6 Tipps für schöne Cafés in Münchens Innenstadt

Kaffee

Kaffee, Kuchen, Frühstück, Snacks: 6 Kafeehäuser in Münchens Altstadt

Café-Tipps in der Münchner Innenstadt: Hier gibt's richtig guten Kaffee, köstliche Kuchen, ein ordentliches Frühstück oder auch einen Snack für zwischendurch.

Im Café Frischhut (Zur Schmalznudel): legendäre Auszogne

Café Frischhut, Foto: muenchen.de / Anette Göttlicher
Foto: muenchen.de / Anette Göttlicher

Süß, heiß, fettig und komplett unwiderstehlich: das sind die berühmten „Auszognen“, auch Schmalznudel oder Schmalzgebäck genannt. Im Café Frischhut am Viktualienmarkt, besser bekannt als „Zur Schmalznudel“, schmecken sie besonders gut. Genau das Richtige, wenn der Magen knurrt und die Füße schmerzen nach einem Spaziergang in der Innenstadt, dem Shopping oder dem Geschäftstermin. Und wer’s eilig hat, bekommt das süße Glück auch „to go“!

Lockerungen für die Gastronomie in München

Seit 7. Juni gilt in München: Die Innengastronomie darf öffnen und die Gastwirtschaften können drinnen wie draußen bis 24 Uhr offen bleiben. Reine Schankwirtschaften bleiben indoor geschlossen. Es gilt eine neue Kontaktbeschränkung auf 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten. Die Maskenpflicht bleibt.

  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Zum Schauen oder nach der Kultur: Das Stadtcafé

    Stadtcafé, Foto: muenchen.de / Anette Göttlicher
    Foto: muenchen.de / Anette Göttlicher

    Das Stadtcafé am Sankt-Jakobs-Platz ist eine Institution unter Touristen wie Einheimischen. Es gibt fast niemanden, der hier noch keinen Kaffee getrunken, auf der Terrasse den Blick auf den Platz und die Synagoge genossen hat, sich nach dem Besuch des Münchner Stadtmuseums stärkte oder einen Kinoabend im Filmmuseum bei einem Glas Wein und Gesprächen ausklingen ließ. Kostenloses WLAN gibt’s ebenso wie Frühstück und täglich wechselnde, frische Gerichte.

    Rischart’s Backhaus: Fußgängerzone, Marienplatz, Viktualienmarkt

    Café Rischart, Foto: Café Rischart
    Foto: Café Rischart

    Eine echte Münchner Bäcker-Institution: Bereits 1883 eröffnete Max Rischart senior seine erste Backstube in der Isarvorstadt. In der Innenstadt kann man sich heute zu Fuß von Café zu Café schlemmen: zum Beispiel bis 12 Uhr frühstücken im Rischart’s Café (Kundenseite) zur Mauth in der Fußgängerzone gegenüber vom Hirmer-Haus mit Omelette á la Rischart, Ham & Eggs oder Münchner Weißwürste.

    Mittags stärkt man sich dann am Marienplatz mit Aussicht aufs Rathaus bei Flammkuchen oder dem leckeren Kaiserschmarrn. Und am Nachmittag sind die berühmten Kuchen und Torten bei einer Tasse bio Fairtrade Kaffee auf der Terrasse über dem Viktualienmarkt dran.

    Lust auf einen Kaffee?
    In München findet jeder sein Lieblingscafé - hier gibt's den Überblick
    Cafés in München

    Italien liegt so nah! Die Bar Centrale

    Bar Centrale, Foto: Bar Centrale
    Foto: Bar Centrale

    Urlaubsreif, aber keine Zeit für einen Trip nach Italien? Ein Besuch in der Bar Centrale schafft kurzfristige Linderung.

    Die Legende unter den Münchner Espresso-Bars hat vieles, was Italien-Flair ausmacht: Einen kleinen Fernseher, auf dem den ganzen Tag Fußball läuft, selbstverständlich perfekten italienischen Espresso aus imposanten Maschinen und ein original italienisches Frühstück, auf das Nötigste reduziert: Ein Cappuccino mit einem Cornetto, dem italienischen Croissant. Natürlich serviert von italienischen Kellnern. Buongiorno!

    Perfekter Ausblick aufs Rathaus: Das Café Glockenspiel

    Café Glockenspiel, Foto: Café Glockenspiel
    Foto: Café Glockenspiel

    Wenn einen am Marienplatz der Frühstücks-, Kuchen- oder Mittagshunger überfällt, bietet sich das Café Glockenspiel an: Der Name kommt daher, dass man von dort aus einen schwer zu überbietenden Blick aufs gegenüberliegende, weltberühmte Glockenspiel des Münchner Rathauses hat. Allein das Treppenhaus ist den Besuch wert und ein beliebtes Instagram-Motiv. Beim Frühstück, Lunch und Abendessen kann man wählen: Auf der einen Seite gibt’s den tollen Ausblick aufs Rathaus, auf der anderen den hellen Wintergarten mit Blick auf den Alten Peter — aus einer anderen Perspektive als gewohnt.

    Café Luitpold: Münchens mondänes Kaffeehaus in der Brienner Straße

    Café Luitpold, Foto: Café Luitpold
    Foto: Café Luitpold

    1888 eröffnete das Café Luitpold in der Weltstadt München, auf einer Ebene mit Kaffeehäusern wie dem berühmten Wiener Café Central oder dem Café New York in Budapest.

    Schriftsteller und Denker trafen sich hier, unter anderem Stefan George und Erich Mühsam, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts im Gästebuch verewigte: „Das Leben ist eine Begleiterscheinung zum Kaffeehaus“. 1911 wurde hier angeblich der „Blaue Reiter“ von Wassily Kandinsky und Paul Klee gegründet.

    Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Café Luitpold 1948 in vereinfachter, aber immer noch prachtvoller Form als Palmenhaus wieder eröffnet. Im 1. Stock gibt’s das kleinste Museum der Stadt, das die bewegte Geschichte des Kaffeehauses erzählt. Und natürlich kann man hier im Luitpoldblock auch frühstücken, Kaffee und Kuchen oder ein Dinner genießen.


    Text: Anette Göttlicher

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