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Die Münchner Wirtshäuser in der Innenstadt: Schweinsbraten, Brotzeit & Bier

Schweinsbraten mit Knödeln, Foto: Hofbräuhaus München
Foto: Hofbräuhaus München

Nach der Corona-Pause wieder da: Die Münchner Lokale in der Altstadt

Wer unbandig Lust auf Schweinsbraten mit Knödeln und ein frisch gezapftes Münchner Bier hat – das ist jetzt wieder möglich! Die Münchner Innenstadt-Wirte tun alles, damit Ihr das urige bayerische Wirtshausgefühl trotz Corona-Einschränkungen nicht länger missen müsst. Wer wann wieder am Start ist, was neu ist!

Wirtshausgefühl in München: Fast wie vor der Pandemie

Schweinsbraten im Hofbräuhaus, Foto: Hofbräuhaus München
Foto: Hofbräuhaus München

Corona ist noch nicht vorbei und ja, die Auflagen für die Wirte klingen zunächst ein bisschen anstrengend. Damit die bayerische Wirtshaus-Tradition in München erhalten bleibt, tun Eure Wirte alles für Eure Sicherheit – und gleichzeitig dafür, dass Ihr Euch wohlfühlt, wenn Ihr mit Familie und Freunden Euren Schweinsbraten oder die Brotzeit esst und dazu ein kühles Münchner Bier vom Fass trinkt. 

Ihr müsst nicht Schlange stehen – Reservieren geht fast überall online und damit spart Ihr Euch auch den Eintrag in die Kontaktliste. Masken braucht's nur auf dem Weg zum und vom Tisch. Und das Essen schmeckt genauso gut, wenn der Nachbar anderthalb Meter entfernt sitzt ... 

Probiert es einfach aus, reserviert Euch einen Tisch in Eurem Lieblings-Traditionslokal – wir haben ein paar Vorschläge für Euch, vom Spatenhaus an der Oper über das Ayinger am Platzl bis zum Augustiner Klosterwirt.

Video: Darum solltet Ihr die Innenstadtwirte jetzt besuchen

Das Spatenhaus an der Oper: bayerisch bis international

Spatenhaus an der Oper, Foto: Steffi Högl
Foto: Steffi Högl So sieht's aktuell im Spatenhaus an der Oper aus

Im Erdgeschoss vom Spatenhaus an der Oper (Anzeige) gibt's hauptsächlich bodenständige Alt-Münchner und bayerische Spezialitäten wie die Münchner Festtagssuppe oder die halbe Bauernente mit Kartoffelknödeln. Ein Stockwerk drüber findet man zusätzlich eine feine Fischküche und österreichische Spezialitäten auf der Karte. Der Blick auf den Max-Joseph-Platz und die Oper ist gratis! 

Das ist neu: 

  • Öffnungszeiten: 11 bis 22 Uhr
  • Eine Reservierung ist obligatorisch
  • Einige Tische werden frei gelassen, damit überall genügend Abstand zwischen den Gästen garantiert ist
  • Vor dem Besuch müssen die Gäste sich registrieren – die Daten werden natürlich absolut vertraulich behandelt
  • Am Eingangsbereich steht eine Handdesinfektionsstation bereit
  • Das Spatenhaus verzichtet auf Stofftischwäsche
  • Um ein Zusammentreffen von verschiedenen Gästegruppen zu vermeiden, sind getrennte Ein- und Ausgänge ausgeschildert

Natürlich gelten auch im Spatenhaus die üblichen Regeln: Maskenpflicht außer am Tisch und der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Gästen, die nicht zum Haushalt gehören und zum Personal.

Im historischen Gewölbe: Der Augustiner Klosterwirt

Augustiner Klosterwirt in München, Foto: Augustiner Klosterwirt
Foto: Augustiner Klosterwirt

Die Lage ist kaum zu toppen: Wenn man nach dem Essen aus der Tür tritt, ragen direkt gegenüber die Türme der Frauenkirche in den bayerischen Himmel. Innen lädt der Augustiner Klosterwirt zu einer „Reise durch die bayerische Küche“ ein, zum Beispiel mit diesen Spezialitäten: Gegrillte Schweinshaxe, gebratenes Schäufele, original Nürnberger Rostbratwürste und das Beste von der Ente, dazu Kartoffelknödel, warmer Kartoffelsalat, frisches Fasskraut und Apfelblaukraut. 

Das ist neu: 

  • Öffnungszeiten: täglich 9:30 bis 24 Uhr
  • Markierungen am Boden sorgen für den nötigen Abstand
  • Wer die Maske (braucht man nicht am Tisch) vergessen hat: kein Problem, die könnt Ihr für 1,50 Euro bekommen
  • Für drinnen am besten reservieren, draußen könnt Ihr spontan vorbeischauen

Zum Stiftl: Fußball und Kellerbier

Auch der Stiftl, das moderne Traditionswirtshaus (kein Widerspruch in München!) im Tal, sperrt wieder auf und freut sich auf Euch: Ab Dienstag, 2. Juni von 11 bis 22 Uhr. Für Fußballfans interessant: Die (Geister-)Spiele der 1. und 2. Bundesliga werden live übertragen!

Das ist neu:

Denkt an Euren Mund-/Nasenschutz, den Ihr überall außer am Tisch braucht. Außerdem: Bitte unbedingt reservieren

Ansonsten werden natürlich die vorgeschriebenen Standards eingehalten: Für mindestens 1,5 Meter Abstand wird überall gesorgt, Ihr könnt Euch die Hände desinfizieren und das Personal trägt immer Maske.

