Weihnachtsessen in München: 5 Tipps

weihnachten, essen, gastro, christmas

An Heiligabend in München essen zu gehen, ist schon etwas besonderes. Doch welche Restau-rants haben am 24. Dezember geöffnet? Ein paar Ideen.

Wer Heiligabend, den 24. Dezember, nicht klassisch zu Hause verbringen möchte oder in Mün-chen zu Besuch ist, für den ist ein Weihnachtsessen im Restaurant eine schöne Alternative. Wir haben fünf Tipps.

Der Atzinger in der Maxvorstadt: Für alle, die einfach was zu essen brauchen

Die Studentenkneipe Atzinger an der Schellingstraße ist legendär, und ihre Schinkennudeln sind es auch. Ganze Generationen von Germanisten haben sich hier vor, nach und während der Semi-nare schon die Köpfe heiß geredet. 2011 wurde der Gastraum umfassend renoviert, mittlerweile wirkt alles ein bisschen heller, lichter, aufgeräumter. Wer mag, kann sich an Heiligabend dort zu äußerst ordentlichen Preisen dem Münchner Heiligabend-Kitsch entziehen: mit der üblichen Cur-rywurst mit Pommes, einem Hamburger mit Pommes und Salat oder den bereits erwähnten Schinkennudeln mit kleinem Salat, alles deutlich unter 10 Euro.

Das Pappasito’s in der Maxvorstadt: Für die, die an Heiligabend Party machen wollen

Das Pappasito’s ist unsterblich. Das erste, 1984 eröffnet, lag an der Schwabinger Schraudolph-/Ecke Georgenstraße und war für seine wilden Partys und seine XXL-Caipis stadtbekannt. Vor einigen Jahren ist das Partylokal in die Erika-Mann-Straße 60 in der Nähe der Donnersberger Brücke gezogen. Lust auf Hot’n’Spicy? Dann ran an die Chilis, Jalapenos und Dips. Burritos, Fajitas, Tacos und Quesadas stehen ebenso auf der Speisekarte wie saftige Steaks, Folienkartoffeln und herzhafte Burger, Spare Ribs und Buffalo Wings – und am Wochenende werden spätabends, wie einst in Schwabing, die Tische, Stühle und Bänke zur Tanzfläche. 

Das Brenner in der Innenstadt: Für den Nachmittagskaffee mit Freunden

Der Brenner Operngrill in der Maximilianstraße ist der perfekte Ort zum Sehen und gesehen wer-den. Dort laufen vom Powershoppen erschöpfte Ladys aus Starnberg auf, aber auch Opern- oder Theaterbesucher, die vor einer Vorstellung noch einen Espresso wollen. An Heiligabend ist die imposante Location ein schöner Ort, um mittags oder nachmittags (bis 16 Uhr) ein paar nette Stunden zu verbringen. Denn die Innenarchitektur ist nach wie vor ein Erlebnis: Das Brenner resi-diert in der denkmalgeschützten Säulenhalle des Marstalls, dem ehemaligen Pferdestall der kö-niglichen Residenz. Seine offene Küche galt bei der Eröffnung als sensationell neues Konzept – interessant ist es bis heute.

Das Palace in Bogenhausen: Für Paare, die romantisch essen gehen wollen

Im Palace in Bogenhausen, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Prinzregententheater und zur Villa Stuck, wird an Heiligabend edel aufgetischt: Das speziell kreierte 5-Gänge-Weihnachtsmenü um-fasst Spezialitäten wie Thunfisch, Hirschkalbsbäckchen im Portweinsud, danach Edelschimmel-käse mit marinierter Ananas und Serranoschinken, als Nachspeise gibt’s zum Beispiel Erdbeer-sorbet mit Schokolade und Blattgold. Und danach auf einen Cocktail in die Palace-Bar, eine der schönsten Bars der Stadt! Hirschkalbsbäckchen im Portweinsud, danach Edelschimmel-käse mit marinierter Ananas und Serranoschinken, als Nachspeise gibt’s zum Beispiel Erdbeersorbet mit Schokolade und Blattgold. Und danach auf einen Cocktail in die Palace-Bar, eine der schönsten Bars der Stadt!

Das Matsuhisa in der Innenstadt: Für Gourmets

Die japanisch-peruanische Küche von Nobu Matsuhisa wird ja seit einigen Jahren auf der ganzen Welt gehypt. Es gibt sie auch in München, im Hotel Oriental in der Neuturmstraße, eines seiner Luxus-Restaurants – die von der New York Times regelmäßig unter die besten zehn Gourmettem-pel weltweit gewählt werden. Sein Prinzip: viel Fisch, viel Meeresfrüchte, viel Vegetarisches. Und sein extra für Heiligabend kreiertes Menü entspricht natürlich allerhöchsten Ansprüchen: Zum Beispiel Dorade, Hummer, Sushi, Sashimi, Jakobsmuschel, Foie Gras, Rinderfilet, danach Matcha und Weiße Schokolade an Passionsfrucht und Himbeere. Der Preis ist leider ebenfalls Luxusklas-se. Aber hey, Weihnachten ist schließlich nur einmal im Jahr.

Top