Tipps für den Hunger beim Baden

Badespots für Genießer: Dantebad, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

6 Badespots für Genießer in München

's is wieder Sommer in der Stadt! Und was für einer! Den verbringen die Münchner, wenn sie nicht gerade im Biergarten sind, am liebsten an der Isar, im Freibad oder am See. Doch weil exzessives Planschen und Sonnenanbeten ja durchaus hungrig machen kann, haben wir uns mal umgeschaut, wo ihr nicht nur gut baden, sondern auch noch gut essen könnt!

Italien-Feeling an der Wittelsbacher Brücke

Badespots für Genießer: Restaurant Fugazi, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Ein Badeklassiker vor allem für Zentral-Münchner ist das Isarufer an der Wittelsbacherbrücke. Die Lage und das immer zapfige Isarwasser sind auch für kurze Erfrischungspausen optimal – hier sieht man schon mal mittags den Banker aus dem Anzug und ins Wasser hüpfen. Die passende kulinarische Ergänzung zum Urlaubsfeeling: eine Holzofenpizza zum Mitnehmen vom Fugazi Nº15 am Baldeplatz-Ende der Brücke, zum Beispiel mit Fior di latte, Ziegenkäse, Pancetta, Feige und Honig. Mooolto bene!

Das Quak der Wahl im Naturbad Maria Einsiedel

Badespots für Genießer: Floßlände, Foto: Denise, Krejci, Lukas Schirmer
Foto: Denise, Krejci, Lukas Schirmer

In Münchens grünstem Freibad – das grünschimmernde Wasser wird biologisch und chemiefrei gereinigt – geht es entspannt zu. Gerne paddelt mal eine Entenfamilie durchs Becken oder sucht auf der Wiese nach Essbarem. Für den menschlichen Hunger bietet der Kiosk des Restaurants „Zur Floßlände“ Freibad-Klassiker wie Bratwurst und Pommes, aber auch frische Sommersalate, Garnelenspieße und Obazda. Im Restaurant selbst – 200 Meter rechts vom Badausgang – ist die Auswahl freilich noch größer. Unter der Woche öffnet es um 17 Uhr, samstags um 15 Uhr und sonntags um 11.

Biergarteln am Poschinger Weiher

Badespots für Genießer: Poschinger Weiher, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Am nordöstlichen Stadtrand liegt umwachsen von Büschen und Bäumen der kleine See. Wer’s gerne etwas privater mag, findet hier immer ein geschütztes Badefleckchen. Nicht so privat geht’s im belebten Seegarten am Ufer zu. Die Speisekarte besteht aus zig Kreidetafeln, auf denen das kunterbunte Angebot geschrieben steht, von Schweinsbraten bis Zander und von Matjes bis Germknödel. Nicht erschrecken: Was fertig ist, wird per Megafon zur Abholung ausgerufen.

Zünftig genießen an der Grünwalder Brücke

Badespots für Genießer: Brückenwirt, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Einen schönen Radlausflug an der Isar in Richtung Süden entfernt liegt die Grünwalder Brücke mit einem weitläufigen Steinstrand. Falls ihr beim Baden hin und wieder ein „Hodiodio diooo dieee!“ zu hören glaubt – das ist die Musik, die von den Flößen auf dem Nebenkanal herüberweht. Für den Hunger wartet auf der anderen Seite der Brücke der Brückenwirt, bekannt für seine bayrischen Schmankerl. Obacht: Hier machen die besagten Flöße zwischen 13 und 14:30 Uhr Pause. Dann ist es dort ziemlich voll, ziemlich laut – aber auch ziemlich lustig.

Für jeden was dabei an der Langwieder Seenplatte

Badespots für Genießer: Langwieder See, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Im Münchner Nordwesten gibt’s gleich drei Seen auf einmal: den Langwieder See, den Lußsee, der vor allem bei Familien beliebt ist, und den Birkensee, der den Nackerten vorbehalten ist. Wer einkehren will, kann auf dem Parkplatz des Restaurants Langwieder See kostenfrei parken. Im Biergarten warten kalte und warme Brotzeiten wie Bratensülze oder Leberkäs. Etwas gehobener ist die Auswahl im Restaurant. Unser Tipp: Im Strandkorb ein Stück Kuchen schnabulieren und den Ausblick auf den See genießen.

Griechisches Flair im Dantebad

Badespots für Genießer: Dantebad, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Eine riesige Liegewiese umgeben von fünf Schwimmbecken – so viele gibt es in keinem anderen Münchner Sommerbad. Extraviel Sonne bekommt man auf den Steintreppen am Sportbecken. Und im Kiosk daneben gibt’s eine Runde Kurzurlaub: Man fühlt sich beim Reinkommen direkt wie in einem südländischen Supermarkt. In der Mitte stehen vier – ja, vier! – Eistruhen mit einer riesigen Auswahl. Wem das nicht langt, der findet auf der Karte unter anderem einige griechische Specials: Bei Bauernsalat, Tsatsiki, griechischem Joghurt mit Honig und Walnüssen oder einem eiskalten Café frappé gerät man richtig in Urlaubsstimmung. Noch mehr davon gibt’s im Restaurant Hechtsprung neben dem Haupteingang täglich ab 15 Uhr, an Sonn- und Feiertagen schon ab 11.
Dantebad
 

Text: Steffi Mayerhanser
Fotos: Lukas Schirmer, Denise Krejci

August 2018

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