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Coronavirus-Krise - Auswirkungen für München

Bayerischer Landtag in der Herbstsonne , Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Corona-Maßnahmen: Die aktuellen Einschränkungen und Verfügungen

In Bayern gelten weiterhin eine Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot. Nach der Öffnung der Gastronomie gibt es inzwischen auch Lockerungen für die Kulturszene. Veranstaltungen sind mit Einschränkungen wieder möglich, auch Kinos dürfen wieder öffnen. Zudem gab es zuletzt deutliche Lockerungen für Tourismus, Schulen und Kitas. Wegen der stark eingedämmten Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mittlerweile den Katastrophenfall im Freistaat beendet. Was Ihr wissen müsst...

Lockerung der Kontaktbeschränkung - Treffen bis zu 10 Personen erlaubt

Seit dem 17.6. wird die Kontaktbeschränkung weiter gelockert:

  • Im öffentlichen Raum ist der Aufenthalt in Bayern statt nur in der Familie, mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands künftig auch wieder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet.
  • Im privaten Raum gilt zudem keine Personen- oder zahlmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort "die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden."  Weiterhin gilt: "Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert."
  • Diese neuen Regelungen übertragen sich dementsprechend auch auf die Gastronomie, Hotellerie und Kulturstätten.
     
  • Mehr zur Lockerung der Kontaktbeschränkung
  • Mehr zu den neuen Verfügungen
  • Quelle: Bayerische Staatskanzlei

 

RGU-Hotline zum Coronavirus

Unter 089-233-96300 hat das Referat für Gesundheit und Umwelt eine Hotline eingerichtet, die von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr Fragen zum Coronavirus beantwortet.

Besucher-Obergrenzen ab dem 15.7. für Kulturveranstaltungen erhöht

Nach wie vor gilt: Alle großen Veranstaltungen und Versammlungen sind bis mindestens 31.8. von der Bundesregierung sowie der bayerischen Staatsregierung untersagt.

Für Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich und Kinos gibt es auch weitere Lockerungen. Derzeit sind Veranstaltungen mit bis zu 100 Besuchern drinnen und 200 Besuchern draußen ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze erlaubt. Ab dem 15. Juli sind mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen 400 Personen draußen und 200 Personen drinnen erlaubt.

  • Beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen dürfen ab dem 15.7. unter gleichen Bedingungen wie kulturelle Veranstaltungen stattfinden
  • Kleine Märkte ohne Volksfestcharakter dürfen dann auch wieder unter bestimmten Vorschriften stattfinden. Mehr Infos dazu findet Ihr hier.
  • Gottesdienste finden seit dem 4.5. unter strengen Auflagen wieder statt.
  • Seit dem 1.7. besteht bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen eine Maskenpflicht nur noch am Sitzplatz

Private Veranstaltungen, wie Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen seit dem 8.7. mit bis zu 100 Gästen drinnen und bis zu 200 Gästen draußen wieder möglich.

Wir informieren Euch über die Situation für Events in München - welche Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden.

 

Freizeit: Hallenbäder und Thermen dürfen wieder öffnen

Auch weitere Lockerungen für den Freizeitbereich wurden am 16.6. von Ministerpräsident Markus Söder bekannt gegeben. So dürfen seit dem 22.6. Hallenbäder wieder öffnen, ebenso wie der Innenbereich von Thermen und Hotelschwimmbädern, samt Wellness- und Saunaangeboten. Zum 8.7 dürfen zudem weitere Freizeitangebote in Innenbereichen, wie zum Beipsiel Escape Rooms, Innenbereiche in Zoos und Freizeitparks oder auch die Gewächshäuser des Botanischen Gartens öffnen.

Im Bereich des Sports kommt es ebenfalls zu weiteren Lockerungen: Der Lehrgangsbetrieb wird wieder aufgenommen und die bislang geltenden Obergrenzen für den Outdoor- und Indoor-Sport werden aufgehoben, da sie sich nun nach den jeweiligen konkreten räumlichen Rahmenbedingungen (Raumgröße, Belüftung) richten.

Seit dem 22.6. gilt für alle Einrichtungen und Bereiche, in denen bisher eine Person pro 20 qm Fläche zugelassen war nun die Regel, dass 10 qm pro Person ausreichen. Besonders Geschäften mit Kundenverkehr, Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten, wie z. B. Museen oder zoologische Gärten sind davon betroffen. Seit dem 8.7. sind auch weitere Wettkampf-Sportarten möglich, sofern feste Teams trainieren.

Gastronomie/Hotellerie: Öffnungszeiten wieder normal

Seit dem 25.5. dürfen alle gastronomischen Bereiche wieder öffnen. In allen Bereichen gelten jedoch strenge Auflagen, die insbesondere Öffnungszeiten, Hygiene-Konzepte, Gästezahlbegrenzungen und Abstandssicherung umfassen. Per Gerichtsbeschluss vom 19. Juni dürfen Restaurants und Biergärten wieder so lange öffnen wie vor der Corona-Pandemie.

Seit dem 30.5. dürfen Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen und Campingplätze wieder Gäste beherbergen und touristische Angebote wie Freizeitparks, Schlösser, Ausflugsschiffe oder Seilbahnen stehen wieder zur Verfügung.

