Lokale Lokale zu Mittag: Lunch-Tipps in München

Mittagsgerichte in der Großmarkthalle, im Café ImmerSatt und in der Münchner Suppenküche, Foto: Photopraline
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Ab in die Mittagspause – aber wohin?

Gemeinsam essen, gemeinsam Geschäfte machen: Fünf ungewöhnliche Empfehlungen für die Mittagspause in München mit Kollegen oder Business-Partnern.

Max2

Max2 von innen, Foto: Lionman
Foto: Lionman

Es gibt auf Münchens Prachtboulevard kaum eine schönere Speiseterrasse als die vor dem Museum Fünf Kontinente mit Blick auf das prachtvolle Gebäude der Regierung von Oberbayern. Hier bewirtet Stefan Lehming mit seiner Mannschaft vom Café Max2 im Sommer seine Gäste. Und drinnen, im Museum, ganzjährig. Das Max2 ist dabei viel mehr nur ein Museumscafé: Von Dienstag bis Freitag gibt’s hier mittags einen Business-Lunch, etwa mit Suppe, Pasta und Dessert, oder aber auch als Hauptgangmenü. Normal lunchen könnt Ihr natürlich auch am Wochenende. Nur Montags bleibt die Küche kalt: Da ist das Museum geschlossen. 

Corona-Regeln: Notbremse seit 14.4. wieder in Kraft

Die Corona-Maßnahmen in Bayern werden bis mindestens 9. Mai verlängert. Das Bayerische Kabinett hat am 7. April neue Regelungen für Einzelhandel und Schule beschlossen, die seit 12. April in Kraft sind.

Da die 7-Tage-Inzidenz für München am 12. April drei Tage in Folge über 100 lag, greift seit dem 14. April die von Bund und Ländern verabschiedete Notbremse. Es gelten jetzt wieder strengere Maßnahmen für Kontakte, Einkaufen, Kultur und Sport sowie eine nächtliche Ausgangssperre.

  • Diese Notbremse-Regeln gelten seit dem 14. April
  • Welche Corona-Maßnahmen in München gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Münchner Suppenküche

    Münchner Suppenküche, Foto: Photopraline
    Foto: Photopraline

    Perfekter Ort für einen etwas unkonventionellen Business-Lunch, ob ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan. Und so läuft’s: Man verabredet sich am Maibaum, läuft rüber zum Suppenküchen-Stand, steht vielleicht ein paar Minuten Schlange, bestellt aus dem wechselnden Angebot zum Beispiel Kokos-Karotte-Ingwer-Suppe, saures Lüngerl oder Kartoffelsuppe mit Wiener, nimmt dazu unbedingt noch zwei Scheiben knuspriges Bauernbrot und, wenn möglich, zwei Weißbier. Und dann? Genießt die leckre Suppn. Es wird übrigens draußen gegessen, auch im Winter. Und zwar da, wo grad Platz ist. Meistens speist man mit anderen Gästen an einem Tisch - und da wird’s dann richtig kosmopolitisch. Weil in der Suppenküche wirklich die ganze Welt zu Gast ist.

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    Gaststätte Großmarkthalle

    Weißwurstfrühstück in der Gaststätte Großmarkthalle, Foto: Photopraline
    Foto: Photopraline

    Etliche Münchner sagen: In der Gaststätte Großmarkthalle gibt’s die beste Weißwurst der Stadt. Auch wenn die Weißwurst hier legendär ist - es gibt natürlich noch mehr, und wenn ein auswärtiger Business-Kollege mit Euch bayerisch essen gehen will, seid Ihr hier auf jeden Fall richtig. Woll-, Milz oder Schweinswürste und traditionelle bayrische Gerichte. Fleisch und Gemüse. Hausgemachte Spezialitäten. Bayerischer und traditioneller kann man kaum essen. Auch mittags. Ohnehin ist es ein gutes Zeichen, dass bis heute die Arbeiter der Großmarkthalle zum Essen kommen.

    Blaues Haus

    Im ehemaligen Werkraumgebäude der Kammerspiele befindet sich ein Restaurant mit viel Theateratmosphäre – und einer Mittagskarte, von der manche sagen, sie sei, was das Preis-Leistungs-Verhältnis betrifft, die beste der Stadt. Mittags gibt es 2-Gang-Menüs. Zur Auswahl stehen meistens zwei verschiedene Vorspeisen wie etwa Epoisses-Birnentarte mit Rucola oder Kürbis-Kokossuppe, dazu wirklich köstliche Hauptspeisen wie Trüffelravioli mit Blattspinat und brauner Butter. Das alles serviert von flinkem und freundlichem Personal, mit dem immer mal wieder interessante Gespräche entstehen. Übrigens: Der volle Name des Restaurants ist "Conviva im Blauen Haus". Es ist ein integratives Gastronomieprojekt der Cooperativen Beschützenden Arbeitsstätten e.V.

    Mural

    Mural, Foto: Photopraline
    Foto: Photopraline

    Ein noch relativ neues Lokal mitten in der Stadt, ganz in der Nähe von Marienplatz und Sendlinger Straße: Das Mural ist Teil von Deutschlands erstem Museum für Urban Art. Im ehemaligen Umspannwerk der Stadtwerke werden auf 2000 Quadratmetern zeitgenössische Werke gezeigt, man kann aber auch einfach nur etwas essen. Abends werden hier vom ambitionierten Team um Restaurant Manager Wolfgang Hingerl und die Küchenchefs Joshua Leise und Johannes Maria Kneip fünf- bis siebengängige Menus serviert. Aber auch Mittags bekommt Ihr hier etwas: Von Mittwoch bis Samstag, 11:30 bis 15 Uhr bietet die Karte der Tagesbar etwa ein Drei-Gäng-Menu an. Zum Beispiel mit Renke, Perlemmer-Risotto und karamellisierter Schokoladencreme als Dessert. Lässiger und moderner als im Mural kann man mittags in München kaum essen.


    Text: Stefan Ruzas/muenchen.de
    Fotos: Photopraline

    Dezember 2019

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