Bratwurst Glöckl am Dom: älter als die Frauenkirche

Bratwurst Glöckl am Dom, Foto: Bratwurst Glöckl
Foto: Bratwurst Glöckl Der Außenbereich des Bratwurst Glöckls am Dom

Wer kennt sie nicht, die Nürnberger Rostbratwürstl? Ihren typischen Geschmack bekommen sie, weil sie über offenem Buchenholzfeuer gegrillt werden. Dazu ein frisches Augustiner Helles, mehr braucht's gar nicht! Gibt's alles im Nürnberger Bratwurst Glöckl am Dom.

Das ist neu: 

  • Geöffnet: 10.00 Uhr bis 01.00 Uhr, Sonntag und Feiertage bis 23.00 Uhr
  • Anti-Corona-Standards: Halb so viele Tische für mehr Abstand, Maskenpflicht außer am Tisch, Registrierung der Gäste
  • Spezielles Hygienekonzept: Die Räume werden von einer professionellen Firma desinfiziert, überall stehen Spender zur Händedesinfektion für die Gäste und alle Mitarbeiter wurden speziell geschult, um die Ansteckungsgefahr so weit wie möglich zu verringern
  • Um Reservierung wird gebeten – die kann man auch ganz bequem online erledigen

 

Unterm maskierten Aloisius: Im Hofbräuhaus

Aloisius mit Maske im Hofbräuhaus, Foto: Hofbräuhaus München
Foto: Hofbräuhaus München Der Aloisius im Hofbräuhaus. Da er nicht am Tisch sitzt: mit Maske!

Hofbräuhaus-Wirt Wolfgang Sperger freut sich zur Wiedereröffnung des Wirtsgartens und der Schwemme (täglich 12 bis 23 Uhr): „Wir freuen uns über die vielen Münchner Gäste, die gleich wieder zu uns kamen!“

Das ist neu:

  • 300 Personen können draußen essen, im Innenbereich gibts 600 Plätze
  • Eine Reservierung ist nicht nötig, aber erwünscht
  • Die Zeit der Schließung wurde genutzt, um gründlich zu renovieren: Unter anderem wurden die Küchen neu gemacht, es wurde gemalert und die Biergartengarnituren wurden ersetzt
  • Hygiene ist Priorität: Moderne Spülmaschinen reinigen das Geschirr, die Bierkrüge und Gläser bei bis zu 85 Grad, ein effizientes, kombiniertes Reinigungs- und Desinfektionsmittel wird eingesetzt
  • Jeder Gast bekommt seine persönliche Speisekarte 

Das Ayinger am Platzl: bayerisch-digital

Im Ayinger am Platzl, Foto: Ayinger am Platzl
Foto: Ayinger am Platzl

Den besten Blick aufs weltberühmte Hofbräuhaus, während man die feine Wirtshausküche genießt, hat man vom Ayinger am Platzl (Anzeige) direkt gegenüber: Im Außenbereich, wo man wunderbar „Leute schauen“ kann, oder in der gemütlichen Wirtsstube, täglich von 10 bis 23 Uhr

Natürlich werden auch hier alle Corona-Hygiene-Basics wie Maskenpflicht (außer am Tisch) und Abstandsregeln eingehalten.

Das ist neu:

  • Bitte reserviert einen Tisch! Geht auch bequem online
  • Zu Eurer Sicherheit sind die Laufwege im Restaurant markiert
  • Alle Kontaktflächen werden vor jeder neuen Belegung sorgfältig desinfiziert
  • Häufig berührte Gegenstände, zum Beispiel Speisekarten, Salz- und Pfefferstreuer, werden temporär als Einweg-Artikel zur Verfügung gestellt, die Speisekarte kann zudem kontaktlos via QR-Codes abgerufen werden
  • Das Ayinger achtet auf gleichbleibendes Service- und Küchenpersonal je Restaurant und Bar im Schichtbetrieb, Speise und Getränke gibt's weiterhin auch zum Mitnehmen

 

Der Gastro-Guide für München
Ihr wollt in München gut essen? Wir haben die Tipps dafür
Zum Guide

Ab 2.7.: Der Ratskeller: mit riesiger „kleiner“ Speisekarte

Im Ratskeller München, Foto: Ratskeller München
Foto: Ratskeller München

Update: Der Ratskeller hat erst ab 2.7.2020 wieder geöffnet. Bis dahin könnt Ihr Euch die Weinspezialitäten des Hauses bestellen – direkt bis an Eure Haustür geliefert. 

17 leckere Hauptgerichte findet Ihr täglich von 11 bis 22 Uhr auf der „abgespeckten“ Speisekarte des Ratskellers (Anzeige) zum Neustart nach der pandemiebedingten Schließung. Und wer nach Züricher Pilzgeschnetzeltem (für Vegetarier) oder Fränkischer Rindsroulade noch nicht satt ist, hat die Wahl aus 16 Nachspeisen

Das ist neu:

  • Alle Mitarbeiter tragen selbstverständlich immer Mundschutz
  • Tische werden keimfrei gereinigt, bevor Ihr Euch setzt
  • Das gilt auch für die Sanitäranlagen – jedes Mal, bei jedem Gast
  • Ihr werdet vom extra geschulten Personal so platziert, dass der Abstand und die Sicherheit gewährleistet sind
  • Für die Raucher gibt es neue und gekennzeichnete Zonen
     

Text: Anette Göttlicher (Juni 2020)

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