Bars, Eiscafés & Co: Münchens Glockenbach-Viertel

Cocktail trinken im Glockenbachviertel, Foto: Markus Büttner
Foto: Markus Büttner

6 Orte, an denen sich die Szene trifft

So bunt und aufregend wie die Bewohner des Glockenbach-Viertels sind auch seine Restaurants, Bars und Cafés. Egal zu welcher Tages- und Nachtzeit – es gibt hier einfach immer das perfekte Lokal. Zu jedem Anlass. Für jeden Geschmack. Hier sind ein paar Tipps, wie ihr den ganzen Tag im Glockenbach verbringen könnt!

Frühstücken im Hungrigen Herz

Frühstücken im Hungrigen Herz, Foto: Markus Büttner
Foto: Markus Büttner

Seit 2007 hat sich in der Fraunhoferstraße das Hungrige Herz als eine der beliebtesten Frühstücks-Locations im Glockenbach etabliert. Wer Wert auf unkompliziertes, lockeres Frühstück legt und dazu auch noch gerne nach dem Essen ein wenig sitzen bleiben möchte, ist hier genau richtig. Der Powerseller „Fittes Herz“, ein Blaubeer-Chia-Müsli mit einem perfekt pochierten Ei und einem Avocadobrot, ist nicht nur modern und schön anzuschauen, sondern auch lecker und sehr gesund. Alle Speisen, egal ob von der Frühstücks-, Mittags,- oder Abendkarte gibt’s auch zum Mitnehmen.

Eis-Essen im Eismeer

Eis-Essen im Eismeer, Foto: Markus Büttner
Foto: Markus Büttner

Die Auswahl ist klein, die Qualität groß. So soll es sein – und genau das macht das Eismeer auch so besonders. Besonders gut. Täglich wechselnde, selbstgemachte Eis-Sorten begeistern bereits seit elf Jahren die Gäste. Vor allem wegen besonderer Klassiker-Variationen wie der Steirischen Vanille oder dem ausgefallenen Zwetschgendatschi-Eis geht man ganz gezielt in den kleinen Laden in der Pestalozzistraße. Die Produkte sind ausschließlich regional eingekauft – und damit auch ärmere Menschen in den Genuss dieses Geschmack-Feuerwerks kommen, können die Kunden die nächste Kugel einfach schon einmal mitbezahlen.

Süßes in der Pâtisserie Dukatz

Süßes in der Pâtisserie Dukatz, Foto: Markus Büttner
Foto: Markus Büttner

In liebevoller Handarbeit frönt man in der Pâtisserie Dukatz in der Klenzestraße den süßen Verführungen des Lebens: den kleinen, bunten Macarons, den Petit Fours und des Obst-Törtchen, die auch als perfektes Mitbringsel dienen können. Alles sieht nicht nur ansprechend aus, sondern schmecken auch so. Das weiß auch die Stammkundschaft zu schätzen, die gern vor der Arbeit auf einen Kaffee und eine Süßigkeit vorbeikommt. Dafür gibt’s in der Patîssière Dukatz zusätzlich französische Feinkost, frisch gepresste Säfte und Salate. Einziges Problem: Man kann sich nicht entscheiden, was man zuerst essen soll.

Abendessen im Palast der Winde

Abendessen im Palast der Winde, Foto: Markus Büttner
Foto: Markus Büttner

In der Hans-Sachs-Straße, quasi das Wohnzimmer des Glockenbach-Viertels, ist der Palast der Winde seit Jahren eine angesagte Adresse für klassisches indisches Essen. Vor allem das Palak Paneer, eine vegetarische Spinatkreation mit hausgemachtem Käse, oder die klassischen Hühnchen-Gerichte wie das Tika Achari taka tak mit Tomaten-Butter-Kokosnuss-Sauce sind sehr zu empfehlen. Und ja, es schmeckt tatsächlich genauso lecker, wie es sich anhört!

Sonnenuntergang im Flushing Meadows

Sonnenuntergang im Flushing Meadows, Foto: Markus Büttner
Foto: Markus Büttner

So überraschend wie der Eingang des Flushing Meadows in der Fraunhofer aussieht, so beeindruckend sind Bar und Hotel im vierten Stock. Durchdacht und durchgestylt mit höchsten Qualitätsansprüchen. Die fein gemixten Cocktails zeigen mit ihren Namen, dass die Bar in München verwurzelt, die Kundschaft aber weltoffen und international ist: Da gibt es dann beispielsweise einen Black Mojito oder einen Pear, serviert in einer stylischen Kupfer-Birne. Unbedingt probieren: den Munich Mule, natürlich mit Münchner Gin. Und: Bei gutem Wetter sieht man von der sonnigen Terrasse sogar die Alpen!

Abschlussbier in der Maroto Bar

Abschlussbier in der Maroto Bar, Foto: Markus Büttner
Foto: Markus Büttner

Das Maroto ist der perfekte Ort für einen ungezwungenen Feierabenddrink mit einem Freund, einem Kollegen oder auch dem ersten Date. Die kleine portugiesische Bar trotzt seit Jahren tapfer der in der Umgebung fortschreitenden Hipsterisierung und bleibt, wie sie ist: gemütlich. Bei schummrigem Licht kann man hier auf sympathisch abgesessenen Sitzmöbeln nicht nur ein ehrliches Bier sondern auch erstaunlich gute Cocktails trinken. Und manchmal gibt’s sogar Live-Musik (Singer/Songwriter können sich gerne dort melden)!


Text: Markus Büttner
Fotos: Markus Büttner

September 2018

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