"München tanzt wieder" am Maximiliansplatz: Termine, Programm, Regeln

m Maximiliansplatz findet die Open-Air-Partyreihe "München tanzt wieder" statt, Foto: Rico Güttlich
Foto: Rico Güttlich Am Maximiliansplatz findet die Open-Air-Partyreihe "München tanzt wieder" statt

Open-Air-Partyreihe am Maximiliansplatz um eine Woche verlängert

Tanzen und feiern unter freiem Himmel trotz Corona-Einschränkungen: Das erfolgreiche Pilotprojekt "München tanzt wieder" macht das jetzt bis 25. September möglich, eine Woche länger als geplant. Hier gibt es mehr Infos zum Sommer-Open-Air der Münchner Clubs, das von der Landeshauptstadt unterstützt wird.

Pilotprojekt mit Musik aus den Clubs läuft noch bis 25. September

Aufbau der Open-Air-Party am Maximilianplatz, Foto: Veranstalter
Foto: Veranstalter

Auf dem Maximiliansplatz wird nachts getanzt: Der Verband der Münchener Kulturveranstalter (VDMK) veranstaltet "München tanzt wieder". Start war am 3. September, und seitdem steigt die Open-Air-Club-Party bei schönem Wetter immer von Donnerstag bis Samstag zwischen 18 und 2 Uhr. Jetzt wurde das Pilotprojekt um eine Woche bis zum 25. September verlängert!

Ziel ist die Wiederbelebung der Nachtkultur: Discotheken und Clubs sind pandemiebedingt weiterhin geschlossen. Für junge Münchnerinnen und Münchner bleibt daher meist nur der öffentliche Raum, um sich zu treffen. Um Hotspots wie die Türkenstraße zu entlasten, hatte der Feriensenat des Stadtrats Anfang August ein Pilotprojekt am Maximiliansplatz beschlossen: Tanzen und feiern unter freiem Himmel.

Und das wird sehr gut angenommen: Bisher waren über 5.000 Gäste beim Open-Air-Club dabei, der jedes Mal ausverkauft war. Nur das Wetter hatte am ersten geplanten Wochenende nicht mitgespielt, darum wurde der Beginn in den September verlegt.

Programm von "München tanzt wieder" und Corona-Hinweise

Plakat zur Aktion "München tanzt wieder", Foto: VDMK
Foto: VDMK

Termine:

  • Programm jeweils Donnerstag, Freitag und Samstag von 18 - 2 Uhr, nur bei schönem Wetter
  • Tickets im Vorverkauf und Abendkasse
  • Closing: 25. September

Musik:

  • Donnerstag, 23.9.: Hip Hop, Urban, Reggaeton — DJ Yenny, DJ Ronny Malto, DJ Pit
  • Freitag, 24.9.: Electronic Music — Jimi Jules, Sascha Sibler, Tonio Barrientos
  • Samstag, 25.9.: Club Sounds — DJ Raoul Tosa, DJ Flo Flame, DJ Repins

Hygiene-Maßnahmen:

  • Es gilt die 3G-Regel: Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete
  • In den Anstehbereichen vor dem Gelände und vor/in den WCs auf dem Gelände gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer Maske mit gleichwertiger Schutzklasse.
  • Auf dem restlichen Gelände keine Maskenpflicht

Beteiligt an dem Pilotprojekt sind die Clubs am Maximiliansplatz - 089 Bar, Call me Drella, Rote Sonne, Sweet und Pacha - sowie das Filmcasino, Harry Klein und die World League. Unterstützt wird das Projekt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München, dem Test Now! Schnelltestzentrum und der Fachstelle MoNa- Moderation der Nacht. 

Video: München tanzt wieder beim Sommer Open Air Club

Bürgermeisterin Dietl: Attraktive Angebote für junge Leute wichtig

Bürgermeisterin Verena Dietl, Foto: Carmen Lindemann
Foto: Carmen Lindemann Bürgermeisterin Verena Dietl

Bürgermeisterin Verena Dietl sagte nach der Entscheidung des Stadtrats Anfang August über das Projekt: „Sobald die Infektionslage dies wieder zulässt, ist die Öffnung von Clubs entscheidend. Bis dahin brauchen wir aber dringend Angebote, die junge Menschen auch als attraktiv empfinden und annehmen. Weder Jugendliche noch junge Erwachsene lassen sich einfach von einem Ort zu einem anderen 'umdirigieren'.“ Ein solches Angebot läuft nun seit dem 3. September mit dem Open-Air-Club am Maximiliansplatz.

Weitere Ideen für Jugendliche – auch bei schlechtem Wetter

Doch auch an anderen Orten in München sollen Angebote für junge Leute im öffentlichen Raum entstehen oder ausgebaut werden – auch über den Sommer hinaus. Eine stadtweite Arbeitsgruppe unter Federführung des Sozialreferats hat verschiedene Ideen entwickelt, die der Feriensenat Anfang August ebenfalls beschlossen hat.

  • Mehr Unterstände im Freien: Spiel- und Sportanlagen wie zum Beispiel Skateanlagen, Basketball- und Bolzplätze sollen mit zusätzlichen Unterständen und mobilen Toiletten ausgestattet werden. 60 solcher Jugendunterstände gibt es bereits, mit Blick auf den Herbst sollen zehn weitere hinzukommen.
  • Freiflächen für eigene Veranstaltungen: Junge Erwachsene sollen selbstorganisiert Events auf öffentlichen Flächen durchführen können. Auch verschiedene Parkhäuser könnten für Events genutzt werden.
  • Finanzierung weiterer Jugendkultur-Angebote in diesem Jahr, etwa die Pop-Up-Stage des Kreisjugendrings München.

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