#muenchenhältzamm: Der Gute-Nachrichten-Ticker - Teil 4

München-Panorama, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Münchner Aktionen mit Verstand und Herz in Zeiten des Coronavirus

(29.3.2020) Die Corona-Krise trifft München. Um die Verbreitung des Virus einzudämmen, sind wir alle gefragt. Das verlangt Euch so einiges ab - aber genau deshalb ist es so wichtig, dass wir alle weiter zusammenhalten und beweisen: München bleibt auch in dieser Krise menschlich und lebenswert. Hier ist der 4. Teil unseres Gute-Nachrichten-Tickers. Um zu zeigen, dass wir zammhalten - mit Verstand und ganz viel Herz! #muenchenhältzamm

St. Maximilian und Heilig Geist: Pfarrer Schießler saniert Holzpodeste

(29.3.2020) Keine Gottesdienste mit Gemeinde, das heißt natürlich nicht, dass die Geistlichen beschäftigungslos wären in diesen Tagen. Pfarrer Rainer Maria Schießler von St. Maximilian, der berühmten Kirche im Glockenbach an der Isar, beispielsweise ist weiter umtriebig: Jeden Sonntag bringt er eine Folge vom Podcast "Schießlers Woche" heraus, in Gedanken bereitet er schon den ZDF-Fernsehgottesdienst am 19.4. vor – und tatkräftig saniert er gerade die Sitzreihen in St. Maximilian und auch in Heilig Geist. 

„Wir nützen diese gottesdienstfreie Zeit und sanieren in Eigenregie gründlich das Holzpodest, auf dem Sie hoffentlich bald wieder Platz nehmen werden", schreibt Schießler – auf Instagram.

Mehr zu den Aktivitäten in St. Maximilian hier.

"We kick Corona": Bayern-Stars sammeln 3,6 Millionen Euro

(29.3.2020) Die beiden Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich vom FC Bayern München haben mit ihrer Hilfsaktion "We kick Corona" nach etwas mehr als einer Woche schon 3,6 Millionen Euro eingesammelt. Diese Spendensumme nannte Bayern-Profi Goretzka am Sonntag im TV-Sender Sport1. «Wir wollten schnell helfen, und das ist uns, glaube ich, bisher ganz gut gelungen», sagte sein Vereinskollege Kimmich ebenfalls in der Sendung "Doppelpass".

Über 30 soziale Projekte konnten bereits unterstützt werden, wie Kimmich berichtete. Diese sind auf der Homepage aufgelistet. Weitere 40 befänden sich in Vorbereitung. Die beiden Münchner Profis prüfen die Anfragen und beteiligen sich aktiv. Da die Bundesliga wegen der Corona-Krise mindestes bis Mai pausiert, haben sie dafür gerade mehr Zeit.

"Die Initiative bestimmt den Alltag. Wir durchforsten die Projekte selbst", sagte Goretzka, der noch einmal verdeutlichte: "Man kann sich als Spender melden oder Hilfe beantragen." Beides ist über die eingerichtete Homepage www.wekickcorona.com möglich.

Bitte einkaufen! Service für alle, die ganz zu Hause bleiben

, Foto: Edition Sportiva
Foto: Edition Sportiva

(28.3.2020) #muenchenbleibtdahoam - Ihr wollt oder könnt im Moment nicht selbst zum Einkaufen gehen? Oder Ihr sucht jemanden, der das für Eure Eltern oder jemand anderen, der zur Risikogruppe zählt, erledigt? Unter bitte-einkaufen.de haben die Mitarbeiter der Veranstaltungsagentur Edition Sportiva, die „mit ihren eigentlichen Jobs zurzeit arbeitslos sind“, einen Service für genau diesen Fall aus dem Boden gestampft.

„Bleiben Sie zu Hause - wir erledigen den Rest!“ Den Service gibt's in verschiedenen Paketen. Das Angebot „ehrenamtlich“ ist kostenlos: Supermarkteinkäufe können dienstags und donnerstags bis 12 Uhr bestellt werden, am Folgetag gibt's die (kontaktlose und sichere) Lieferung frei Haus. Notlieferungen wie Medikamente sind täglich möglich. 

