Typisch Münchnerisch essen: Bayerische Küche in der Münchner Innenstadt

Schweinebraten, Foto: Photopraline
Foto: Photopraline

9 bayerische Gaststätten in der Altstadt: Knödel, Weißwurst und Co.

Wer unbändig Lust auf Schweinsbraten mit Knödeln und ein frisch gezapftes Münchner Bier hat – das ist jetzt wieder möglich! In diesen 9 bayerischen Lokalen in Münchens Innenstadt gibt's besonders gute Schmankerl. An Guadn!

Ausflug zum Ayinger am Platzl

Tisch mit bayerischen Speisen und Bier von oben, Foto: Ayinger am Platzl
Foto: Ayinger am Platzl

Zum Ayinger am Platzl (Kundenseite) nimmt man am besten gleich die ganze Familie mit und bestellt zum Beispiel das Backhendl, die Ayinger Wirtshauspflanzerl oder die Käse-Krautspätzle mit glasierten Birnenspalten: typisch bayerische Gerichte, aber modern interpretiert und immer mit hochwertigen und regionalen Zutaten zubereitet. Wer es richtig Altbayerisch mag, freut sich bestimmt auf das Reindlessen – das kann man eh wunderbar gemeinsam verspeisen. Im wunderbaren Ambiente schmeckt eins der kühlen sieben Ayinger Biere vom Fass. Ein Prosit auf die Gemütlichkeit am Platzl!

In München steht ein Hofbräuhaus

Das Münchner Hofbräuhaus, Foto: Tobias Ranzinger
Foto: Tobias Ranzinger

Ebenfalls am Platzl steht das wohl bekannteste Wirtshaus der Welt – und es ist nicht nur bei Touristen beliebt. Im Hofbräuhaus gibt es 100 aktive Stammtische, den ältesten seit über 70 Jahren. Dort, wo vor hundert Jahren noch Brauanlagen standen, haben heute tausend Menschen Platz, um die typischen Münchner Schmankerl aus der eigenen Metzgerei, Bäckerei und Konditorei zu genießen. Hier schmecken der Krustenschweinebraten und der Spanferkelbraten so, wie sie schmecken sollten – die Kruste resch, das Fleisch zart. Im Festsaal im ersten Stock kann man übrigens für den Kocherlball kostenlos bayrisch Tanzen lernen!

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Der Pschorr: Von der Nase bis zum Schwanz

Der Pschorr am Viktualienmarkt, Foto: Der Pschorr
Foto: Der Pschorr

Am Viktualienmarkt steht eines der bodenständigsten Münchner Wirtshäuser. Denn obwohl Der Pschorr (Kundenseite) erst 2005 eröffnet hat, so ist er bereits eine Institution bei den Münchner*innen. Gegessen wird an massiven Eichenholztischen, das Bier kommt aus dem Holzfass, das Essen aus der Region. Die Karte bietet Klassiker wie Schweinebraten, in der Pfanne ausgebackene Schnitzel und Hausenten aus Niederbayern. Durch die Verwertung des ganzen Tieres von der Nase bis zum Schwanz finden sich außerdem schon fast vergessene Münchner Spezialitäten wie saures Lüngerl auf der Karte.

Rindertartar vom Murnau-Werdenfelser Rind, Foto: Der Pschorr
Foto: Der Pschorr

Ebenso unbedingt probieren: Das Rindertatar vom Murnau-Werdenfelser Rind, dazu ein Hacker-Bier, gekühlt mit Stangeneis.

Im historischen Gewölbe: Der Augustiner Klosterwirt

Augustiner Klosterwirt in München, Foto: Augustiner Klosterwirt
Foto: Augustiner Klosterwirt

Die Lage ist kaum zu toppen: Wenn man nach dem Essen aus der Tür tritt, ragen direkt gegenüber die Türme der Frauenkirche in den bayerischen Himmel. Innen lädt der Augustiner Klosterwirt zu einer „Reise durch die bayerische Küche“ ein, zum Beispiel mit diesen Spezialitäten: Gegrillte Schweinshaxe, gebratenes Schäufele, original Nürnberger Rostbratwürste und das Beste von der Ente, dazu Kartoffelknödel, warmer Kartoffelsalat, frisches Fasskraut und Apfelblaukraut.

