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Coronavirus: Notbetreuung ausgeweitet - was das für Münchner Eltern bedeutet

Kinder spielen in einer Kita
Die bayerische Staatsregierung weitet die Notbetreuung für Kinder aus (Symbolbild)

Coronavirus und Notbetreung: Welche Münchner Eltern betroffen sind

(22.3.2020) Um unter allen Umständen eine Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen gewährleisten zu können, weitet die bayerische Staatsregierung die Notbetreuung für Kinder aus. Somit können ab Montag auch Münchner Eltern Notbetreuung in Anspruch nehmen, wenn nur ein Elternteil in den Bereichen Gesundheitsversorgung oder Pflege tätig ist.

Corona: Katastrophenstab in München hält Sitzung zur Notbetreuung

Das teilten die Ministerien für Familien und Kultus am Samstagabend nach einer Sitzung des Katastrophenstabs in München mit. Voraussetzung sei weiterhin, dass der Elternteil wegen «dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten» an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist.

Die genannten Bereiche würden weit ausgelegt: Eingeschlossen seien Kliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen, der Rettungsdienst, Apotheken, die Kassenärztliche Vereinigung, Gesundheitsämter, Altenpflege, Behindertenhilfe, kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe sowie das sogenannte Frauenunterstützungssystem, also etwa Frauenhäuser. Auch alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen, könnten von der neuen Regelung gebrauch machen, hieß es - also beispielsweise das Reinigungspersonal und die Klinikküche.

Bislang galt das Angebot der Notbetreung nur, wenn beide Elternteile in diesen Bereichen arbeiten oder ein alleinerziehendes Elternteil dort beschäftigt ist. Für andere Bereiche der sogenannten kritischen Infrastruktur bleibt es dabei, hieß es in der Mitteilung weiter. Im Kampf gegen das Coronavirus hatte die Staatsregierung veranlasst, dass alle Schulen und Kitas geschlossen werden.

(dpa/muenchen.de)

Coronavirus in Bayern – Auswirkungen auf München

In Bayern ist das öffentliche Leben zur Eindämmung des Coronavirus aktuell stark eingeschränkt. Es gilt eine Ausgangsbeschränkung, vorerst bis 19. April. Ebenso bis mindestens 19. April müssen Freizeit- und Veranstaltungseinrichtungen jeglicher Art schließen - darunter auch Museen, Theater, Kinos, Clubs, Schwimmbäder, Vergnügungsstätten und Co. Bitte informiert Euch unbedingt auf den Seiten der Institutionen und bei den Veranstaltern über konkrete Absagen oder Schließungen. Einzelhandel und Gastronomie sind geschlossen, abgesehen von Lieferungen und To-Go-Betrieb. Das Bürgertelefon unter der Nummer 089/233-44740 informiert täglich von 8 bis 20 Uhr zu Fragen zum Coronavirus..

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