5 Rodel-Tipps: Diese Rodelhügel in München machen immer Spaß

Schneemann im Luitpoldpark, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Sobald genug Schnee liegt, heißt es: Auf die Schlitten, fertig, los! Wir haben 5 besondere Hänge für Euch - und verraten einen echten Geheimtipp!

Luitpoldberg: der Rasante

Warum solltet Ihr hin? Der Rodelberg liegt sonnengeschützt am Nordhang des Hügels (Foto oben): Hier hält sich der Schnee besonders lang. Wenn anderswo schon das Gras durchblitzt, könnt Ihr hier oft noch rodeln.

Wie rasant geht’s zu? Die Rodelpiste ist eine der steilsten Münchens und die Schlitten jagen von ganz oben in rasanter Schussfahrt fast 30 Meter hinab. Sogar der Fußweg am Ende der Piste wird im Winter gesperrt, um Zusammenstöße zwischen Schlittenfahrern und Fußgängern zu vermeiden. Für jüngere und ungeübtere Schlittenfahrer gibt es aber auch sanftere Stellen an der westlichen Seite des Hanges.

  • Unser besonderer Tipp: Der Weg nach oben lohnt sich nicht nur für die Abfahrt - allein der Blick über fast ganz München ist den Aufstieg absolut wert!

Olympiaberg: der Vielseitige

Olympiapark im Schnee, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Warum solltet Ihr hin? Mit dem Olympia-Eisstadion und der SoccArena in unmittelbarer Nähe ist hier der perfekte Ort um gleich einen ganzen Sporttag einzulegen.

Wie rasant geht’s zu? Von steil für Wagemutige bis sanft abfallend für gemütliche Rodler, ist hier für jeden etwas dabei. Die Pisten an den Flanken sind nur für Geübte zu empfehlen - manche enden sogar an einer Straße oder im See, also ist Vorsicht geboten. Am Nordhang, kurz unterhalb des kleinen Biergartens, findet Ihr bei richtig viel Schnee eine Snowtubing-Bahn. Ab und an sieht man hier sogar Skifahrer und Boarder.

  • Unser besonderer Tipp: Für eine Pause oder zum "Après-Rodeln" könnt Ihr in der Olympiaalm einkehren, die auf halbem Weg zum Berggipfel liegt.

Maximiliansanlagen: der Zentrale

Rodeln beim Bayerischen Landtag, Foto: muenchen.de/Michael Hofmann
Foto: muenchen.de/Michael Hofmann

Warum solltet Ihr hin? Näher am Stadtzentrum könnt Ihr vermutlich nirgends rodeln. Die U-Bahn-Stationen Max-Weber-Platz und Lehel sind in wenigen Gehminuten erreichbar und auch das Isartor ist nicht weit. In dieser Lage fast der einzige Spot für Rodelfans.

Wie rasant geht’s zu? Die Pisten sind kurz, machen deshalb aber nicht weniger Spaß. Zwar ist die Fahrt schnell vorbei, aber dafür seid Ihr ja auch im Nu wieder oben. Von steil bis flach findet sich für jeden die geeignete Stelle - nur auf die Bäume müsst Ihr ein bisschen aufpassen.

  • Unser besonderer Tipp: Die Maximiliansanlagen eignen sich als herrlicher Rodel-Zwischenstop während eines schönen Winterspaziergangs an der Isar entlang. Damit lassen sich die Kinder prima locken...

 

Ostparkberg: der Sonnige

, Foto: Michael Neißendorfer
Foto: Michael Neißendorfer

Warum solltet Ihr hin? Am wohl sonnigsten Rodelhang Münchens kommt Ihr Euch fast vor wie hoch oben in den Bergen.

Wie rasant geht’s zu? Durch die Südhanglage rodelt Ihr zwar in der Sonne, aber der Schnee schmilzt deshalb auch etwas schneller als anderswo - die Pisten können also vereisen und ziemlich rasant werden. In der Mitte fällt die Piste etwas steiler und kürzer ab, während sie am Rand eher flach ausläuft.

  • Unser besonderer Tipp: Der Ostpark ist ein Paradies für Wintersportfreunde - wer nach dem Rodelspaß noch eislaufen möchte, kann das ums Eck im Eis- und Funsportzentrum Ost tun. Wenn genug Schnee liegt, finden Langläufer im Park eine Loipe.

Aubinger Lohe: der Geheimtipp

Warum solltet Ihr hin? Weil Ihr hier so richtig Platz habt. Dass Euch ein von hinten gebrülltes "aus der Bahn" erschreckt, ist hier eher unwahrscheinlich. Denn auf den Hügeln in der Aubinger Lohe ist meist weniger los als an zentraleren Rodelplätzen.

Wie rasant geht’s zu? Der große Hang der Aubinger Lohe liegt 541 Meter über dem Meeresspiegel, was ihn ungefähr 25 Meter höher macht als die umliegenden Flächen. Es finden sich aber auch zahlreiche kleinere Hügelchen, auf denen sich auch die Kleinen schon als Rodler versuchen können.

  • Unser besonderer Tipp: Die Aubinger Lohe eignet sich vor allem am Wochenende für einen Rodelausflug mit der ganzen Familie. Einkehren könnt Ihr (mit vorheriger Reservierung) anschließend in der Gaststätte Bienenheim, die von waschechten Imkern betrieben wird.

Rodeln auf eigene Gefahr

Für alle Pisten gilt: Rodeln auf eigenen Gefahr - bitte passt auf Euch und die anderen auf, damit jeder den Münchner Winter genießen kann.

Falls Ihr bemerken solltet, dass sicherheitsrelevante Einrichtungen, wie zum Beispiel die großen Strohballen an den Baumstämmen, fehlen oder beschädigt sind, bittet die Grünanlagenaufsicht des Baureferates der Stadt München um eine kurze Meldung unter 089 / 233 27 656. Weitere Infos

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