5 Restaurants mit Crossover-Konzept

Der Mix macht's

Wie passt denn das zusammen? Ganz schön gut!
Zum Asiaten oder doch lieber ins Wirtshaus? Für alle, die sich beim Essen schwer entscheiden können, haben wir eine gute Nachricht: Müsst Ihr nicht! Immer mehr Restaurants kombinieren Zutaten, Zubereitungsarten und Spezialitäten verschiedener Länder oder Regionen miteinander. Die Ergebnisse können sich sehen und schmecken lassen – wir haben probiert.

Internationale Hausmanns-Tapas im Ferdings

Im Ferdings in der Klenzestraße lässt es sich gemütlich sitzen und ratschen, während man bei feinen Drinks saisonal wechselnde Hausmannskost und internationale Spezialitäten im Tapas-Format genießt. Aktuell gibt's zum Beispiel geschmorte Kaninchenkeule mit Weißwein-Schalottensauce und Rosmarinkartoffeln. Und den Ferdings-Dauerbrenner: Gnocchi in pikanter Salbeibutter mit karamellisierten Pecannüssen – unbedingt probieren!
Perfekt für: Alle, die gerne teilen, mehrere Gerichte probieren oder einfach nur ein Magendratzerl zum Drink wollen.

Obacht: Süddeutschland trifft sich in München

Dass Fusionsküche nicht immer länderübergreifend sein muss und Bayern nicht hinter München aufhört, beweist das Obacht in der Maxvorstadt. Hier gibt es fein zubereitete Klassiker aus verschiedenen Regionen Bayerns wie schwäbisches "Böckinger Feldgschrei", badischen Sauerbraten oder fränkische Bratwurst. Und jedes Wochenende zaubert Chefkoch Jochen (übrigens ebenfalls Franke) einen ofenfrischen Schweinsbraten mit Kartoffelknödel, Krautsalat und Augustiner Dunkelbiersauce. Obacht: Suchtgefahr!
Perfekt für: Eingefleischte Münchner, bayerische Zuagroaste und alle anderen.

Corona-Regeln: Notbremse seit 14.4. wieder in Kraft

Die Corona-Maßnahmen in Bayern werden bis mindestens 9. Mai verlängert. Das Bayerische Kabinett hat am 7. April neue Regelungen für Einzelhandel und Schule beschlossen, die seit 12. April in Kraft sind.

Da die 7-Tage-Inzidenz für München am 12. April drei Tage in Folge über 100 lag, greift seit dem 14. April die von Bund und Ländern verabschiedete Notbremse. Es gelten jetzt wieder strengere Maßnahmen für Kontakte, Einkaufen, Kultur und Sport sowie eine nächtliche Ausgangssperre.

  • Diese Notbremse-Regeln gelten seit dem 14. April
  • Welche Corona-Maßnahmen in München gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Schicki-Mixi im Izakaya

    Vorab: Das relativ neue Restaurant Izakaya in der Landsberger Straße ist gerade ein Hotspot für die Münchner Society – und offen gestanden auch nicht gerade günstig. Aber: Es lohnt sich. Ja, wirklich! In der offenen Küche des stylishen Gastraums werden japanisch-südamerikanische Gerichte auf einem Niveau gezaubert, das den Preis schnell vor Verzückung vergessen lässt. Unsere Favorites: Hummer-Mango-Sushi, Spring Chicken und gerösteter Kohl mit frischen Trüffeln. Dazu ein vorher garantiert noch nie probierter Drink aus der kreativen Cocktailkarte – perfekt.
    Perfekt für: Besondere Anlässe und alle, die Herzensdamen oder auch Kunden mächtig beeindrucken möchten.

    Nomiya: der bayerischste Japaner Münchens

    Das nach eigener Bezeichnung japanisch-bayerische Trinklokal Nomiya in Haidhausen ist längst eine Institution. Und eine außergewöhnliche Kombi: In urbayerischer, rustikaler Wirtshaus-Atmosphäre mit Holztischen, an denen vom Studenten bis zum Trachtler jeder Platz nimmt, gibt es japanische Gerichte wie Sushi, Yakitori oder Spanferkelbraten mit japanischer Mayonnaise. Dazu stößt man zum Beispiel mit Unertl, Tegernseer oder dem japanischen Bierpendant Kirin Ichiban an. Wie das kommt? Die Gründer des Nomiya sind, tadaaa: ein Bayer und ein Japaner.
    Perfekt für: Sushifans und Bierfreunde.

    Maximum Crossover im Gesellschaftsraum

    Ausgerechnet in der sonst so traditionellen Altstadt, nämlich kurz hinterm Hofbräuhaus, findet sich ein Restaurant mit der vielleicht kreativsten Küche Münchens. Im Gesellschaftsraum werden munter Zutaten, Zubereitungsarten und Aggregatszustände zu Gerichten kombiniert, die fast schon poetisch klingen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Seezungen-Kokos-Shake mit Basilikumschaum, Bratwurst und Vanille-Garnele? Oder Onglet mit Saibling, Rauchtomate-Physalis und Rosinen-Bärlauch-Ravioli? Von solchen und ähnlichen Küchen-Kunstwerken kann man sich abends bis zu sieben Gänge im Menü schmecken lassen. Blöd nur, wenn danach jemand fragt, was man gegessen hat – sich alles zu merken ist fast unmöglich.
    Perfekt für: einen spannenden Gourmet-Abend mit Partner oder Freunden.


    Text: Steffi Mayerhanser
    Fotos: Lukas Schirmer, Ferdings, Gesellschaftsraum, Izakaya, Obacht

    Mai 2018

     

    Hunger auf mehr?

    Schweinebraten

    Gastro-Guide

    Münchens bester Gastro-Guide

    Cosmogrill

    Imbiss

    Schnell was auf die Hand: Die besten Adressen

    Vogelwuide Schmankerl

    Das bayerische Wirtshaus im neuen Gwand

    Schweinebraten

    Die Münchner Küche

    Schweinebraten, Obatzda & Co

    X

    CORONAVIRUS: DIE AUSWIRKUNGEN AUF MÜNCHEN

    Alle Infos
    Top