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Gaststätten der Wiesnwirte: Oktoberfest-Stimmung das ganze Jahr über

Wiesnwirte, Foto: muenchen.de / Mónica Garduño
Foto: muenchen.de / Mónica Garduño

Die Wirtshäuser und Biergärten der Wiesnwirte in München: 15 Tipps

Nach der Wiesn ist vor der Wiesn – heißt es zumindest für die Festwirte, die sich schon bald nach dem letzen Oktoberfest-Tag mit den Vorbereitungen für die nächste Wiesn beschäftigen. Wer nicht so lange warten möchte, kann die Münchner Wiesnwirte in ihren Stammhäusern besuchen und dort Wiesnfeeling pur erleben, ob bei feinem bayerischen Essen und Bier, Feiern wie dem Starkbierfest oder der Musik der original Festzelt-Kapellen im Biergarten. Ein paar Überraschungen gibt’s auch!

Familie Inselkammer vom Armbrustschützenzelt: Am Platzl, in der Au, im Werksviertel

Pfistermühle, Foto: Pfistermühle
Foto: Pfistermühle

Die Betriebe der Familie Inselkammer (Armbrustschützenzelt):
Platzl Hotel, Restaurant Pfistermühle (Anzeige), Wirtshaus Ayinger am Platzl (Anzeige), Hotel Marias Platzl, Ayinger in der Au (Anzeige), kunst-Werk-küche im Werksviertel Mitte

Warum Ihr hingehen solltet:
Bestimmt habt Ihr die wunderschön mit Weinreben zugewachsene Fassade der Pfistermühle schon mal fotografiert – es lohnt sich auch, reinzuschauen. Feinstes Essen in historischem Ambiente. Und auf der anderen Seite der Isar, im neuen Werksviertel Mitte, engagiert sich Katharina Inselkammer in ihrem Deli kunst-Werk-küche nicht nur kulinarisch, sondern auch sozial: Viele ihrer Mitarbeiter haben ein Handicap.

Das Augustiner-Stammhaus und die Augustiner Bräustuben der Festwirte Vollmer

Augustiner-Stammhaus , Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher
Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher

Die Wirtshäuser von Familie Vollmer (Augustiner Festhalle):
Augustiner Bräustuben in der Landsberger Straße, Augustiner Stammhaus in der Neuhauser Straße zwischen Marienplatz und Stachus

Warum Ihr hingehen solltet:
In den historischen Augustiner Bräustuben um die Ecke der Theresienwiese könnt Ihr gut essen und trinken – bekannt sind die fairen Preise „wie zu Omas Zeiten“. Und im Stammhaus in der Fußgängerzone im Herzen der Stadt gibt’s die Ende 2019 renovierten Wagner-Salons zu bestaunen. À la carte essen oder Feste feiern in den ehemaligen Wohnräumen der Brauersfamilie, das ist schon was ganz Besonderes.

Der Ratskeller: Das Stammhaus von Wieser und Winklhofer vom Festzelt Tradition

Der Ratskeller: Das Stammhaus von Wieser und Winklhofer vom Festzelt Tradition, Foto: Ratskeller
Foto: Ratskeller

Die Restaurants der Familien Wieser und Winklhofer (Festzelt Tradition, Oide Wiesn):
Der Ratskeller mit der Weinwirtschaft (Anzeige), Jean-Claude’s Bistro & Weinbar, Royal Dolores Munich Pub & Bar, Hofer der Stadtwirt, Schnitzelwirt

Warum Ihr hingehen solltet:
Der Ratskeller direkt unter dem Neuen Rathaus am Marienplatz hat wegen seiner vielen verschiedenen Räume ein bisschen was von einem Labyrinth – aber die Kellner verfügen über Ortskenntnisse und helfen Euch, den richtigen Raum oder Eure Verabredung zu finden. Neben dem Restaurant gibt’s unter anderem auch noch ein Bistro und ein Pub, in dem Ihr auch um 1 Uhr früh noch was Gutes zu Essen bekommt, falls Euch der nächtliche Hunger überfällt.

