Linsen, Curry & viele Gewürze

Mittelklasse in Bogenhausen: Swagat, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

5 indische Restaurants in München, die sich lohnen

Lust auf Asia Food? Aber nicht auf die üblichen Satay-Spieße, Wan-Tan-Taschen und das Hühnchen süßsauer? Dann probiert doch mal die indische Küche aus, denn die ist wirklich anders: feurig, würzig, scharf. Und natürlich mit Currys und Linsen in allen denkbaren Variationen. Wir stellen Euch 5 tolle Isar-Inder vor – für jeden Geldbeutel einen.

Streetfood in Schwabing: Madam Chutney

Streetfood in Schwabing: Madam Chutney, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

In Nordschwabing, ein paar hundert Meter westlich der U-Bahn-Station Alte Heide, liegt dieser kleine Streetfood-Laden (Marchgrabenplatz 1). Der jedoch nur mittags bis 14 Uhr geöffnet und lediglich zwei Dutzend Plätze hat. Aber so gut ist, dass es regelmäßig ab 12 Uhr schwer ist, einen davon zu ergattern. Denn hier schauen zudem offensichtlich sämtliche britischen, indischen und pakistanischen Expats der Stadt vorbei. Der Grund dafür: Bei Chefin Prateek Reen schmeckt es wirklich authentisch indisch – nämlich genau so feurig und würzig wie auf den Straßen Delhis oder Mumbais.

Streetfood in Schwabing: Madam Chutney, Foto: Lukas Schirmer
Foto: Lukas Schirmer

Unser Tipp: die in Nordindien und Pakistan weit verbreitete Vorspeise „Dilli Ki Paapri Chaat“ (4,90 Euro). Knusprig frittierte Weizenchips mit Kartoffeln, Kichererbsen, Jogurt und Minze-Tamarinde-Chutney. Und als Hauptgericht dann das „Madam Chutney’s Spezial“ (8,90 Euro) – ein Chicken Tikka Masala mit schwarzen Linsen und Reis.

Klassischer Inder mit attraktiven Angeboten in Haidhausen: Ganesha

Das Indische Restaurant Ganesha in Haidhausen, Foto: Ganesha
Foto: Ganesha

In der Rosenheimer Straße in Haidhausen könnt Ihr das Indische Restaurant „Ganesha“ (Kundenseite) entdecken. Ganesha - das ist der Gott mit dem Elefantenkopf. Er steht für Macht und Weisheit, gleichzeitig aber auch für Harmonie und Frieden. Sowohl mittags als auch abends versorgen die beiden Köche bis zu 80 Gäste mit indischen Spezialitäten, die entweder in der Pfanne über offenem Feuer oder im landestypischen Tandoor (Holzkohle-Lehmofen) zubereitet werden. 

Das Indische Restaurant Ganesha in Haidhausen, Foto: Ganesha
Foto: Ganesha

Das „Ganesha“ bietet unter der Woche eine große Mittagskarte mit Gerichten für 6,50 Euro an und ist somit eine attraktive Adresse, um die Mittagspause zu verbringen. Für Frauen gibt es ein besonderes Schmankerl: Montags und dienstags zahlen die weiblichen Gäste des Restaurants abends nur die Hälfte des ursprünglichen Preises für alle Hauptgerichte.

Corona-Regeln: Notbremse seit 14.4. wieder in Kraft

Die Corona-Maßnahmen in Bayern werden bis mindestens 9. Mai verlängert. Das Bayerische Kabinett hat am 7. April neue Regelungen für Einzelhandel und Schule beschlossen, die seit 12. April in Kraft sind.

Da die 7-Tage-Inzidenz für München am 12. April drei Tage in Folge über 100 lag, greift seit dem 14. April die von Bund und Ländern verabschiedete Notbremse. Es gelten jetzt wieder strengere Maßnahmen für Kontakte, Einkaufen, Kultur und Sport sowie eine nächtliche Ausgangssperre.

