Krav Maga in München

Zwei Männer beim Kampfsport-Training, Foto: aerogondo2 / Shutterstock.com
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Selbstverteidigungslehre aus Israel

Übungen mit Waffenattrappen, Rollenspiele und Elemente aus etlichen Kampfstilen: Von der Nahkampftechnik der israelischen Armee hat sich Krav Maga zum weltweit beliebten Selbstverteidigungssystem entwickelt. Krav Maga versteht sich nicht als Kampfsport, sondern dient zur Abwehr von Angriffen. Münchner Kampfschulen unterrichten das Prinzip in Crash- und Aufbaukursen...

Die Szene: Wo kann ich in München Krav Maga lernen?

Trainingskampf beim Krav Maga, Foto: Rommel Canlas / Shutterstock.com
Foto: Rommel Canlas / Shutterstock.com

Der Kontaktkampf vermittelt einfache und effektive Schlag-, Griff- und Deeskalationstechniken. Seine Prinzipien umfassen den raschen Gegenangriff, das Attackieren verwundbarer Körperpunkte und das Erfassen der gesamten Umgebung, um mögliche Fluchtwege oder Angreifer zu erkennen. Wer sich das Selbstverteidigungssystem aneignen will, nimmt an Kursen von spezialisierten Krav-Maga-Zentren oder Budo-Kampfschulen teil. Das Krav Maga Center München bietet beispielsweise verkürzte Crashkurse. Außerdem gibt es dort ebenso wie bei Krav Maga Tactics Kurse, in denen Frauen unter sich bleiben. In einer Gruppe mit weiblichen Teilnehmern fällt es vielen leichter, Hemmungen abzubauen - die Trainingsinhalte zielen darauf ab, sich gegen körperlich Überlegene zur Wehr zu setzen. Manche Studios richten wie der Rumble Club unter anderem spezielle Angebote an Kinder. Bereits nach wenigen Stunden zeigen sich erste Erfolge im Beherrschen der Techniken.

Service: Adressen rund um Krav Maga in München

Hintergrund: Was genau ist Krav Maga?

Männer beim Nahkampf-Training

Das Krav Maga wurde von Imrich Lichtenfeld (1910-1998) ursprünglich für das israelische Militär entwickelt und setzt Techniken aus westlichen und östlichen Kampfsporten sowie mentale Übungen ein. Aufgrund der hohen Effektivität des Krav Maga lernen auch Privatpersonen weltweit dieses System zur Selbstverteidigung, das nicht als "Kampfsport" verstanden wird und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Wettkämpfe werden nicht ausgetragen, im privat ausgeübten Krav Maga liegt der Fokus zusätzlich auf der Fitness. Beim Krav Maga werden alle Körperteile einbezogen, aber auch Attrappen von Waffen wie Pistolen oder Messern verwendet. Mitunter finden sogar Alltagsgegenstände in den Szenarien Verwendung. Zur Ausübung reicht Sportkleidung aus.

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