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Keine Gebühren, mehr Freischankflächen: München hilft der Gastronomie

Die Freischankfläche des Le Florida, Foto: Rico Güttich
Foto: Rico Güttich In München gibt es immer mehr Freischankflächen auf früheren Autoparkplätzen - wie hier beim Holzkranich in der Maxvorstadt.

Stadtrat erlässt Wirten die Gebühren für Freischankflächen

(19.6.2020) Wegen der Corona-Pandemie müssen gastronomische Betriebe dieses Jahr keine Gebühren für Freischankflächen zahlen. Das gilt für Restaurants wie für Cafés und Eisdielen. Der Stadtrat kommt den Münchner Gastronomen damit in der aktuell schwierigen Zeit entgegen. Und für sie gibt es noch weitere gute Nachrichten.

Tische und Stühle statt Parkplätzen - jetzt auch für Cafés und Eisdielen

Bierbänke statt Parkplätze - Faun, Hans-Sachs-Straße, Foto: Gunnar Jans
Foto: Gunnar Jans Bierbänke statt Parkplätze - auch im Faun in der Hans-Sachs-Straße

Corona hat vieles verändert - das gilt für fast alle Bereiche des Lebens, aber besonders für die Gastronomie. Zwar dürfen Restaurants, Biergärten oder Cafés seit Mitte Mai wieder aufsperren, aber Abstandsgebot und Hygiene-Vorschriften sorgen weiterhin für Einschränkungen. Zum Beispiel weil weniger Gäste bedient werden können als früher.

Als Abhilfe dürfen Münchner Restaurants schon seit Wochen ihre Freischankflächen vergrößern und beispielsweise Auto-Parkplätze mit Tischen und Stühlen bestücken. Das hat das Stadtbild schon jetzt an vielen Stellen verändert, und mit dem aktuellen Beschluss des Stadtrats ist es auch Eisdielen und Cafés gestattet, diese Möglichkeiten zu nutzen, um trotz Corona viele Leute draußen bewirten zu können.

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München erlässt Gebühren für Freischankflächen für 2020 komplett

Doch das ist nicht die einzige gute Nachricht für Gastronomen in München. Wie die Stadtrats-Vollversammlung am 17.6. beschlossen hat, müssen sie für den Zeitraum vom Beginn der Pandemie am 15.3. bis Ende des Jahres überhaupt keine Gebühren für Freischankflächen mehr zahlen.

Und die neuen Lockerungen der Corona-Maßnahmen, die die Staatsregierung vorgestellt hat, dürften ebenfalls helfen. Ab 22.6. können wieder private Feiern mit bis zu 50 Gästen im Restaurant stattfinden, zum Beispiel Hochzeitsfeiern oder Vereinssitzungen. Und die Sperrstunde bis 22 Uhr ist seit dem Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshof vom 19.6. ohnehin hinfällig - Gastronomen dürfen nun also wieder so lange öffnen wie vor Corona.

Mehr Infos zum Gerichtsurteil zur Sperrstunde

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