Joggen in München

Frau joggt im Park, Foto: Dudarev Mikhail / Shutterstock
Foto: Dudarev Mikhail / Shutterstock

Am Feierabend eine Runde durch den Park joggen, beim Trail- und Crossrunning das Gelände erkunden, oder beim Langstreckentraining die eigenen Grenzen austesten: Wenn Ihr gern lauft, kommt Ihr in München voll auf Eure Kosten - und findet bei Lauftreffs schnell Gleichgesinnte.

Die Szene: Lauftreffs für jeden Fitnessgrad

Jogger an der Isar, Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
  • Ambitioniert: Die Teilnehmer beim Marathon Training laufen regelmäßig an der Isar eine Strecke von 15 bis 21 Kilometern.
  • Entspannt: Lockerer geht es beim Münchner Kindl Lauftreff zu, der alle drei bis vier Wochen eine landschaftlich schöne Strecke läuft. Der Treff ist besonders für Einsteiger und München-Neulinge geeignet, um die schönen Ecken der Stadt kennenzulernen.
  • Inklusiv: Bei Achilles International kommen Menschen mit und ohne Behinderungen zusammen, um gemeinsam zu laufen und Barrieren abzubauen.
  • Schwul/Lesbischer Freizeitsport: Der Lauftreff für Schwule, Lesben und Freunde trainiert im Lehel.

Mehr Infos zu diesen und anderen Lauftreffs in München findet Ihr hier

Strecken: von Asphalt bis Kiesweg

Joggen am Schlosskanal , Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
Foto: muenchen.de/Lukas Fleischmann
  • Für Trail-Runner: Ein Tipp abseits asphaltierter Straßen ist der Perlacher Forst. Vom Spielplatz Säbener Platz aus lassen sich verschiedene Pfade erkunden, die zum Perlacher Mugl, einem zentral gelegenen Hügel, hinauf führen. Zwar ist es im Wald nicht immer einfach, die Orientierung zu behalten, aber dafür erleben Läufer hier echtes Geländelauf-Gefühl.
  • Für Intervall-Training: Auch im Olympiapark sorgt die hügelige Landschaft für intensive Trainingsmöglichkeiten - besonders für Intervalltraining, wo Belastungs- und Erholungsphasen abgewechselt werden, ist das Gelände geeignet.
  • Für Einsteiger: Eher flach sind die Wege im Englischen Garten. Ambitionierte Läufer werden die stark frequentierten Zeiten am Wochenende eher meiden, doch Sportler, die ein gemächlicheres Tempo anschlagen, finden schöne Strecken mit malerischen Eindrücken.

Equipment für Läufer: Typkunde Laufschuhe

Joggen an der Isar, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal
  • Auf Asphalt: Hier wird meist ein gelenkschonender Dämpfungsschuh empfohlen.
  • Für Cross-Running: Wer abseits der Straßen unterwegs ist und beim Cross-Running Wald und Wiesen durchquert, benötigt einen Gelände-Laufschuh. Durch seine flachen Sohlen spürt der Läufer den Boden, sein grobes Profil, sorgt für guten Halt bei allen Wetterbedingungen.
  • Natural Running: Wer beim Laufen auf Barfuß-Gefühl steht greift zu "Natural Running"-Schuhen. Sie sind sehr leicht und ultraflexibel und bieten weniger Stabilität und Dämpfung als klassische Laufschuhe. Dadurch müssen Muskulatur und Bänder härter arbeiten und werden effizient trainiert. Es ist jedoch dringend ratsam, schonend auf "Natural Running" umzusteigen - und nur, wenn man schon gut trainiert ist.
  • Um den eigenen Fortschritt zu checken: Egal, auf welchem Geläuf man unterwegs ist: Trainingspläne orientieren sich am Puls. Daher ist eine Pulsuhr für ehrgeizigere Läufer Pflicht. GPS-Uhren oder Smartphones zeichnen den Laufweg auf und geben Auskunft über Strecke, das aktuelle Tempo und die Durchschnittsgeschwindigkeit. Hinterher lässt sich das alles detailliert auswerten - und beim nächsten Mal hoffentlich überbieten!

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