Coronavirus: Alle Infos zur Maskenpflicht in München

Maske im Wirtshaus, Foto: Steffi Högl
Foto: Steffi Högl Seit dem 2.9.2021 Maskenstandard in Bayern: Die medizinische Maske ("OP-Maske")

Nach Ende der FFP2-Pflicht: Wo OP-Masken getragen werden müssen

Die FFP2-Maskenpflicht ist in Bayern aufgehoben. Dafür sind medizinische Masken (OP-Masken) der neue Maskenstandard. Wie das Tragen von Masken jetzt geregelt ist.

Neue Corona-Regeln in Bayern seit 2. September

Mit der neuen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entscheidet seit dem 2. September 2021 eine landesweite "Krankenhausampel" (mit den Stufen Grün, Gelb und Rot) als neuer Leitindikator über die Corona-Maßnahmen. Die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) in öffentlichen Innenräumen und bei Veranstaltungen ist ausgeweitet. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen, solange die Stufe Gelb nicht erreicht wird. Die Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen Räumen und im öffentlichen Verkehr, die medizinische Maske ("OP-Maske") löst die FFP2-Maske als Standard ab.

  • Welche Corona-Maßnahmen in München derzeit gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Unter freiem Himmel: Keine Maskenpflicht - mit einer Ausnahme

    Unter freiem Himmel gilt seit dem 2.9.2021 generell keine Maskenpflicht mehr.

    Ausnahme:

    • Im Eingangs- und Begegnungsbereiche größerer Veranstaltungen (ab 1.000 Personen) muss eine Maske getragen werden. Hierbei gilt die medizinische Maske ("OP-Maske") als Maskenstandard.

    In geschlossenen Räumen: Generelle Maskenpflicht mit OP-Maske

    In geschlossenen öffentlichen Räumen gilt immer eine generelle Maskenpflicht. Hierbei gilt die medizinische Maske ("OP-Maske") als Maskenstandard.

    Ausnahmen:

    • der Platz in der Gastronomie
    • jeder feste Sitz- oder Stehplatz, wenn er zuverlässig den Mindestabstand von 1,5 m zu anderen festen Plätzen einhält, die nicht mit eigenen Haushaltsangehörigen besetzt sind. (gilt nicht für den ÖPNV)
    • bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt
    • Für Beschäftigte gelten wie bisher auch die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen.

    Maskenpflicht im ÖPNV und Fernverkehr

    Im ÖPNV und im Fernverkehr gilt die Maskenpflicht (FFP2- oder OP-Maske) ausnahmslos.

    Maskenpflicht in Schulen und Hochschulen

    Zum Unterrichtsbeginn im neuen Schuljahr 2021/2022 (14. September) gilt als besondere Schutzmaßnahme bis auf Weiteres eine inzidenzunabhängige Maskenpflichtauch nach Einnahme des Sitz- bzw. Arbeitsplatzes.

    In der Grundschulstufe können dabei wie bisher Stoffmasken verwendet werden, für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske.

    Ausnahmen zur Maskenpflicht in Schulen:

    • während des Sportunterrichts,
    • für Schülerinnen und Schüler nach Genehmigung des aufsichtführenden Personals aus zwingenden pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen oder
    • während einer Stoßlüftung des Klassen- oder Aufenthaltsraums.

    An Hochschulen gilt die Maskenpflicht auch am Platz, wenn in den Hörsälen der Abstand von 1,5 m nicht eingehalten wird.

    Befreiung von der Maskenpflicht

    Von der Maskenpflicht sind befreit:

    •  Kinder bis zum sechsten Geburtstag
    •  Personen, die eine Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht tragen können (hierzu ist ein ärztlicher Nachweis erforderlich) 

    Wann tritt wieder eine FFP2-Pflicht in Kraft?

    Frau mit FFP2-Maske, Foto: Shutterstock
    Foto: Shutterstock

    Aktuell gilt seit dem 2.9. keine FFP2-Pflicht mehr. Erreicht allerdings die bayerische Krankenhausampel mindestens die Warnstufe Gelb, beschließt die bayerische Staatsregierung eine Anhebung des Maskenstandards auf FFP2.

    Die Warnstufe Gelb ist erreicht, wenn bayernweit innerhalb der jeweils letzten 7 Tage mehr als 1.200 Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung in Krankenhäuser aufgenommen werden mussten.

    Wie werden Verstöße gegen die Maskenpflicht geahndet?

    Bei Nichteinhaltung der Maskenpflicht muss mit einem Bußgeld gerechnet werden.

    Sollte man den Mindestabstand einhalten, wenn man eine Maske trägt?

    Ja, denn das Tragen von Masken, egal welcher Art, kann zentrale Schutzmaßnahmen nicht ersetzen.

    Um das Risiko einer Ansteckung weiter zu minimieren, müssen – neben der Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern – auch die Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene sowie die Selbstisolierung bei einer Erkrankung weiterhin strikt eingehalten werden.

    Coronavirus: Informationen der Stadt München
    Das Referat für Gesundheit und Umwelt zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)
    Die Übersicht

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