Internationale Restaurants rund um den Münchner Hauptbahnhof

Stamm-Schmecken am Hauptbahnhof, Foto: Neni
Foto: Neni

Kulinarische Vielfalt in München zwischen Hauptbahnhof und Isartor

Lust auf eine kleine Weltreise, ohne weit reisen zu müssen? Von schwedisch bis thailändisch: Kommt mit auf einen kulinarischen und exotischen Kurztrip in München.

Israelisch genießen im Neni am Bahnhofsplatz

Israelisch im Neni, Foto: Markus Büttner
Foto: Markus Büttner

Im Neni am Bahnhofsplatz herrscht sympathisches Chaos, denn hier wird gemeinsam gespeist. Viele kleine Teller für viele gute Freunde. Das hat auch einen Namen: Balagan-Style heißt dieses fröhliche Zelebrieren des Zusammen-Essens. Was im Detail auf der Karte steht? Die israelische Küche hat viele mediterrane Einflüsse und ist der Himmel für Vegetarier und Veganer. Definitiv einen Versuch wert: das Dreierlei vom Humus, gleichermaßen ein Genuss für Auge und Gaumen. Aber auch die Falafel, das Auberginenpüree oder die Lammköfte lassen die Gäste speisen wie in Tel Aviv.

Mexikanische Klassiker im Condesa

Mexikanisch im Condesa, Foto: Markus Büttner
Foto: Markus Büttner

Ein bisschen abseits des Haupthallen-Gewusels befindet sich am Bahnhofsplatz 5 eine von drei Münchner Condesa-Filialen – und die ist weit mehr als nur ein Bahnhofs-Imbiss. Die Spanisch-sprechenden Mitarbeiter begrüßen die Gäste mit einem freundlichen „Hola!“ und servieren in dem bunten Laden Burritos, Quesadillas, Tacos und selbstgemachte Guacamole. Natürlich darf beim mexikanischen Essen die Schärfe nicht fehlen. Aber Vorsicht: Die vierte und höchste Schärfestufe bläst einem fast den Sombrero weg.

Irakisch speisen im Sara in der Landwehrstraße

Bayerische Küche im Schillerbräu, Foto: Markus Büttner
Foto: Markus Büttner

Schon seit einigen Jahren bietet das Sara in der Landwehrstraße seinen Gästen authentische irakische Küche an. Was das konkret bedeutet? Die irakische Speisekarte ist zu gleichen Teilen fleisch- und gemüselastig. Zu den Lammhaxen und den Fleischspieß-Variationen werden beispielsweise Okra-Schoten, viel Reis und reichlich selbstgemachtes Fladenbrot serviert.

Deftige Bayerische Küche im Schillerbräu

Bayerische Küche im Schillerbräu, Foto: Markus Büttner
Foto: Markus Büttner

In der Ludwigsvorstadt erwartet das Schillerbräu seine Gäste mit eigener Brauerei und deftiger bayrischer Küche. Die Trebern-Würstel etwa werden mit dem getrockneten Malz – dem Trebern – direkt aus dem Sudhaus zubereitet, und die Spezialität des hauseigenen Braumeisters ist das Scheps-Bier: ein leichtes Helles, das früher von den Bauern auf dem Feld getrunken wurde. Oder, wie die Chefinnen Kristina und Ninja sagen: „A Leichts, des ned gleich deppert im Kopf macht.“

Lockerungen für die Gastronomie in München

Seit 7. Juni gilt in München: Die Innengastronomie darf öffnen und die Gastwirtschaften können drinnen wie draußen bis 1 Uhr offen bleiben. Die Maskenpflicht bleibt. In reinen Schankwirtschaften muss die Bedienung am Tisch erfolgen, Abgabe und Verzehr von Getränken an der Theke oder am Tresen sind nicht zulässig.

  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Thailändisch schlemmen im Krua Thai in der Dachauer Straße

    Thailändisch im Krua Thai, Foto: Markus Büttner
    Foto: Markus Büttner

    Das Krua Thai in der Dachauer Straße wird im Vorbeilaufen oft übersehen. Doch betritt man dieses thailändische Restaurant, taucht man ein in ein kleines Stück Bangkok mitten in München. Die Speisekarte gibt’s auf Deutsch und Thailändisch. Das ist bezeichnend und nicht wirklich überraschend, denn das klassische Landesgericht Pad Thai schmeckt so lecker wie in einem Straßenimbiss auf der Khaosan Road. Was nicht nur die vielen thailändischen Gäste zu schätzen wissen.

    Uigurisch essen im Taklamakan am Isartorplatz

    Uigurisch im Taklamakan, Foto: Markus Büttner
    Foto: Markus Büttner

    Die Uiguren sind ein Turkvolk, das seit Jahrhunderten im Herzen Zentralasiens lebt. Und in München – denn auch hier haben etwa 500 Uiguren-Familien ihr Zuhause. Damit ist unsere Stadt die weltweit größte Uiguren-Metropole außerhalb Asiens. Benannt nach der zweitgrößten Sandwüste der Welt begeistert das Taklamakan am Isartorplatz mit einer Mischung aus asiatischer und orientalischer Küche.
    Unser Tipp: Lagman – das sind selbstgemachte und von Hand gezogene Nudeln mit Gemüse und Lammfleisch. Ein unverwechselbares Geschmackserlebnis.

    Schwedisch genießen im Café Stockholm

    Schwedisch im Café Stockholm, Foto: Markus Büttner
    Foto: Markus Büttner

    Das Café Stockholm ist eines dieser Cafés und Restaurants, die München so lebenswert und sympathisch machen. Der gebürtige Schwede Nicklas und seine venezolanische Frau betreiben diese Lokalität mit einer so großen Lebensfreude, dass man die Mittagspause gerne noch um ein Stündchen verlängern möchte. Auf der Speisekarte stehen Lachs- und Linsensuppen sowie Chili con Carne als Burrito oder in der Schüssel – und natürlich gibt’s auch frisch gemachte Köttbullar. Ein Café, dessen Besuch immer gute Laune macht und den Alltag ein wenig entschleunigt.


    Text: Markus Büttner
    Fotos: Markus Büttner

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