 

Maskenpflicht: Lockerungen für Verkäufer*innen

In Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr sollen Menschen in Bayern Alltagsmasken bzw. sogenannte Community-Masken über Mund und Nase tragen. Seit dem 27.4. gilt in ganz Bayern eine Maskenpflicht.

Für die Mitarbeiter*innen in Kassen- und Thekenbereichen von Geschäften oder an Rezeptionen wird die Maskenpflicht gelockert: Sofern durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässiger Schutz sichergestellt werden kann, entfällt für diese die Maskenpflicht.

Bei den Stoffmasken bzw. Community-Masken gehe es nicht um medizinische Masken, betonte Söder. Sie schützten einen selbst nicht vor einer Ansteckung - aber davor, andere womöglich zu infizieren. Auch ein Schal sei ausreichend, sofern er Mund und Nase bedeckt und regelmäßig desinfiziert und gereinigt wird.

 

Bildung: Die Fahrpläne für Schulen, Kindergärten und Kitas

Seit Ende der Pfingstferien (15.6.), hat der Unterricht für alle  Jahrgangsstufen wieder begonnen. Kindertagesbetreuungen können seit dem 1. Juli 2020 wieder von allen Kindern genutzt werden können. 

Bleiben die Corona-Infektionen in Bayern weiterhin gering, geht es nach den Sommerferien, ab dem 8. September, mit Regelbetrieb in den Schulen weiter. Ziel ist Präsenzunterricht für alle Schüler*innen in voller Klassenstärke. Sollten sich die Infektionszahlen bis dahin ändern, liegen alternative Konzepte vor.  

 

Neue Besuchsregeln für Krankenhäuser, Pflege- & Altenheime

Bei Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und Intensivpflege-WGs, sowie Altenheimen und Seniorenresidenzen werden die Besuchsbeschränkungen ab dem 29.6. gelockert. Die Personenbegrenzungen entfallen dann. 

Immer noch müssen strenge Hygienemaßnahmen und Besuchsauflagen eingehalten werden. "Ziel sind weitgehende Erleichterungen bei den Besuchsregelungen, dies stets aber nur in Abhängigkeit von den konkreten örtlichen Verhältnissen."

Mehr Infos zu den neuen Besuchsregeln in Krankenhäusern und Co.

Kultureinrichtungen: Museen und Bibliotheken haben geöffnet

Seit dem 11.5. dürfen Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten unter Auflagen wieder öffnen. Es gilt seit dem 22.6. die 10 qm pro Besucher-Regel, Abstand muss eingehalten werden und der Gastronomiebetrieb muss in den Einrichtungen geschlossen bleiben.

Die Bayerische Staatsbibliothek in München und die Bibliotheken der Universitäten und Hochschulen haben bereits seit dem 27.4. unter Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen wieder geöffnet.

 

Oktoberfest 2020 fällt wegen Corona-Pandemie aus

Das Oktoberfest 2020 fällt wegen der Corona-Pandemie aus. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) gaben die Entscheidung am 21.4. offiziell bekannt. „Es tut uns weh, es ist unglaublich schade“, sagte Söder. Ein Fest in der Größe, mit der Internationalität und unter den Bedingungen bedeute jedoch eine zu hohe Gefahr.

Die Wiesn 2020 sollte vom 19.9. bis zum 4.10. stattfinden. Rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt wurden erwartet. In Corona-Zeiten wäre die Ansteckungsgefahr schlicht zu groß gewesen. „Solange es keinen Impfstoff gibt, solange es kein Medikament gibt, muss besonders aufgepasst werden,“ erklärte der Ministerpräsident.

Oberbürgermeister Dieter Reiter sprach von einem emotional schwierigen Moment. Die Wiesn sei das zentrale Fest und das Highlight des Jahres – für sehr viele Menschen aus Bayern und der ganzen Welt. „Und es einfach nicht stattfinden zu lassen, ist schon eine bittere Pille.“ Der Ausfall habe auch ökonomisch in wirtschaftlich ohnehin schwierigen Zeiten negative Auswirkungen auf München. Auch das Zentrale Landwirtschaftsfest, das parallel zur Wiesn in München geplant war, findet laut OB Reiter diesmal nicht statt.

Er bat die Wiesnfans um Verständnis für die Entscheidung und machte Mut: "Wir hoffen, dass wir das Oktoberfest nächstes Jahr nachholen können - umso intensiver und umso freudiger!"

Reisen: Teilweise Aufhebung der weltweiten Reisewarnung

Die Grenzkontrollen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz sind seit dem 15.6. beendet. Auch die weltweite Reisewarnung wurde teilweise aufgehoben. Für die meisten europäischen Staaten gilt keine Reisewarnung mehr. Zur Ausnahme gehören derzeit noch Schweden, Norwegen und Spanien sowie alle nicht europäischen Länder.

 Mehr Infos zu der Grenzöffnung zwischen Bayern und Österreich

(DPA/muenchen.de)

Corona: Veranstaltungen in München

In Bayern ist das öffentliche Leben zur Eindämmung des Coronavirus aktuell eingeschränkt. Veranstaltungseinrichtungen öffnen schrittweise wieder. Großveranstaltungen bleiben voraussichtlich bis Oktober untersagt. Bitte informiert Euch unbedingt auf den Seiten der Veranstalter oder Ticketanbieter über konkrete Absagen oder Verschiebungen und die Kartenrückgabe.

Coronavirus: Informationen der Stadt München
Das Referat für Gesundheit und Umwelt zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)
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