Diese angesagten 10 Münchner Musiker*innen und Bands solltet ihr kennen

SHRX, Foto: SHRX GbR
Foto: SHRX GbR SHRX

Die München-Playlist im Lockdown: Dreht die Musik auf!

So langsam fällt euch die Decke auf den Kopf? Dann haben wir hier genau das Richtige für euch: Unsere München-Playlist mit 10 spannenden Münchner Sänger*innen und Bands, die garantiert vieles sind - aber nicht langweilig.

SHRX

Ihr hört: "Sharks" von SHRX

Als Band aktiv seit: März 2020

Darum solltet ihr reinhören: Sie haben noch nicht einmal einen Plattenvertrag, aber schon die Olympiahalle für 2023 gemietet – zusammen mit Influencern und Gastmusikern wollen sie das ganz große Ding drehen und die Halle füllen. Mutig oder übermütig? Wir bleiben gespannt und hören zu_ Die dreiköpfige Münchner EDM-Popband SHRX (sprich: Sharks) mit Christian Beschowetz (Gesang), Martin Römhild (Schlagzeug) und Benedikt Seifert (Gitarre/Bass) liefert tanzbaren Electro-Pop und hat sich während der ersten Corona-Pandemie zusammengefunden. Ihre Tracks werden bereits im Radio gespielt, gehen auf TikTok viral und haben schon eine TV-Kampagne befeuert.

SiEA

Ihr hört: "Lemonade (And I buy till I die!)" von SieA

Als Band aktiv seit: 2018

Darum solltet ihr reinhören: SiEA nennt sich eine All-Female-Avantgarde–Popband und besteht derzeit aus sieben Musikerinnen, die nicht nur durch ihre Performances und Kostümdesign auffallen. Ihre Bandbreite reicht von ätherischem Gesang bis zu kräftigem Bläsersound: Eine weibliche, politische Bigband mit Einflüssen aus dem Pop, Indie-Rock, Jazz und Techno, die durch ihre Vielseitigkeit in der Besetzung besticht. Am 5. Mai 2021 veröffentlichen SiEA ihr Debütalbum "Ride". 

Diese Songs gehören in die Playlist: "Reflection" und "SiEA knows"

Brew Berrymore

Ihr hört: "Shake It Up" von Brew Berrymore aus dem Debütalbum "Have A Beer in Stratosphere"

Als Band aktiv seit: 2017

Darum solltet ihr reinhören: Brew Berrymore sind nicht ohne Grund zur Münchner Band des Jahres 2020 gewählt worden. Schnörkelloser Rock, der auf jeden Fall nach vorne geht, dazu Texte, die durchaus einen Hang zur Selbstironie erkennen lassen. Sprich: Das ist Sound, der einfach Spaß macht.

Diese Songs gehören in die Playlist: "Arrogance" und "Spinnin Around"

Schlachthofbronx

Ihr hört: "Electone" von Schlachthofbronx

Als Band aktiv seit: 2008

Darum solltet ihr reinhören: Schlachthofbronx haben einen eigenen Münchner Musikstil geprägt – den „Munich Bass“. Und wenn man einmal einen Track von Bene und Jakob gehört hat, dann weiß man auch, was damit gemeint ist: Krachende Basslines, die einfach jeden Club zum Beben bringen. Nicht ohne Grund legen Schlachthofbronx deshalb in der ganzen Welt auf.

Diese Songs gehören in die Playlist: "Up" und "Ayoba"

The Moonband

Ihr hört: "Joe Stack" von The Moonband

Als Band aktiv seit: 2007

Darum solltet ihr reinhören: "The Moonband" machen wunderschönen Folk, der frei von Zeit und Orten ist. Angefangen hat aber alles in einer WG-Küche in Giesing. Ein paar Freunde, die mit Gitarren, einem Besen und einer Pappkiste Musik machten. Mittlerweile hat sich die Band mit ihren tiefgründigen Folksongs einen Namen in Bayern gemacht. Ihr Ziel: Keine Show, kein Drumherum, einfach nur Folk-Musik. 

