Snacks nach dem Schwimmen

Wörthsee: Paradieswinkel Gasthof Woerl, Foto: Vukadin/Photopraline
Foto: Vukadin/Photopraline

8 Badespots mit guter Verpflegung rund um München

Sonne, Wasser und gutes Essen: Mehr braucht es nicht für ein bisschen Urlaubsfeeling. Und dafür müsst ihr nicht erst in die Ferne fliegen! Das Münchner Umland bietet viele schöne Badeorte für einen entspannten Tagesausflug. Und wir haben mal geschaut, wo es dazu noch leckere Verpflegung gibt.

Steinsee: Strand und Restaurant

Steinsee: Strand und Restaurant, Foto: Vukadin/Photopraline
Foto: Vukadin/Photopraline

In Niederseeon liegt wunderschön oben am Hang das Restaurant Steinsee mit Strand. Von dort genießt ihr einen atemberaubenden Blick auf den See – egal, ob ihr es euch auf der Liegewiese, stylischen Loungemöbeln oder der schicken Terrasse gemütlich machen wollt. Der Eintritt zum Strand kostet für Erwachsene 5 Euro. Zur Abkühlung könnt ihr von einem Sprungturm mitten im Wasser in den See hüpfen, zur inneren Erfrischung gibt es von Spritz über Longdrinks und Schorlen alles, was das Herz begeht. Heiß dagegen ist unsere Essens-Empfehlung: etwas frisch Gebrutzeltes vom 400º-Celsius-Lavasteingrill, zum Beispiel Steinsee’s Surf & Turf mit Rinderfilet und Scampi oder der Black Angus Cheese Burger.

Isar: Gasthaus zur Mühle

Isar: Gasthaus zur Mühle, Foto: Vukadin/Photopraline
Foto: Vukadin/Photopraline

In Straßlach-Dingharting ist das Gasthaus zur Mühle ein nicht ganz unbekanntes Ziel für Radler – und ein Mittagspausen-Treffpunkt für die Isarfloßfahrt. Hier gibt’s wechselnde bayerische Schmankerl wie Fleischpflanzerl, frischen Saibling oder Schweinsbraten. Bemerkenswert: Vieles ist hausgemacht! Und das schmeckt man auch – zum Beispiel am berühmten Kartoffelsalat. Weniger bekannt ist, dass man in der Nähe auch schön baden kann. Dazu überquert ihr die Brücke mit der längsten Floßrutsche Europas und lauft durch das Wasserkraftwerk. Dahinter geht’s rechts eine Treppe hinunter und dann immer geradeaus über die Wiese, dann noch über einen kleinen Wall. Und dann: Willkommen im meist menschenleeren Isarparadies!

Starnberger See: Strandbad St. Heinrich

Starnberger See: Strandbad St. Heinrich, Foto: Strandbad, Vukadin/Photopraline
Foto: Strandbad, Vukadin/Photopraline

Am südlichen Starni-Zipfel liegt das Strandbad, das bei Badegästen und Wassersportlern extrem beliebt ist. Hier könnt ihr euch Stand-Up-Paddles oder Katamarane ausleihen. Nach der Bewegung auf oder im Wasser erwartet euch das recht neue Strand Bar & Kitchen mit Soulfood wie mediterranem Linsensalat, der bunt gemischten „Strand-Bowl“ und vielem mehr. Dazu einen hausgemachten Pfefferminz-Zitronen-Eistee schlürfen und zu späterer Stunde den Sonnenuntergang genießen – besser kann’s die Karibik auch nicht. Der Eintritt ins Strandbad ist frei, das Parken kostet vier Euro.

Olchinger See: Haus am See

Olchinger See: Haus am See, Foto: Vukadin/Photopraline
Foto: Vukadin/Photopraline

Strandbarfeeling mit Sand, Holz und Lampions versprüht das Haus am See. Es hat bis 22 Uhr geöffnet, ab und an gibt es auch mal Live-Musik – alles in allem ein sehr entspanntes Fleckchen. Auch, was das wechselnde Speisenangebot angeht: Alles schmeckt. So gibt es neben Chili Cheese Fries oder Hot Dogs auch selbstgemachten Hummus mit Oliven – oder wie wär's mit einem Orangen-Gin-Cheesecake? Sehr gut sind auch die hausgemachten Limonaden in den Geschmäckern Ingwer-Zitrone, Himbeer-Limette oder – unser Liebling – Lavendel-Zitrone. Ein paar Schritte weiter liegt der Olchinger See mit vielen Möglichkeiten zum ebenfalls entspannten Liegen und Baden.