Zwischen Neuhausen und Giesing: Was die Fischer-Vroni-Wirte unterm Jahr machen

Das Jagdschlössl, Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher
Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher

Die Wirtshäuser der Wiesnwirte Stadtmüller & Kustatscher (Fischer-Vroni):
Gasthaus Jagdschlössl am Rotkreuzplatz, Sappralott, Schweizer-Hof in Pasing, Lindwurmstüberl, Giesinger Garten

Warum Ihr hingehen solltet:
Das Jagdschlössl am Neuhausener Rotkreuzplatz ist eines der wenigen Ur-Münchner Wirtshäuser in diesem Teil der Stadt und eine Institution, hier trifft sich das ganze Viertel bei Augustiner Bier. Das Lindwurmstüberl hat eine sonnige Dachterrasse, die fast noch ein Geheimtipp ist. Und übrigens: den Steckerlfisch, die Spezialität der Fischer-Vroni auf der Wiesn, gibt’s nicht nur dort, sondern auch auf den Auer Dulten und in vielen Biergärten, unter anderem im Hirschgarten, der Menterschwaige und im Seehaus!

Wirtsfamilie Roiderer vom Hacker-Festzelt: Einkehren in Straßlach

Gasthof zum Wildpark, Foto: Gasthof zum Wildpark
Foto: Gasthof zum Wildpark

Das Stammhaus der Familie Roiderer (Hacker-Festzelt):
Gasthof zum Wildpark, Straßlach

Warum Ihr hingehen solltet:
Für Liebhaber von Fleisch- und Wurstgerichten ist der Wildpark ein Paradies: Alles kommt aus der hauseigenen Metzgerei. Deswegen wechseln die Gerichte auf der eigenen Schlachtkarte auch häufig, die Klassiker gibt’s natürlich immer. Und im Sommer könnt Ihr Euch auf die Wiesn vorfreuen: Im Biergarten spielen die Kapellen aus dem Hacker-Festzelt, die Kirchdorfer und die Cagey Strings.

Wiesnwirte-Familie Steinberg: Hofbräu-Festzelt und Hofbräukeller

Hofbräukeller, Foto: Hofbräukeller
Foto: Hofbräukeller

Die Gaststätten von Familie Steinberg (Hofbräu-Festzelt):
Hofbräukeller am Wiener Platz (Anzeige), Harlachinger Jagdschlössl (Anzeige)

Warum Ihr hingehen solltet:
Zum Hofbräukeller am Wiener Platz im Herzen von Haidhausen muss man nicht viel sagen: Ohne einen Besuch des Biergartens ist ein Sommer gar kein richtiger Sommer. Drinnen gibt’s das ganze Jahr über feines bayerisches Essen und das gute Hofbräu-Bier, besonders guten Kaiserschmarrn und, was nicht jeder weiß: viele spannende Veranstaltungen vom Krimi-Dinner über Kabarett und Konzerte bis zum Trachtenflohmarkt.

In der Prinzregentenstraße: Familie Käfer von der Käfer Wiesn-Schänke

Die Betriebe von Familie Käfer , Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher
Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher

Die Betriebe von Familie Käfer (Käfer Wiesn-Schänke):
Das Restaurant Käfer Schänke, der Käfer Feinkostladen, Käfer Partyservice, Messegastronomie, Theater- und Museumsgastronomie, Käfer in der BMW Welt

Warum Ihr hingehen solltet:
Aus dem Käfer Feinkostladen in der Prinzregentenstraße könnt Ihr Euch die Käfer-Delikatessen für einen besonderen Abend nach Hause holen — oder direkt dort essen. Wer was zu feiern hat, für den gibt’s im Restaurant Käfer Schänke 16 verschieden große und unterschiedlich eingerichtete Stuben, von der Bibliothek bis zur neu eingerichteten Suite 73.

Stephan Kuffler von Kufflers Weinzelt: Seehaus, Hotel München Palace & Co.

