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Coronavirus in München: Maskenpflicht für Läden und Nahverkehr

Stoffmasken kaufen, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Mund-Nasen-Schutz jetzt auch in München Pflicht

(7.5.2020) Seit Montag, 27.4., gilt in München die Maskenpflicht: wie im Rest Bayerns müssen die Menschen eine Alltags- bzw. Community-Maske in Geschäften und dem öffentlichen Nahverkehr tragen. Ein Mund-Nasen-Schutz durch Stoffmasken oder auch Schals ist somit nicht mehr nur eine dringende Empfehlung, sondern verpflichtend.

Stoffmasken, Alltagsmasken oder Schals werden zum Muss

Bayern hat jetzt eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr. Seit 27.4. sind dort Mund-Nasen-Schutz, Alltagsmasken bzw. sogenannte Community-Masken oder auch Schals Pflicht. „Man nennt das im Allgemeinen auch eine Maskenpflicht“, so Ministerpräsident Söder. Medizinische Schutzmasken seien aber ausschließlich medizinischem Personal vorbehalten.

Die Maskenpflicht gilt im gesamten öffentlichen Nahverkehr und in allen Geschäften - auch denen, die schon länger geöffnet haben. Dazu zählen unter anderem Supermärkte und seit 20.4. auch Bau- und Gartenmärkte.

Seit 27.4. dürfen in Bayern auch Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern wieder ihre Türen öffnen. "Wenn wir die Beschränkungen erleichtern, müssen wir zugleich den Schutz verstärken," hieß es von Söder.

Die Pflicht gilt in den meisten Ländern - wie auch in Bayern - seit 27.4. und bezieht sich meistens auf Busse und Bahnen sowie das Einkaufen in Geschäften. Die Nichteinhaltung der Maskenpflicht wird mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro bestraft.

 

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Neu: Maskenpflicht statt Maskengebot

Zunächst hatte sich das schwarz-orange Kabinett entsprechend der allgemeinen Bund-Länder-Linie darauf verständigt, dass es keine generelle Maskenpflicht, sondern ein "Mundschutzgebot" geben soll. Es sollte demnach die dringende Empfehlung gelten, in Läden und im öffentlichen Nahverkehr Mundschutz zu tragen.

Am 16.4. sagte Söder: "Appelle allein werden wahrscheinlich nicht die notwendige Sicherung sein." Deshalb habe man sich zu diesem Schritt entschieden.

Grundsätzlich sei Bayern in der seit Wochen andauernden Pandemie auf einem guten Weg, betonte Söder, dennoch müsse allen klar sein, dass noch nicht einmal die Halbzeit der Krise erreicht sei. 

Gleichwohl sei er immer noch besorgt, was die Entwicklung in der Corona-Pandemie angehe. "In vier Wochen haben wir als Land viel bewegt." Das einzig wirksame Konzept sei aber auch weiterhin Vorsicht und Distanz, so Söder.

(dpa/muenchen.de)

Coronavirus in Bayern – Auswirkungen auf München

In Bayern ist das öffentliche Leben zur Eindämmung des Coronavirus aktuell eingeschränkt. Seit dem 6. Mai gilt bis auf Weiteres eine Kontaktbeschränkung. Freizeit- und Veranstaltungseinrichtungen öffnen schrittweise wieder. Bitte informiert Euch unbedingt auf den Seiten der Institutionen und bei den Veranstaltern über konkrete Absagen oder Schließungen. Seit dem 11. Mai dürfen Geschäfte wieder uneingeschränkt und unter strengen Hygienevorschriften öffnen. Auch die Wiedereröffnung von Gastronomiebetrieben läuft schrittweise: Biergärten dürfen seit 18. Mai öffnen, Restaurants ab 25. Mai. Das Bürgertelefon unter der Nummer 089/233-44740 informiert täglich von 8 bis 18 Uhr zu Fragen zum Coronavirus..

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