Karate in München

Frauen üben Kampfsport im Park, Foto: Fotokvadrat / Shutterstock.com
Foto: Fotokvadrat / Shutterstock.com

Selbstverteidigungstechnik und Wettkampfsport in einem

Karate ist eine hochintensive Sportart, die Beweglichkeit, Schnellkraft, Reflexe und Ausdauer schult. Sie dient nicht nur dem Trainieren des Körpers, sondern will auch positiv auf Charakter und Persönlichkeitsausbildung wirken. Karate ist zunächst eine Selbstverteidigungstechnik, wobei heute auch dem sportlichen Wettkampf eine große Bedeutung zukommt. Die Münchner Karateschulen haben sich auf eine Vielzahl von Stilen spezialisiert: vom Shōtōkan Karate bis hin zum explosiven Shitō-Ryū...

Die Szene: Karate in München

Taekwondo Meister zeigt Übung, Foto: Garsya / Shutterstock.com
Foto: Garsya / Shutterstock.com

Hinter dem Sammelbegriff Karate verbergen sich etliche Stile mit unterschiedlicher Ausrichtung. Viele von ihnen werden in den Münchner Dojos und Vereinen unterrichtet: Am weitesten verbreitet ist Shōtōkan Karate mit seinem typisch tiefen Stand, aus dem die Kämpfer agieren. Diese Form kann man etwa beim SV 1880 München lernen, der schon seit 1965 eine Karateabteilung unterhält. Wer den schnellen, explosiven Stil Shitō-Ryū kennenlernen will, hat unter anderem im Karate Club Bunkai dazu Gelegenheit. Die Karateabteilung der Turnerschaft Jahn unterrichtet  das stark an die chinesische Boxkunst angelehnte Gōjū-Ryū. Außerdem zählt noch das leichtfüßige, fließende Wadō-Ryū zu den Hauptstilen. Doch keine Angst vor dieser Vielfalt: In der Regel werden Schnupperkurse oder kostenlose Probestunden angeboten, sodass man erst einmal ausprobieren kann, welche Form des Karate die passende ist.

Service: Karate Angebote in München

Hintergrund: Kampfsport mit philosophischem Unterbau

Taekwondo Training, Foto: Kzenon / Shutterstock.com
Foto: Kzenon / Shutterstock.com

Karate ist japanisch und bedeutet „leere Hand“ - bis auf wenige Ausnahmen wird es ohne Waffen praktiziert. Die Ursprünge lassen sich bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Karate gehört zu den härtesten Kampfsportarten der Welt, weshalb bei Turnierkämpfen Zahnschutz und Brust- oder Tiefschutz vorgeschrieben sind. Je nach Verband sind außerdem Faust- und Fußschützer sowie Schienbeinschoner Pflicht. Das Training baut auf Wiederholung auf. Dabei wird der komplette Ablauf eines Schlags, Wurfs oder Tritts in seine Phasen zerlegt, um so die perfekte Bewegung zu erreichen. Karate hat wie alle anderen japanischen Budo-Kampfkünste einen philosophischen Unterbau, der sich aus Zen und Taoismus speist. Die Ehrerweisung gegenüber dem Sensei (Lehrer) und die Etikette sind besonders wichtig. Durch die richtige Haltung und das balancierte Atmen steigert Karate die Vitalität, die innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Außerdem schult es Selbstkritik, Rücksichtsnahme und Bescheidenheit.

Mehr zu Kampfsportarten in München

X
Event-Highlights und Freizeit-Tipps

muenchen.de als Newsletter!

Mit aktuellen Event-Highlights und Freizeit-Tipps:
Die Einwilligung zum Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen
Top