Seehaus im Englischen Garten, Foto: Kuffler
Foto: Kuffler

Die Betriebe von Familie Kuffler (Kufflers Weinzelt):
Seehaus im Englischen Garten (Anzeige), Spatenhaus an der Oper (Anzeige), Haxnbauer (Anzeige), Mangostin Asia in Thalkirchen (Anzeige), Hotel München Palace

Warum Ihr hingehen solltet:
Das Seehaus im Englischen Garten ist eine dieser Locations, deren Besuch immer eine gute Idee ist. Egal ob der Biergarten im Sommer oder an einem sonnigen Winter- oder Herbsttag, das Café für ein ausführliches Frühstück oder einer der Säle für eine Geburtstagsfeier oder Hochzeit. Und auch, wenn Ihr kein Hotelzimmer in München braucht, lohnt es sich, mal im Hotel München Palace in Bogenhausen vorbeizuschauen: Dort sind die Schwarzweißfotografien von Wiesnwirt Stephan Kuffler ausgestellt.

Wirtsfamilie Spendler vom Löwenbräufestzelt: Die Hirschau im Englischen Garten

Die Hirschau im Englischen Garten, Foto: Hirschau
Foto: Hirschau

Das Stammhaus der Familie Hagn und Spendler (Löwenbräufestzelt):
Die Hirschau im Englischen Garten

Warum Ihr hingehen solltet:
Im Frühling, Sommer und bis in den Herbst hinein ist der große Biergarten der Hirschau im nördlichen Teil des Englischen Gartens eine super Einkehrmöglichkeit auf einer Radtour mit der Familie. Kinder können auf dem großen Abenteuerspielplatz herumtoben, während die Eltern sich entspannen. Und im Winter gibt’s Eisstockschießen und eine Almhütte zum Feiern.

Leger am Dom von Marstall-Wirtsfamilie Able

Leger am Dom von Marstall-Wirtsfamilie Able, Foto: Leger am Dom
Foto: Leger am Dom

Die Betriebe von Familie Able (Marstall Festzelt):
Leger am Dom, Seebiergarten Lerchenau, Tao Garten, Café Rhino und Fish & Chips im Tierpark Hellabrunn, Münchner Eiszauber am Stachus

Warum Ihr hingehen solltet:
Das jüngste Festzelt auf der Wiesn und ein junges Lokal in der Innenstadt, geführt von Wirtstochter Verena Able: passt gut zusammen. Das Leger am Dom gibt’s erst seit 2018, hell und luftig ist es eingerichtet, ein Kontrast zur altehrwürdigen und massiven Frauenkirche direkt gegenüber. Drinnen wurden Mauerbögen aus roten Steinen eingezogen, die Restaurant und Kirche optisch verbinden. Schon schick! Die Küche ist ebenfalls eher leicht, regional und bayerisch mit internationalem Touch.

Der Ox von der Ochsenbraterei: Auch am Chinesischen Turm!

Der Ox von der Ochsenbraterei: Auch am Chinesischen Turm!, Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher
Foto: muenchen.de/Anette Göttlicher

Die Biergärten von Antje Schneider und Anneliese Haberl (Ochsenbraterei):
Restaurant und Biergarten am Chinesischen Turm, Michaeligarten im Ostpark (Anzeige), Kugler Alm in Deisenhofen,  Zum Flaucher(Anzeige), Taxisgarten (Anzeige), Hopfengarten im Westpark (Anzeige)

Warum Ihr hingehen solltet:
Der Biergarten am Chinesischen Turm ist so ein Münchner Phänomen: Klar, er steht in jedem Reiseführer und es ist stets was los hier, aber gleichzeitig findet man immer ein Plätzchen unter den Kastanien und auch die Einheimischen lieben ihren Chinaturm. Im Sommer gibt’s Wiesn-Feeling mit Blasmusik vom Turm und im Juli den Kocherlball, und vor Weihnachten kann man sogar die Spezialitäten der Ochsenbraterei hier an einem eigenen Stand essen oder mitnehmen.
Weniger berühmte Biergärten der Wiesnwirtinnen: der urgemütliche Taxisgarten in Gern, die Kugler Alm in Deisenhofen, wo angeblich das Radler erfunden wurde, der etwas versteckte Hopfengarten im Westpark…