Kochelsee: Kristall trimini

Kochelsee: Kristall trimini, Foto: Vukadin/Photopraline
Foto: Vukadin/Photopraline

Eine tolle Badealternative, wenn das Wetter mal nicht so toll ist, ist das Kristall trimini in Kochel am See: Die Kombination aus Freizeitbad, Therme und Sauna bietet Badespaß und Erholung für Groß und Klein, von der Karwendelblitz-Rutsche bis zum Salzaufguss in der riesigen Herzogstandsauna mit Panorama-Seeblick. Wer nach dem Aufguss eine Abkühlung braucht, der hüpft einfach ins größte Tauchbecken der Welt: den frischen Kochelsee. Im hauseigenen Restaurant „Zum Franz“ gibt’s wechselnde Tagesschmankerl, eine Salatbar, mediterrane Gerichte, Burger und vieles mehr. Lecker und gesund: an der Poolbar einen frischen Birkensaft schlürfen.

Wörthsee: Paradieswinkel Gasthof Woerl

Wörthsee: Paradieswinkel Gasthof Woerl, Foto: Vukadin/Photopraline
Foto: Vukadin/Photopraline

Am Südufer des Wörthsees liegt der Gasthof Woerl, in dem man auch – mit Seeblick! – übernachten kann. Doch auch, wer einfach nur gut essen und schön baden will, ist hier richtig: Das Restaurant mit Biergarten bietet zum Beispiel frischen Fisch aus dem See und eine große Auswahl an Salaten – zum Beispiel mit Kalbsleberstreifen oder gegrillten Garnelen. Sehr probierenswert ist auch der hausgemachte Kaiserschmarrn mit Apfelmus. Danach empfehlen wir ein Nickerchen auf der angrenzenden Liegewiese. Oder, für die Aktiveren, einen Hüpfer in den Wörthsee.
 

Deininger Weiher: Waldhaus

Deininger Weiher: Waldhaus, Foto: Waldhaus, Vukadin/Photopraline
Foto: Waldhaus, Vukadin/Photopraline

Zwischen Ebertshausen und Kleindingharting liegt der Deininger Weiher mit dem Restaurant Waldhaus, das wirklich hervorragende Küche zu bieten hat. So stehen dort auf der ganz normalen Tageskarte schon mal Sepiaspaghetti mit frischem Hummer und Hummerschaum. Aber auch die Standardkarte wartet mit vielen, oft alpenländisch inspirierten Schmankerln auf. Wie wär’s mit Schlutzkrapfen oder einem selbstgemachten Südtiroler Apfelstrudel mit Vanilleeis? Zum Baden lohnt sich ein Verdauungsspaziergang um den See, bei dem ihr euch einfach ein schönes Fleckerl im Badebereich aussuchen könnt.

 

Naturbad Wiesmühle: Wirtshaus an der Wiesmühle

Naturbad Wiesmühle: Wirtshaus an der Wiesmühle, Foto: Vukadin/Photopraline
Foto: Vukadin/Photopraline

Im Naturbad Wiesmühle in Glonn könnte man meinen, die Zeit sei stehen geblieben. Durch das Wirtshaus erreicht man auch das große Schwimmbecken, das von einem Bach gespeist wird. Hier klebt eine verblichene Sonnencreme-Reklame, dort steht eine lange Reihe alter Umkleidehäuschen – herrlich idyllisch! Die zwei Euro Eintritt für Erwachsene bezahlt man im wirtshauseigenen Kiosk. Im Biergarten, überdacht von zwei riesigen Kastanien, genießt man neben extrem freundlichem Service leckere wechselnde Gerichte, zum Beispiel gegrillten Oktopus oder Kaspressknödel mit Salat.

 

Text: Steffi Mayerhanser
Fotos: Vukadin/Photopraline, Waldhaus, Strandbad

August 2018

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