Capoeira in München

Capoeira Roda, Foto: CREATISTA / Shutterstock.com
Foto: CREATISTA / Shutterstock.com

Der energische brasilianische Kampftanz

Sich zu treibenden Rhythmen elegant und kraftvoll bewegen: im brasilianischen „Capoeira“ vereinen sich Tanz und Kampfsport. Beweglichkeit, Körperbeherrschung und Spontaneität – diese Attribute zeichnen Capoeira-Kämpfer aus. Wo man die Faszination des Capoeira in München kennenlernen kann...

Die Szene: Capoeira-Sport in München

Brasilianisches Musikinstrument Berimbau, Foto: Gergely Zsolnai / Shutterstock.com
Foto: Gergely Zsolnai / Shutterstock.com Das brasilianische Musikinstrument Berimbau

Zwei Worte Portugiesisch lernt jeder Capoeiratänzer mindestens: "Roda" und "Berimbau". Roda nennt man den Kampfkreis, den Capoeirista um die Kontrahenten formen - Berimbaus sind die brasilianischen Musikbögen, die den Kampftanz mit einem pulsierenden Rhythmus begleiten. Bei Capoeira steht die Ästhetik noch stärker im Vordergrund als bei anderen Kampfsportarten. Capoeira-Kämpfer sind immer in Bewegung, die Schläge und Würfe stehen unter dem Einfluss der gefühlten Wucht, die in einer Roda entsteht. Es wird nicht mit Kontakt gekämpft - stattdessen entwickelt sich ein spannungsreiches Spiel aus Täuschungen, überraschenden Drehungen und Ausweichbewegungen. So wie die Tänze selbst aus Kommunikation und Improvisation bestehen, sitzen viele Capoeiragruppen auch nach dem Training noch gemütlich zusammen. In München gibt es verschiedene Vereine, die sich dem brasilianischen Kampftanz verschrieben haben. Hier können Vereinsmitglieder Capoeira erlernen und das Graduierungssystem vom Schüler bis zum Großmeister durchlaufen. Zudem bieten viele Münchner Sportcenter Capoeira an. Oftmals darf man dort erst einmal kostenfrei zuschauen oder in einer Schnupperstunde herausfinden, ob Capoeira der richtige Sport ist.

Service: Adressen rund um Capoeira in München

Hintergrund: Was braucht man für Capoeira?

Capoeira auf Dach, Foto: Gergely Zsolnai / Shutterstock.com
Foto: Gergely Zsolnai / Shutterstock.com

In der Regel braucht man für Capoeira nur eine Jogginghose und ein T-Shirt, was als offizielle Bekleidung gilt. Vereine haben in der Regel einen selbst gestalteten Kampfanzug, der aber ebenso aus Hose und T-Shirt besteht. Capoeira wird normalerweise barfuß gekämpft. Wer nicht schon gut trainiert ist, sollte Capoeira vorsichtig beginnen und sich erst langsam steigern - die vielen Drehungen, Handstände und Sprünge verlangen einiges an Kondition und Beweglichkeit. Die gute Nachricht: eben diese Bereiche kann man beim Capoeira nach gelungenem Einstieg prima verbessern...

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