Einkehr in Grünwald: Arabella Schörghuber und Ramona Pongratz vom Paulaner Festzelt

Grünwalder Einkehr, Foto: Grünwalder Einkehr
Foto: Grünwalder Einkehr

Das Restaurant der Familie Schörghuber (Paulaner Festzelt):
Die Grünwalder Einkehr

Warum Ihr hingehen solltet:
In Grünwald ist natürlich die Wahrscheinlichkeit signifikant erhöht, FC-Bayern-Spieler oder andere bekannte Gesichter zu sehen. Dennoch soll die Grünwalder Einkehr, die die Wirtinnen vom Paulaner Festzelt, Arabella Schörghuber und Tochter Ramona Pongratz zusammen führen, eher eine moderne Dorfwirtschaft als ein Promitreff sein. Die Preise sind fair, es gibt ein Mittagsangebot und viel Live-Musik. Ein schönes Ausflugsziel, am besten mit dem Radl die Isar aufwärts!

Heide Volm in Planegg: Familie Heide von der Pschorr Bräurosl

Heide Volm in Planegg, Foto: Heide Volm
Foto: Heide Volm

Das Lokal von Familie Heide (Pschorr Bräurosl):
Heide Volm in Planegg

Warum Ihr hingehen solltet:
Klar, hier lässt sich ausgezeichnet traditionell bayerisch essen und feiern, und wer gern ein frisches Hacker-Pschorr-Bier dazu trinkt, kann mit der S-Bahn heimfahren, die direkt vor der Tür ist. Dauert nur 23 Minuten bis zum Marienplatz. Aber es gibt in der Heide Volm auch ganz andere, überraschende Events: Zum Beispiel einen Gourmet-Abend mit drei Köchen und House-Beats von DJ statt Blasmusik oder ein riesiges Spargelbuffet Ende April.

Nockherberg, Menterschwaige & Co. von der Familie Schottenhamel

Der Paulaner am Nockherberg, Foto: Der Paulaner am Nockherberg
Foto: Der Paulaner am Nockherberg

Die Betriebe der Familie Schottenhamel (Schottenhamel-Festhalle):
Der Paulaner am Nockherberg (Anzeige), die Menterschwaige in Harlaching, die Schlosswirtschaft Schwaige am Nymphenburger Schloss, der Weichandhof, Hotel Uhland, Hotel Admiral

Warum Ihr hingehen solltet:
Es gibt in München nicht nur die fünfte Jahreszeit „Oktoberfest“, sondern mindestens noch eine sechste: die Starkbierzeit. Im Paulaner am Nockherberg, geführt von Christian Schottenhamel, findet das wohl bekannteste Starkbierfest statt, immer im März für drei Wochen lang. Das traditionelle Derblecken und das Singspiel wird sogar live im Fernsehen übertragen.
Cousin Michael F. Schottenhamel leitet unter anderem die Schlosswirtschaft Schwaige am Nymphenburger Schloss: Hier gibt’s zum Beispiel Bierverkostungen und Dinner in the Dark.

Familie Reinbold vom der Schützen-Festhalle: Feste feiern im Löwenbräukeller

Löwenbräukeller, Foto: Löwenbräukeller
Foto: Löwenbräukeller

Die Wirtshäuser und Betriebe von Familie Reinbold (Schützen-Festhalle):
Der Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz (Anzeige), Zum Franziskaner, Hotel Drei Löwen, Lions Kitchen

Warum Ihr hingehen solltet:
Jeder Münchner kennt den Turm des Löwenbräukellers am Stiglmaierplatz. Und die meisten den Biergarten. Viele auch die Nacht der Tracht, eins der Top-Events der Stadt. Aber wusstet Ihr auch, dass hier sogar Konzerte, Messen und Tagungen stattfinden und im März drei Wochen lang Starkbierfest gefeiert wird? Dass es im Winter drei Eisstockbahnen gibt, auf denen man auch bei milden Temperaturen spielen kann?

Mehr über die Festwirte und die Großen Zelte auf dem Oktoberfest: in unserem Wiesnzelte-Special.


Text: Anette Göttlicher
Fotos: siehe Bildname

März 2020

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