungseinrichtungen öffnen schrittweise wieder. Bitte informiert Euch unbedingt auf den Seiten der Institutionen und bei den Veranstaltern über konkrete Absagen oder Schließungen. Geschäfte dürfen wieder uneingeschränkt und unter strengen Hygienevorschriften öffnen. Auch Gastronomiebetriebe dürfen unter Auflagen öffnen. Das Bürgertelefon unter der Nummer 089/233-44740 informiert täglich von 8 bis 18 Uhr zu Fragen zum Coronavirus..

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