Diese Songs gehören in die Playlist: "Devil's Got A Piece Of Us" und "Roll on Blues"

Cosby

Ihr hört: "Follow the Leader" von Cosby

Als Band aktiv seit: 2009

Darum solltet ihr reinhören: Die Produktion ihres Debütalbums in fremde Hände geben? Für "Cosby“ war das ein No-Go. Also gründen sie kurzerhand ihr eigenes Label, produzieren ihre Songs seitdem in den Mastermix-Tonstudios in Unterföhring und drehen die Musikvideos dazu unter anderem in Bayern und Norwegen. Heraus kommen elektrisierende Pop-Hymnen mit melancholischem Touch - weiter so!

Diese Songs gehören in die Playlist: "Sunlight" und "Milestone"

Henny Herz

Ihr hört: "Under The Milky Way" von "Henny Herz"

Aktiv seit: Sie eine Gitarre halten kann

Darum solltet ihr reinhören: Elise Henriette Gröblehner aka Henny Herz zählt zu den umtriebigsten Songwriterinnen der Münchner Musikszene. Sie hat schließlich bereits als pourElise zusammen mit ihrer Schwester sanften Singer-Songwriter-Pop gemacht und bei Angela Aux am Bass gespielt. Ihr Abitur absolvierte sie übrigens am Pestalozzi-Gymnasium in klassischem Gesang. Als Solokünstlerin haucht sie feinfühlige, zarte und nachdenkliche Songzeilen ins Mikro, die unheimlich nah und vetraut wirken. Ein Kleinod zwischen Pop, Jazz und Chansons, ideal zum Träumen.

Diese Songs gehören in die Playlist: "Walls of Glass" und "Schwerelos"

King Pigeon

Ihr hört: "The Stock Life" von "King Pigeon"

Als Band aktiv seit: 2014

Darum solltet ihr reinhören: Dass ihr Bandname gleichzeitig auch eine Yoga-Pose beschreibt, ist beabsichtigt, denn "King Pigeon" sind selbst auch immer auf der Suche nach der Balance zwischen Indie, Rock und Pop. Die vier Jungs aus Giesing wollen Menschen mit ihrer Musik bewegen. Also: Schnappt Euch den Besen und einmal tanzend durchs Wohnzimmer den Regen weggefegt!

Diese Songs gehören in die Playlist: "Places at night" und "Blood Seas"

Timothy Auld

Ihr hört: "Waste Some Time" von "Timothy Auld"

Aktiv seit: 2015

Darum solltet ihr reinhören: Bei Tausendsassa Timothy Auld bleibt auch nach seinen Ausflügen mit DJ Parov Stelar alles selfmade: Einfach eine Gitarre, ein Mikro und schon bezaubert der Londoner, der fast sein ganzes Leben in München lebt, das Publikum mit einem lässigen Mix irgendwo zwischen Jack Johnson und Pharrell Williams. Lasst Euch von seinen Gute-Laune-Songs verzaubern, die Euch gedanklich direkt an den bald wieder sonnigen Flaucher schicken. 

Diese Songs gehören in die Playlist: "City Lights" und "Lovebirds"

Ami Warning

Ihr hört: "Vielleicht lieber morgen" von "Ami Warning"

Aktiv seit: Schon in ihren frühen Teenagerjahren spielte sie Bass in der Band ihres Vaters, des Musikers Wally Warning ("No Monkey").

Darum solltet ihr reinhören: Die Münchner Musikerin Ami(ra) Warning wird Euch so schnell nicht mehr loslassen. Mit ihren Mitte 20 schreibt sie smarte Lieder irgendwo zwischen Reggae, Folk und Soul, die ein wenig an Namika erinnern. Obendrein hat sie sich das Gitarrespielen auch noch selbst beigebracht und hüllt Euch in ihren Tracks mit einer besonderen, kehligen Stimme ein - genau der richtige Sound für einen Cocktail auf dem Balkon. 

Diese Songs gehören in die Playlist: "I'm not worth it" und "Fliegen"

Gerade so richtig eingegroovt? Dann haben wir hier noch 10 Songs für Münchner Lebensgefühl für euch 


Text: muenchen.de/ Julia Langhof

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