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Die WirtshausWiesn: So lecker waren Essen und Trinken

Oktoberfest-Schmankerl bei der WirtshausWiesn, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher Die WirtshausWiesn fand vom 19. September bis 4. Oktober in 54 Münchner Gaststätten statt.

Wiesnbier, Hendl, gebrannte Mandeln: Schmankerl der Münchner Wirte

Auch ohne Wiesn 2020 musste niemand auf die typischen Festzelt-Schmankerl verzichten: Auf der WirtshausWiesn wurde all das Essen und Trinken, was sonst auf dem Oktoberfest zu finden ist, angeboten. In den 54 Wirtshäusern gab es nicht nur das goldene Festbier, auf den Speisekarten standen auch Wiesn-Schmankerl. Vom Hendl über Steckerlfisch und Vegetarisches bis zur süßen Nachspeise.

Wiesnbier der Münchner Brauereien und Festbier aus dem Umland

Die Wiesnbiere der sechs Münchner Brauereien bei der Bierprobe 2019, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher
Logo WirtshausWiesn

Sie beliefern normalerweise als einzige das Oktoberfest: Die sechs Münchner Brauereien haben auch 2020 ihr süffiges Wiesnbier mit mehr Stammwürze gebraut und auf der WirtshausWiesn ausgeschenkt:

  • Augustiner-Bier: im Klosterwirt, im Jagdschlössl oder auch im Lindwurmstüberl
  • Paulaner-Bier: am Nockherberg, in der Käfer Schänke und im Seehaus
  • Löwenbräu-Festbier: im Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz, in der Hirschau und im Ratskeller
  • Hacker-Pschorr-Festbier: im Hackerhaus, beim Pschorr am Viktualienmarkt, im Gasthaus zum Wildpark in Straßlach und im Wirtshaus Zum Stiftl
  • Hofbräu-Wiesnbier: im Hofbräuhaus, im Hofbräukeller und am Chinesischen Turm
  • Spaten-Bier: im Spatenhaus, beim Schnitzelwirt und in der Kugler Alm fündig

Übrigens: Auch Brauereien aus dem Umland wie Ayinger, Kaltenberg oder Schneider boten ihr Bier in den Gaststätten an. Kein Festbier, aber ein Hingucker und mal was anderes war die Guinness-Maß vom Kilians Irish Pub am Dom!

Vom Bierzelt ins Wirtshaus: Steckerlfisch & Co.

Steckerlfisch von der Fischer-Vroni beim Sommer in der Stadt auf dem Mariahilfplatz, Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher
Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher

Weil Wiesnliebe auch durch den Magen geht und feine Küche gut für die Seele ist: In vielen Gaststätten der WirtshausWiesn konntet Ihr essen wie im Bierzelt! Fast überall gab es den Klassiker: das frisch und resch gegrillte Wiesn-Hendl.

Der berühmte Steckerlfisch der Fischer-Vroni wurde in der Hirschau gebraten. Auch im Hofbräukeller, im Giesinger Garten, am Nockherberg, im Sappralott in Neuhausen, im Seehaus, im Ratskeller, im Lindwurmstüberl und im Schneider Bräuhaus duftete es nach Fisch vom Grill.

„Ox, i mog di“ – die Ochsenbraterei ist ja das Speisezelt schlechthin auf der Wiesn, und deswegen durfte der Ochs vom Grill bei der WirtshausWiesn nicht fehlen. Natürlich vom Original-Grill aus dem Festzelt. Ob Ochsensemmel, -braten oder -gulasch: Diese Spezialität wurden am Chinaturm und in der Kugler Alm angeboten.

Freunde des Marstall-Festzelts wurden beim Leger am Dom fündig: Familie Able hatte hier die komplette Wiesn-Speisekarte aus ihrem schönen bunten Zelt auf dem Programm.

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WirtshausWiesn für Gourmets und Feinschmecker

Wiesn-Schmankerl zur WirtshausWiesn, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Die Wiesn ist ja kulinarisch schon lange viel mehr als die Klassiker, Hendl und Haxn – auch in den Zelten wurde die Auswahl an Speisen in den letzten Jahren immer vielfältiger. Für Liebhaber der gehobenen Küche war deswegen auch die WirtshausWiesn-Küche ein Fest, bei dem Essen auf hohem Niveau angeboten wurde. Zum Beispiel im Andechser am Dom, wo es neben dem klassischen Wiesn-Menü auch die Variante „Feinschmecker“ gab: Das  Vorspeisenbrettl bestand aus pikant angemachtem Rindertartar, Burrata aus Apulien und Lachstatar mit Avocadomousse und als Hauptspeise ein Angus Rinderfilet mit Riesengarnelen.

Das Café Luitpold hatte "Carpaccio vom Semmelknödel" auf seiner Karte. Im Spatenhaus an der Oper gab es die edlen Weinzelt-Fish&Chips mit Bachsaibling und beim Paulaner am Nockherberg die berühmte Wiesn-Ente vom Käfer-Festzelt.

Lecker und schön anzuschauen: Die Bayerischen Tapas vom Palais Keller im Bayerischen Hof, kleine Klassiker-Portionen. Zum Beispiel Mini-Pflanzerl mit Kartoffelpüree, Mini-Schnitzel mit Kartoffel-Gurken-Salat oder ein kleiner Leberkäse mit Brezn und süßem Senf. 

Noch mehr über die Gastgeber der WirtshausWiesn und mit wie viel Herz sie dabei waren, erfahrt Ihr hier!

Ein Fest für Vegetarier: Kasspatzn & mehr

Spinatkäsespätzle, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Die Zeiten, als die Wiesn-Schmankerl nur aus Fleischgerichten bestanden, sind lang vorbei:

  • Der vegetarische Klassiker: Die Kasspatzen oder Käsespätzle – beim Paulaner am Nockherberg auch in der Spinat-Variante und in einer Minute im 800 Grad heißen Steaker kross gebrutzelt.
  • Außerdem: Spinatknödel im Café Luitpold, Obazda und warmer Kartoffelsalat – zum Beispiel im Kilians – und Allgäuer Kasspatzn mit Bergkäs im Donisl. Am Chinaturm wurde sogar eine vegetarische Variante der Ochsensemmel – mit Schwammerl statt Fleisch angeboten.
  • Das Veggie-Angebot im Palais Keller im Bayerischen Hof: Breznknödel mit Schwammerlragout und frittierter Petersilie.

Kaiserschmarrn & Co.: Was Süßes zum Dessert

Kaiserschmarrn, Foto: Anette Göttlicher
Foto: Anette Göttlicher

Die Wiesn steht, was das Essen angeht, ja nicht nur für Deftiges und Salziges, sondern ebenso für wunderbare Nachspeisen – hier fällt einem natürlich als erstes der Kaiserschmarrn vom Café Rischart ein, den es in verschiedenen Varianten gibt und den man vom Café Kaiserschmarrn auf der Wiesn kennt.

Im Café Luitpold heißt die luftige Eierspeise „Prinzregentenschmarrn”, außerdem gab es hier Weißbiertiramisu sowie Kuchen und Torten aus der hauseigenen Konditorei.

Strauben, eine süße, in frittierte Leckerei aus Südtirol, stand auf der Karte im Donisl und am Nockherberg sowie im Seehaus gab es unter anderem Zwetschgendatschi, Bayerisch Creme und Apfelkücherl.

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