Für alle, die sich zusätzlichen Service leisten können und wollen, gibt's zwei weitere monatliche Pakete, sogar für Personenbeförderung und Kurierdienste.

Hier geht's zum Service von „Bitte einkaufen!“

Einsam in der Corona-Krise? Malteser bieten Telefongespräche

, Foto: Tim Tegetmeyer
Foto: Tim Tegetmeyer

(27.3.2020) Den einen geht das dauernde Zusammensein mit der Familie vielleicht schon auf die Nerven, andere wiederum fühlen sich isoliert und einsam in Zeiten der Ausgangsbeschränkung. Was da helfen kann: Das gute alte Telefongespräch. "Telefonbesuchsdienst" nennen die Malteser ihren Service, den sie jetzt in der Corona-Krise ausbauen; natürlich sind das keine echten Besuche, aber es ist eben auch keine anonyme Hotline, sondern eine vertraute Stimme am Telefon. 

Wie das geht? Wer gerne mit jemandem am Telefon über die aktuelle Situation, über Sorgen und Ängste sprechen möchte - oder einfach ein bisschen plaudern, weil die Einsamkeit auf der Seele lastet - der kann bei den Maltesern unter 089/43608530 anrufen und sich zu regelmäßigen Gesprächen verabreden oder eine E-Mail an Elisabeth.Mauro@malteser.org schicken.

Außerdem suchen die Malteser Ehrenamtler, die gerne telefonieren und helfen möchten. Wer einsamen Münchnern etwas Gutes tun und ihnen Mut machen möchte, kann das bequem von zu Hause aus tun. 

 

Die Münchner Geschäfte sind trotz Corona für Euch da – hier die Übersicht!

Online-Bestellung (Symbolbild), Foto: imago images / xartursfotox Panthermedia26111102
Foto: imago images / xartursfotox Panthermedia26111102

(27.3.2020) Das Coronavirus krempelt zurzeit nicht nur unser Leben um, sondern auch das der Münchner Gastronomen, Ladeninhaber und Dienstleister. Die meisten von ihnen mussten vorübergehend schließen.

Doch es wäre nicht unser München, wenn sich nicht ganz viele lokale Läden kreative Ideen ausdenken würden, um trotzdem weiter für Euch da zu sein: Restaurants bieten jetzt Take-Away- und Lieferdienste an, Blumenhändler bringen Euch die Sträuße nach Hause und Rechtsanwälte oder Ärzte beraten per Telefon und Skype. Bei Tanzkursen und Yogastunden könnt Ihr jetzt online mitmachen - und sogar theoretischer Fahrschulunterricht findet per Webinar statt. 

#muenchenhältzamm - unterstützt Eure lokalen Läden! 

Wo und wie Ihr das in München machen könnt: Hier geht's zur großen Übersicht.

FC-Bayern-Basketballer packen bei der Münchner Tafel mit an

(28.3.2020) Ärmel hochgekrempelt, Handschuhe und Mundschutz an und nicht lang gefackelt: Die Basketballer des FC Bayern packen bei der Münchner Tafel mit an! Die Nationalspieler Danilo Barthel und Paul Zipser, Geschäftsführer Marko Pesic und viele andere halfen auf dem Gelände der Großmarkthalle bei der Lebensmittelausgabe an bedürftige Münchner. Und zwar nicht zum ersten, sondern schon zum dritten Mal.

