Münchner Rezepte: Faschingskrapfen

Faschingskrapfen, Foto: Fotolia
Foto: Fotolia

Das Rezept

Traditionell wurde der nahrhafte Krapfen früher hauptsächlich in der Fastenzeit zubereitet und gegessen. Heute kann man diese flaumige, weiche, duftende Spezialität bei manchen Bäckern das ganze Jahr über kaufen. Für Mutige ist es aber eine Herausforderung, die Krapfen einmal selbst zuzubereiten. Ganz frisch und mit einer Füllung der Wahl ist so ein selbst gemachter Krapfen aber eine Offenbarung. Zur leichteren Umsetzung des Rezeptes, benutzen Sie Trockenhefe. Wer schon etwas geübt ist in der Zubereitung von Hefeteig kann sich aber frische Hefe besorgen und „ein Dampfl“ ansetzen.

Hier sind die Zutaten für Münchner Faschingskrapfen

  • 500 g Mehl
  • 1 Pckg. Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • ¼ l Milch
  • 1 Ei
  • 2 Eigelbe
  • 75 g weiche Butter
  • 30 g Zucker
  • neutrales Pflanzenöl oder Butterschmalz zum Ausbacken
  • Puderzucker
  • Aprikosenmarmelade

Die Zubereitung

Mehl und Trockenhefe gut miteinander vermischen. Alle weiteren Zutaten zugeben und den Teig mit einem Holzlöffel kräftig schlagen, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst und große Luftblasen wirft. Leicht mit Mehl bestäuben und an einem mäßig warmen Ort etwas gehen lassen. Nochmals kräftig durchschlagen und auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 cm dick ausrollen. Kreise ausstechen, diese auf ein bemehltes Geschirrtuch legen und nochmals 20 Minuten gehen lassen. Butterschmalz oder neutrales Pflanzenfett (oder eine Mischung davon) auf 180 Grad erhitzen. Einen Krapfen zur Probe in das heiße Fett geben – er darf nicht ganz zur Hälfte einsinken. Tut er das doch, ist der Teig nicht genügend lange gegangen, oder das Fett ist noch nicht heiß genug.

Nach ca. 4 Minuten ist der richtige Bräunungsgrad erreicht. Die Krapfen sollten goldbraun ausgebacken sein. Jetzt den Krapfen im heißen Fett umdrehen und auch von der anderen Seite backen. Mit der Schaumkelle entnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Einen Spritzbeutel mit langer Tülle mit Aprikosenmarmelade füllen. Die Krapfen seitlich anstechen und etwa ½ bis 1 TL Marmelade in die Mitte der Krapfen spritzen. Tipp: Beim Füllen sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, jede Art von Marmelade, Schokocreme, Marzipan etc. können je nach eigenem Gusto verwendet werden. Die Aprikosenmarmelade kann auch noch mit 1 EL Rum vermischt werden, das schmeckt aromatischer. Mit Puderzucker bestäuben – und genießen!

An Guadn!

Hunger auf mehr?

Top