Coronavirus: Maskenpflicht in München - alle Infos

Innenstadt, Arbeitsplatz, ÖPNV - Fragen und Antworten zur Maskenpflicht

Aktuell gibt es in München und Bayern eine Maskenpflicht für den öffentlichen Verkehr, Einzelhandel und Gastronomie. Zusätzlich gilt auch in Teilen der Münchner Innenstadt eine Maskenpflicht, ebenso für öffentliche Gebäude sowie Kultur- und Sportveranstaltungen und am Arbeitsplatz. Was bedeutet dies für Euch konkret? Um welche Straßen und Plätze in München geht es? Welche Regeln gelten aktuell? Hier der Überblick.

Gilt in der Münchner Innenstadt eine Maskenpflicht?

Hinweisschild zur Maskenpflicht in der Münchner Innenstadt
Derzeit gilt bis auf weiteres eine ganztägige Maskenpflicht an ausgewählten Orten der Innenstadt, die durch eine Allgemeinverfügung der Stadtverwaltung erlassen wurde.
 
An folgenden Orten in Münchens Altstadt müsst Ihr ganztägig eine Maske tragen:
  • Altstadt-Fußgängerzone (u.a. Neuhauser Straße, Kaufinger Straße, Theatinerstraße)
  • Marienplatz
  • Stachus und Stachus-Untergeschoss
  • Odeonsplatz vor der Feldherrnhalle
  • Rindermarkt
  • Viktualienmarkt
  • Sendlinger Straße und Sendlinger-Tor-Platz
  • Rosental zwischen Sendlinger Straße und Rindermarkt
  • Dienerstraße
  • Schrammerstraße
  • Landschaftstraße
  • Beidseitige Gehwege im Tal (im Bereich der Hausnummern 1 bis 48)
  • Schützenstraße

Auf die Maskenpflicht wird an den Zugängen zu den jeweiligen Bereichen mit Schildern hingewiesen.

Grafische Übersicht: Hier gilt Maskenpflicht in der Münchner Innenstadt

Fußgängerzone - Grafik

Gilt eine Maskenpflicht am Arbeitsplatz?

Derzeit gilt eine Maskenpflicht auf allen Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte. Insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen müsst Ihr einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Am konkreten Arbeitsplatz darf die Maske abgelegt werden, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern eingehalten werden kann. Wer auch direkt am Arbeitsplatz den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten kann, muss dort ebenfalls eine Maske tragen.

Wo in München müssen außerdem Masken getragen werden?

Derzeit gilt eine Mund-Nasen-Schutz-Verpflichtung

  • in allen Geschäften und dem ÖPNV
  • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden sowie von Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten
  • in Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos, bei Tagungen und Kongressen sowie für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen gilt auch am Platz Maskenpflicht.
     
  • Mehr Infos zur Maskenpflicht: FAQ des Bayerischen Innenministeriums

Müssen auch Kinder Masken tragen?

Analog zu den Regelungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gilt die Maskenpflicht für Personen ab dem siebten Lebensjahr. Das heißt, dass Kinder ab dem 6. Geburtstag eine Maske tragen müssen. Bis zum sechsten Geburtstag sind Kinder von der Tragepflicht befreit.

Für Schüler gilt in München eine Maskenpflicht am Platz ab der Jahrgangsstufe 5 und höher, unabhängig davon, ob der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Die Maskenpflicht am Platz für Münchner Grundschulen wurde am Mittwoch, 21. Oktober, wieder aufgehoben.

Wie hoch ist das Bußgeld bei Verstößen gegen die Maskenpflicht?

Bei Nichteinhaltung der Maskenpflicht muss mit einem Bußgeld gerechnet werden! Nach dem Bußgeldkatalog ist bei Verstößen ein Bußgeld in Höhe von 250 Euro vorgesehen, bei wiederholtem Verstoß auch 500 Euro. 

Welche Masken sind erlaubt?

Neben dem mehrlagigen Mund-Nasen-Schutz (MNS) und medizinischen FFP-Atemschutzmasken könnt Ihr Euch auch sogenannte Community-Masken aus handelsüblichen Stoffen selber nähen.

Das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) hat alle Informationen zu erlaubten Masken hier zusammengestellt.

Es wird empfohlen, waschbare Masken grundsätzlich trocken zu lagern und vor der ersten Benutzung zunächst einmal zu waschen. Außerdem muss die Maske nach jeder Benutzung oder mindestens einmal täglich gereinigt werden.

