Bootfahren auf der Isar in München teilweise untersagt

Gruppe junger Leute in Schlauchboot
Das Bootfahren auf der Isar ist derzeit zu gefährlich (Symbolbild, Foto: Shutterstock)

Gefahr zu hoch: Fahrverbot vom Großhesseloher Wehr bis zum Flaucher

(14.7.2020) Aktuell ist das Befahren der Münchner Isar zwischen dem Großhesseloher Wehr bis zum Flaucher mit kleinen Booten ohne eigene Triebkraft und Schwimmkörpern jeglicher Art bis auf Weiteres untersagt. Für den Landkreis und den nördlichen Teil zwischen Max-Joseph-Brücke und Oberföhringer Wehr wurde das Verbot jedoch aufgehoben.

Wie lange das Bootfahrverbot gilt, ist noch nicht abzusehen

Derzeit hat die Isar einen erhöhten Wasserstand, sie führt Treibholz und auch die Strömung ist sehr stark. Es kam kürzlich zu einigen Unfällen, insbesondere an der Wasserwalze bei der Marienklause. Bei den Rettungsaktionen mussten sich auch die Helfer in Lebensgefahr begeben. Mittlerweile konnte allerdings der Abschnitt für den nördlichen Teil zwischen Max-Joseph-Brücke und Oberföhringer Wehr wieder freigegeben werden, so das Referat für Gesundheit und Umwelt.

Die Strecke zwischen dem Großhesseloher Wehr bis zum Flaucher bleibt für Boote weiterhin gesperrt. Grund hierfür ist eine Gefahrenstelle: Die sogenannte Floßrutsche an der Marienklause ist aufgrund von Schäden im Bodenbereich nicht passierbar. Angesichts der Vielzahl von Bootsunfällen am Samstag, 4. Juli, im Bereich der Marienklause muss dieses Verbot vorläufig weiter aufrecht erhalten werden.
 

Wie lange diese Regelungen gelten, kann derzeit noch nicht gesagt werden, da auch in den nächsten Tagen mit Regen und Gewittern zu rechnen ist.

Die Allgemeinverfügungen des RGUs findet Ihr hier.

Der Landkreis München hat am 13.7. das Bootfahrverbot auf der Isar (außerhalb der Münchner Stadtgrenzen) inzwischen wieder aufgehoben - bittet aber weiterhin um Vorsicht. Zur Meldung

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