  • Diese Notbremse-Regeln gelten seit dem 14. April
  • Welche Corona-Maßnahmen in München gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Günstig am Kufürstenplatz: Dhaba

    Günstig am Kufürstenplatz: Dhaba, Foto: Lukas Schirmer
    Foto: Lukas Schirmer

    Unweit des Schwabinger Kurfürstenplatzes liegt in der Belgradstraße ein Restaurant, das jeden Abend bis auf den letzten Platz besetzt ist. Deshalb also unbedingt reservieren! Zum einen hat das „Dhaba“ einen tollen Mittagstisch – es gibt diverse Currys ab 6,50 Euro, aber auch beispielsweise ein superbes „Jheenga Biryani“ (7,90 Euro), ein Reis-Rosinen-Joghurt-Gericht mit Krabben. Tipp: Immer eines der vielen Naans dazu bestellen, also einen dieser flachen Weizenfladen.

    Günstig am Kufürstenplatz: Dhaba, Foto: Lukas Schirmer
    Foto: Lukas Schirmer

    Unser Favorit am Abend: das unglaublich scharfe „Chicken Vindaloo“, zu dem genau deshalb ein großer Mango Lassi unabdingbar dazugehört. Und wer’s rundum authentisch mag: Die Karte verzeichnet sogar indische Weine! Einen gleichnamigen Ableger hat das „Dhaba“ übrigens seit einiger Zeit direkt an der Münchner Freiheit (Herzogstraße 1b) – aber das große Plus des Mutterhauses in der Belgradstraße ist das wirklich schöne Ambiente dort!

    Mittelklasse in Bogenhausen: Swagat

    Mittelklasse in Bogenhausen: Swagat, Foto: Lukas Schirmer
    Foto: Lukas Schirmer

    Am Prinzregentenplatz in Bogenhausen ist kulinarisch vergleichsweise weniger los als in Schwabing. Aber dort liegt, in einem Keller unmittelbar gegenüber vom Prinze-Eingang, das alteingesessene „Swagat“, ein eher bürgerlich eingerichteter Inder, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, die traditionelle Moghul-Küche aufzufahren – also die Gerichte, die zur Zeit der kaiserlichen Moghul-Herrschaft in Delhi und Agra entwickelt wurden.

    Mittelklasse in Bogenhausen: Swagat, Foto: Lukas Schirmer
    Foto: Lukas Schirmer

    Was bedeutet: Die Currys sind Butter-basiert, Ingwer spielt eine große Rolle – und alles ist entweder süß oder scharf. Und wer’s lieber vegetarisch mag: Auch das ist hier kein Problem, denn auch da kann die indische Küche auf zahlreiche Gerichte verweisen.

    Mittelklasse in Bogenhausen: Swagat, Foto: Lukas Schirmer
    Foto: Lukas Schirmer

    Unsere Empfehlung für den Erstbesuch: die Mix-Grill-Platte (19,90 Euro) bestellen, also von allem etwas, so dass man alle Tandooris einmal durchprobieren kann.

     

    Oberklasse in der City: Sangeet

    Oberklasse in der City: Sangeet, Foto: Lukas Schirmer
    Foto: Lukas Schirmer

    Wer in der Innenstadt unterwegs ist, findet in der Brienner Str. 10 einen Inder, der auf den ersten Blick nicht unbedingt Spitzenklasse erwarten lässt. Aber: Regelmäßig taucht das „Sangeet“ auf Feinkost- und Restaurant-Bestenlisten auf, erst neulich wieder wurde es als eines der besten indischen Lokale in Bayern ausgezeichnet. Die 3-Gang-Mittagsmenüs kosten hier um die 14 Euro – aber wer wirklich wissen will, was die Küche kann, bestellt statt dessen die Thali-Platte mit drei verschiedenen Gerichten (16,90 Euro) und trinkt dazu einen indischen Rotwein.

    Oberklasse in der City: Sangeet, Foto: Lukas Schirmer
    Foto: Lukas Schirmer

    Abends sollten Fleischesser die scharfe Mulligatawny Soup (8,90 Euro) nicht verpassen. Fischliebhabern sei beispielsweise das ungewöhnliche, extrascharfe Fish Chili (18,50 Euro) empfohlen und vegetarischen Pärchen das „Ghandi Thali“ für zwei (39 Euro), eine Platte mit sechs verschiedenen Gemüsesorten. Und danach natürlich ein original indischer Mangoschnaps, was sonst? Also: Lidschiye – bedient Euch bitte!


    Text: Margot Weber
    Fotos: Lukas Schirmer

    Oktober 2018

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