Bei der Mund-Nasen-Bedeckung muss es sich nicht zwingend um eine Maske handeln, auch andere Kleidungsstücke, z. B. Schals oder Tücher sind geeignet, sofern Mund und Nase bedeckt sind und das Kleidungsstück regelmäßig desinfiziert und gereinigt wird.

Muss ich den Mindestabstand einhalten, wenn ich eine Maske trage?

Ja, denn das Tragen von Masken, egal welcher Art, kann zentrale Schutzmaßnahmen nicht ersetzen.

Um das Risiko einer Ansteckung weiter zu minimieren, müssen – neben der Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern – auch die Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene sowie die Selbstisolierung bei einer Erkrankung weiterhin strikt eingehalten werden.

Maskenpflicht in der Innenstadt: Die Orte im Überblick

Maskenpflicht in der Altstadt-Fußgängerzone

Die Münchner Fußgängerzone ist einer der belebtesten Einkaufsbereiche in Deutschland. Eine Maskenpflicht aufgrund der Corona-Regeln gilt sowohl in der Neuhauser Straße (Westen) und Kaufingerstraße (Osten) als auch auf der Theatinerstraße, auf dem Frauenplatz rund um den Dom sowie den angrenzenden Straßen.

Maskenpflicht auf dem Marienplatz

, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Der Marienplatz ist einer der meistfrequentierten Plätze Münchens. Aus diesem Grund besteht angesichts der aktuellen Corona-Infektionszahlen am Marienplatz derzeit ganztägig eine Maskenpflicht.

Maskenpflicht auf dem Karlsplatz (Stachus)

Der Karlsplatz (Stachus) ist als zentraler Knotenpunkt des ÖPNV und mit dem Karlstor als Eingang zur Münchner Altstadt einer der geschäftigsten Plätze Münchens. Hier gilt die Maskenpflicht auf dem Karlsplatz selbst, an den Bahnsteigen und Bushaltestellen rund um den Stachus sowie in den unterirdischen Stachus Passagen.

Auch auf der angrenzenden Schützenstraße, die den Karlsplatz (Stachus) mit dem Hauptbahnhof verbindet, gilt die Maskenpflicht.

Maskenpflicht auf dem Odeonsplatz

Der Odeonsplatz ist die nördliche Begrenzung der Fußgängerzone. Auf dem Odeonsplatz gilt die Maskenpflicht vor der Feldherrnhalle.

Maskenpflicht auf dem Viktualienmarkt

, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Beim Einkaufen auf Münchens berühmten Viktualienmarkt galt bereits seit einigen Monaten eine Maskenpflicht. Beim Queren oder Flanieren auf dem Markt war zu Anfang allerdings keine Maske nötig.

Auf dem Viktualienmarkt muss derzeit immer eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden - auch beim bloßen Durchqueren.

Maskenpflicht am Sendlinger Tor

, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Die U-Bahnstation Sendlinger Tor ist ein wichtiger Knotenpunkt im Nahverkehr. Die Maskenpflicht am Sendlinger-Tor-Platz gilt im gesamten Fußgänger-Bereich um das Sendlinger Tor einschließlich der Gehwege auf dieser Straßenseite (Ecke Oberanger bis Ecke Sonnenstraße).

Zudem gilt auf der angrenzenden Sendlinger Straße seit Inkrafttreten der Allgemeinverfügung ebenfalls eine Maskenpflicht.

Welche Ausnahmen gibt es für die Maskenpflicht in der Altstadt?

Analog zu den Regelungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit.

Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung ebenfalls befreit.

Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.

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Die Übersicht auf #muenchenhältzamm
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Coronavirus in Bayern – Auswirkungen auf München

Bis auf Weiteres gilt in Bayern eine Kontaktbeschränkung. Freizeit- und Veranstaltungseinrichtungen sind z.T. wieder offen. Bitte informiert Euch unbedingt auf den Seiten der Institutionen und bei den Veranstaltern über konkrete Absagen oder Schließungen. Geschäfte dürfen wieder uneingeschränkt und unter strengen Hygienevorschriften öffnen. Auch Gastronomiebetriebe dürfen unter Auflagen öffnen. Unter 233-96333 steht eine Servicehotline der Stadt München für alle Fragen rund um Corona zur Verfügung. Erreichbar ist diese Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr, ausgenommen Feiertage. Ansprechpartner*innen geben Auskünfte zum Thema Corona-Pandemie oder vermitteln Anruferinnen und Anrufer an die zuständige Fachdienststelle.

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