Sushi: Traditionelles Fischessen einmal anders

Diese 5 Sushi-Lokale solltet Ihr unbedingt ausprobieren! Wir verraten, wo es die besten Sushi-Spezialitäten in München gibt - und wo japanische Küche auf deftige bayerische Gerichte trifft.

Fujikaiten: Das Running-Sushi-Eldorado

Wenn man in München Running Sushi möchte, ist das Fujikaiten die erste Wahl. Mit einer Geschwindigkeit von 8 Zentimetern pro Sekunde fahren die zahllosen bunten Teller auf einem Fließband an einem vorbei. Dieses schlängelt sich auf 40 Metern durch das Lokal. Glastüre aufschieben und sich beliebig viele der leckeren Sushi schnappen kann man am besten beim kostengünstigen Mittags-Running-Sushi (11,90 Euro). Alternativ gibt’s auch Sushi à la carte. Abends sitzt es sich am besten im rot-schwarz gehaltenen Panoramafloor mit den goldenen Fischen an der Wand und dem weiten Blick auf die Münchner Freiheit. Interessant: Das laufende Sushi entstand in Japan einst aus Personalmangel.

No Mi Ya: Spicy-Rolle trifft Rostbratwurst

Das japanisch-bayerische Trinklokal in Haidhausen hat Kultstatus. Wo sonst in München findet man Sushi, Kronfleisch und Rostbratwurst auf einer einzigen Karte? Wer’s feurig mag, nimmt die Spicy-Rolle – Thunfisch mit japanischem Bergpfeffer und Chili – und löscht den Durst wahlweise mit einer Untergiesinger Erhellung oder einem japanischen Kirin Ichiban. Fastenzeit hin oder her – es gibt Menüs mit gemischten Sushi-Platten und Lachs oder Entenbrust sowie Miso-Suppe als Vorspeise. Das Ambiente: modern-rustikal. Zu Hirschgeweihen als Garderobe und einer Engelsfigur über der Bar gesellen sich skurrile Designerlampen. Spezialtipp: Wer an der Theke sitzt, kann dem Sushi-Meister bei seiner Arbeit zuschauen.

Kokumi: Flambiertes Fushion-Sushi auf Sterneküche-Niveau

Kokumi – mit diesem Wort beschreiben die Japaner einen besonderen Geschmacksreichtum durch neue Kompositionen. Diesen findet man definitiv im gleichnamigen Lokal im Lehel. Egal ob der Kawaii Kiss mit Garnelen-Tempura, Lachs und Shiso-Soße oder die Kokumi-Rolle mit frischem Thunfisch-Sashimi, Trüffeln und hausgemachtem Snow-Dressing: Für die gleichermaßen aufwendig dekorierten wie köstlichen Fushion-Sushi-Kompositionen hat der Chef mindestens einen Stern verdient. Sushi-Rollen wie den Supernova gibt’s auch flambiert. Und wer in der Fastenzeit trotzdem nicht auf Alkohol verzichten mag, dem sei die Samurai Geisha empfohlen, ein Cocktail mit Sake, Ingwer und Lychee. Fazit: Nicht günstig, aber dafür etwas wirklich Besonderes.

Sushi + Soul: Sushi für Seele und Ohren

Im Sushi + Soul sitzt man auf Tatami-Matten, am längsten Restauranttisch Europas oder klassisch auf normalen Stühlen. Rund 70 verschiedene Nigiri Sushi und Maki Sushi stehen zur Auswahl – von Sushi mit roter Dorade bis zu in grünem Tee gekochtem Oktopus. Was immer geht: eine der Sushi-Platten wie East West oder die „Festtagsmischung“ für zwei Personen mit Sashimi aus Thunfisch, gegrilltem Flussaal und Lachs. Wer die neueste CD mit den hauseigenen Sounds mit nach Hause nehmen will, bestellt „Sushi für die Ohren“. Mit der größten Auswahl an japanischen Whiskys westlich des Fujiyama kommen hier nicht nur Sushi-Liebhaber auf ihre Kosten. Gut zu wissen: Sonntags und montags ab 22 Uhr gibt’s eine Sushi-Happy-Hour.

Sushi Sano: eine Münchner Institution

Schlicht und schnörkellos präsentiert sich das in weiß gehaltene Lokal in der Altstadt. Das Sushi Sano ist der perfekte Ort für ein paar schnelle Röllchen nach dem Einkaufsbummel. Besitzer Takaaki Sano war einer der ersten, der Sushi nach München brachte. Das Besondere hier: Man bekommt sehr gute Qualität zu sehr fairen Preisen. Einzelne Nigiri und Maki gibt’s schon ab 1 Euro. 37 Sushi-Kreationen finden sich auf den Zetteln zum Ankreuzen. Den Maki-Lunch mit 18 Röllchen gibt’s für erstaunliche 8,50 Euro, den Chirashi-Lunch – eine Schale mit Sushireis, Lachs, Tintenfisch, Thunfisch und Garnelen – für 9,50 Euro. Schönes Detail: Die mit Ingwer gefüllten Gläser mit Schraubverschluss auf den Tischen.


Text: Alexandra Lattek
Fotos: Fujikaiten, No Mi Ya, Kokumi, Sushi & Soul, Sushi Sano

Februar 2018

 

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