Spatenhaus an der Oper: Schmankerl mit Ausblick

Außenbereich des Spatenhauses mit Blick auf die Oper, Foto: Spatenhaus
Foto: Spatenhaus

Im Spatenhaus an der Oper (Kundenseite) werden im Erdgeschoss altbayrische Spezialitäten serviert – wie die Münchner Festtagssuppe mit Pfannkuchenstreifen. Oben mit Blick auf das Residenz- und Nationaltheater schmecken die halbe bayerische Ente mit Knödeln und Apfelblaukraut oder das Spatenhaus Pfanderl mit Riesengarnelen und Gemüse besonders fein.

Bratwurst Glöckl am Dom: Bürgermeisters Liebling

Bratwürste aus dem Bratwurst Glöckl am Dom, Foto: Bratwurst Glöckl
Foto: Bratwurst Glöckl

Gegenüber dem Dom zur Lieben Frau (wie die Frauenkirche richtig heißt) steht eines der urigsten Münchner Wirtshäuser: das Nürnberger Bratwurst Glöckl (Kundenseite). Seine Geschichte geht bis ins Jahr 1796 zurück. Damals und heute zählen zu den Stammgästen die jeweiligen Münchner Oberbürgermeister und viele alteingesessene Münchner*innen wie einst Karl Valentin. Sie erfreuen sich an den Rostbratwürsten mit Fasssauerkraut, welche täglich frisch zubereitet und über einem offenen Buchenholzfeuer gegrillt werden. Dazu schmeckt ein eiskaltes Augustiner-Bier aus dem Holzfass.

Der Ratskeller: Unterm Herzen der Stadt

Der Bacchuskeller im Ratskeller in München, Foto: Ratskeller
Foto: Ratskeller

Direkt unter dem Neuen Rathaus am Marienplatz liegt der historische Ratskeller (Kundenseite). Hier feiern Münchner*innen nicht nur den legendären Weiberfasching, auch Münchens Politiker*innen und Prominenz treffen sich gern in den gemütlichen Gewölben. Schon seit 1874 gibt's hier vom Fränkischen Sauerbraten bis zum bayrischen Brotzeitbrettl alles, was das Münchner Herz begehrt. Tipp: Der Brunch am Sonntag von Mitte Oktober bis Ende Mai ist besonders beliebt bei Familien. Während der Nachwuchs Kochmützen bemalt, genießen die Großen ihre Weißwürste und das frisch gezapfte Löwenbräu-Bier.

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Schneider Bräuhaus im Tal: die Wiege der Schneider Weissen

Gastraum im Schneider Bräuhaus, Foto: Schneider Bräuhaus im Tal
Foto: Schneider Bräuhaus im Tal

Wer in München von traditioneller Gastlichkeit spricht, meint mit Sicherheit auch das Schneider Bräuhaus im Tal (Kundenseite). Das Gasthaus im Herzen der Münchner Innenstadt ist eine Münchner Institution: die Wiege der Schneider Weissen. Seit 1872 ist es das Stammhaus der unabhängigen Familienbrauerei. Passend zum Bier kredenzt das Team dort herrliche traditionelle bayerische Wirtshausgerichte wie zum Beispiel die Spezialität des Hauses: das Kronfleisch. 

Die wohl beste Haxn der Stadt beim Haxnbauer

Haxe mit Kartoffelknödeln, Foto: Kuffler
Foto: Kuffler

Im Scholastikahaus aus dem 14. Jahrhundert befindet sich heute der Haxnbauer (Kundenseite). Und wie der Name verrät: hier gibt es die wohl beste Schweins- und Kalbshaxn der Stadt. Das Geheimnis der würzigen Kruste und des saftigen Fleischs ist, dass die Haxn 24 Stunden in einer Salz-Kräuter-Mischung mariniert werden, bevor sie dann langsam über Buchenholzkohle knusprig gegrillt werden. Tipp für Eilige: die riesige Haxnsemmel mit Kraut und Salat (langt für Zwei!) im Straßenverkauf.

Text: Margarete Arlamowski


Neue Corona-Regeln in Bayern seit 2. September

Mit der neuen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entscheidet seit dem 2. September 2021 eine landesweite "Krankenhausampel" (mit den Stufen Grün, Gelb und Rot) als neuer Leitindikator über die Corona-Maßnahmen. Die 3G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete) in öffentlichen Innenräumen und bei Veranstaltungen ist ausgeweitet. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen, solange die Stufe Gelb nicht erreicht wird. Die Maskenpflicht gilt nur noch in geschlossenen Räumen und im öffentlichen Verkehr, die medizinische Maske ("OP-Maske") löst die FFP2-Maske als Standard ab.

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