FC-Bayern-Präsident Herbert Hainer war auch vor Ort und verteilte nicht nur Essen, sondern überreichte auch einen Spendenscheck über 10.000 Euro an die Münchner Tafel. „Der FC Bayern hat sich schon immer sozial engagiert. Und als ich gehört habe, dass unsere Basketballer zur Münchner Tafel gehen, habe ich spontan zugesagt, um mitzuhelfen“, erklärte Hainer. „Denn dass sie gerade jetzt in der Corona-Krise ein Zeichen setzen, um durch unsere privilegierte Stellung Menschen zu helfen, ist toll und sehr wichtig.“

„Fakt ist ja, dass normal viele ältere Mitbürger bei der Tafel ehrenamtlich helfen", sagte Geschäftsführer Marko Pesic, „doch derzeit ist es natürlich besser, dass sie zuhause bleiben. Deswegen ist es selbstverständlich für uns, dass wir helfen. Das wird nicht unsere einzige Aktion in dieser Corona-Krise bleiben.“

Für Schwangere und Mütter in München: Hebammenbetreuung online

, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

(27.3.2020) Schwanger oder frischgebackene Mama in Corona-Zeiten? Das Baby-Glück wird von ein paar Fragen getrübt: Was ist mit der Geburtsvorbereitung? Oder dem Rückbildungskurs, der abgesagt wurde? Wie bekomme ich Beratung und Hilfe von Hebammen? Doch die Münchner Hebammen lassen die Schwangeren und Mütter nicht alleine:

Das HebammenZentrum München bietet Online-Hebammenberatung: dabei kann die (werdende) Mutter sich aussuchen, ob per Skype, E-Mail oder Telefon. Außerdem gibt’s Online-Kurse vor und nach der Geburt, ebenfalls via Skype. Außerdem: eine kostenlose App, mit der sich Eltern aus der Nachbarschaft vernetzen und gegenseitig digital unterstützen können.

Und auch die persönliche Betreuung wurde nicht ganz eingestellt: Unter Wahrung der gesetzlichen Vorschriften ist auch eine sichere Einzelbetreuung für Schwangere und Wöchnerinnen weiterhin möglich.

Hier gibt es noch mehr Infos zur Online-Hebammenberatung »

Einkaufen statt kicken: SV Nord-Lerchenau kümmert sich um die Risikogruppe

Die Corona-Krise hat auch was Gutes: Die Menschen helfen zamm. So auch beim Fußballverein SV Nord-Lerchenau: Statt zu kicken, unterstützen die Kreisligisten lieber die Risikogruppen im Münchner Norden. Unter dem Motto #HelfenstatttTrainieren erledigen die Fußballer Einkäufe oder fahren zur Drogerie. Die Lieferung erfolgt natürlich kontaktlos: „Abstand halten ist in dieser Zeit eine Art von Fürsorge!”

Wer Hilfe braucht oder selbst im Münchner Norden helfen möchte, kann sich unter info@svnord.de melden.

Wenn Ihr was zu lachen braucht: Online-Lachtraining gegen Corona-Blues

Lächelnde Frau, Foto: imago images /xblickwinkel/McPhotox/FotoxBegsteigerx
Foto: imago images /xblickwinkel/McPhotox/FotoxBegsteigerx (Symbolbild)

(27.3.2020) Das Lieblingsrestaurant hat zu, die besten Freunde kann man auch nicht mehr treffen und vom Home-Office glüht der Kopf – wer glaubt, es gibt im Moment wenig zu lachen, kann sich jetzt vom Gegenteil überzeugen lassen. Der Lachclub München 05 am Münchner Westpark trifft sich jetzt in Corona-Zeiten jeden Sonntag um 11 Uhr im Videochat.

Klingt schräg? Probiert’s mal aus, denn mit albernem „Hihihi“ und „Hohoho“ hat das sogenannte Lachyoga nichts zu tun, wie eine Sprecherin des Lachclubs erklärt: „Ich weiß von ganz vielen Leuten, denen die Decke auf den Kopf fällt.“ Mit gezielten Atemübungen und bewusstem Lächeln käme das natürliche Lachen von allein zurück – und könne eine Hilfe für jeden sein, dem die Corona-Krise auf die Psyche schlägt… Immerhin haben sich in den letzten 20 Jahren tausende von Lachclubs weltweit etabliert – drei davon in München.

Mehr Infos und Termine zum Lachtraining im Lachclub München 05 »

(muenchen.de/dpa)

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