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Corona in München: Polizei kontrolliert Ausgangsbeschränkung auch an Ostern

Polizei im Olympiapark, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann Die Polizei ist vielerorts mit Einsatzkräften unterwegs, um Verstöße gegen die Auflagen zu ahnden.

Einsatz in der Corona-Krise: Die Polizei-Bilanz am Osterwochenende

(13.4.2020) Die Münchner Polizei kontrollierte auch am Osterwochenende die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung in München und zeigte Verstöße an. Trotz des schönen Wetters bittet die Polizei die Bevölkerung weiterhin dringend um die Einhaltung der Maßnahmen. Seit 8.4. hat das Innenministerium die Regelung zum Sonnenbaden und Lesen auf Parkbänken nachjustiert. Das ist die Bilanz der vergangenen Tage...

Viel Arbeit für die Polizei am Ostersonntag

Polizei in München, Foto: muenchen.de/Gunnar Jans
Foto: muenchen.de/Gunnar Jans

In der Zeit von Ostersonntag bis -montag (12.4. bis 13.4., jeweils 6 Uhr) gab es erneut eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen für die Polizei in der Stadt und im Landkreis München.

Knapp 5.900 Kontrollen im Zusammenhang mit den Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie waren zu verzeichnen. Dabei wurden 317 Verstöße angezeigt, die die Ausgangsbeschränkung betrafen. 

Der größte Polizeieinsatz in dieser Hinsicht fand in Neuhausen statt: Die Polizei löste am Sonntagabend eine Grillparty mit über 50 Leuten auf, die im Innenhof eines Studentenwohnheims gefeiert wurde. Alle Anwesenden erhielten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Polizei veröffentlicht täglich aktuelle Zahlen der Kontrollen

Das Polizeipräsidium München (sowohl Stadt München und Landkreis München) leistet eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich, um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügungen bzw. Verordnung für die Corona-Pandemie zu überprüfen. Bei den angezeigten Verstößen durch die Polizeibeamten überwiegen die Ausgangsbeschränkungen. Die Zahlen werden täglich veröffentlicht.

Bilanz in Bayern: Rund 78.000 Kontrollen

Insgesamt hat die Polizei am Osterwochenende in Bayern rund 78.000 Kontrollen wegen der geltenden Ausgangsbeschränkung und der Schließung von Gastronomie und Einzelhandel durchgeführt. Das teilte das Innenministerium am Montag mit. Dabei registrierte sie demnach rund 10.000 Verstöße. Minister Joachim Herrmann (CSU) bescheinigte den Menschen ein "sehr vorbildliches" Verhalten angesichts der Corona-Krise.

Bilanz im Vergleich zu den letzten Wochenenden in München

Wochenende 10.-13.4. (Freitagfrüh bis Montagfrüh, jeweils 6 Uhr):

Gesamtbilanz
Durchgeführte Kontrollen: 19.300
Angezeigte Verstöße: 918
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 891

Wochenende 3.-6.4. (Freitagfrüh bis Montagfrüh, jeweils 6 Uhr):

Gesamtbilanz
Durchgeführte Kontrollen: 27.300
Angezeigte Verstöße: 912
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 880

Wochenende 27.-30.3. (Freitagfrüh bis Montagfrüh, jeweils 6 Uhr): 

Gesamtbilanz
Durchgeführte Kontrollen: 18.000
Angezeigte Verstöße: 781
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 737

So liefen die Kontrollen in München in den vergangenen Tagen

Sonntag- bis Ostermontag (12. bis 13.4., jeweils bis 6 Uhr)
Durchgeführte Kontrollen: Knapp über 5.900
Angezeigte Verstöße: 317
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 317

Samstag- bis Ostersonntag (11. bis 12.4., jeweils bis 6 Uhr)
Durchgeführte Kontrollen: Knapp über 6.400
Angezeigte Verstöße: 303
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 291

Karfreitag- bis Samstagfrüh (10. bis 11.4., jeweils bis 6 Uhr)
Durchgeführte Kontrollen: Etwa 7.000
Angezeigte Verstöße: 289
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 283

Donnerstag- bis Karfreitag in der Früh (9. bis 10.4., jeweils bis 6 Uhr)
Durchgeführte Kontrollen: Knapp 8.200
Angezeigte Verstöße: 306
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 298

Mittwoch- bis Donnerstagfrüh (8. bis 9.4., jeweils 6 Uhr)
Durchgeführte Kontrollen: Knapp 5.400
Angezeigte Verstöße: 189
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 179

Dienstag- bis Mittwochfrüh (7. bis 8.4., jeweils 6 Uhr)
Durchgeführte Kontrollen: Knapp 6.200
Angezeigte Verstöße: 291
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 283

Montag- bis Dienstagfrüh (6. bis 7.4., jeweils 6 Uhr)
Durchgeführte Kontrollen: Über 7.700
Angezeigte Verstöße: 221
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 220

Sonntag- bis Montagfrüh (5. bis 6.4., jeweils 6 Uhr)
Durchgeführte Kontrollen: Über 10.000
Angezeigte Verstöße: 277
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 272

Samstag- bis Sonntagfrüh (4. bis 5.4., jeweils 6 Uhr)
Durchgeführte Kontrollen: Knapp 9100
Angezeigte Verstöße: 393
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 374

Freitag- bis Samstagfrüh (3. bis 4.4., jeweils 6 Uhr)
Durchgeführte Kontrollen: Knapp 8200
Angezeigte Verstöße: 242
Davon betrafen die Ausgangsbeschränkung: 234

Innenminister Herrmann: Ein Sonnenbad auf Parkbänken ist erlaubt

Joachim Herrmann und Markus Söder, Foto: dpa
Foto: dpa Joachim Herrmann (l.) und Markus Söder

Trotz der Corona-Krise müssen die Menschen in Bayern beim Osterspaziergang nicht auf eine Pause oder ein kurzes Sonnenbad auf einer Parkbank verzichten. Bei den Kontrollen der Polizei setzt Innenminister Joachim Herrmann (CSU) auf Augenmaß und Fingerspitzengefühl.

"Die Freiheit der Menschen ist ein überragendes Gut, niemand soll in Bayern das Gefühl haben, er würde unnötig gegängelt", so Herrmann. Im Zentrum aller Bemühungen stehe stets der Schutz vor Infektionen.

"Es spricht daher überhaupt nichts dagegen, wenn sich jemand im Rahmen seines Spaziergangs allein, mit der Familie oder sonstigen Angehörigen seines Hausstandes zwischendurch auf eine Parkbank in die Sonne setzt", betonte Herrmann. Es spiele für das Infektionsrisiko auch keine Rolle, "ob jemand dabei ein Buch oder eine Zeitung liest oder etwa ein Eis isst". Dasselbe gelte für ein Sonnenbad im Park oder auf einer Wiese. "Entscheidend ist am Ende des Tages, Gruppenbildungen zu vermeiden und mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen zu wahren."

Konsequent vorgehen werde die Polizei aber weiter gegen sogenannte Coronapartys, Grillfeiern im Park oder sonstige Gruppenbildungen außerhalb des eigenen Haustands. Diese seien weiterhin nicht erlaubt, sagte Herrmann. "Nach wie vor halten sich die allermeisten vorbildlich an die bestehenden Beschränkungen." Wer sich dagegen bewusst über die Regeln hinwegsetze, müsse weiterhin mit saftigen Geldbußen rechnen.

Quelle: dpa

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