Taekwondo in München

Taekwondo-Kämpfer im Ring, Foto: Rob Wilson / Shutterstock.com
Foto: Rob Wilson / Shutterstock.com

Koreanischer Kampfsport

Das koreanische Taekwondo ist ein extrem schneller und dynamischer Kampfsport mit explosiven präzisen Schlägen und Tritten. Verschiedene Verbände richten Wettkämpfe im Vollkontakt und Halbkontakt aus. Sportcenter und Vereine für Taekwondo in München, Hintergründe...

Die Szene: Taekwondo in München

Wettkampf im Taekwondo, Foto: ARZTSAMUI / Shutterstock.com
Foto: ARZTSAMUI / Shutterstock.com Kämpfer beim Vollkontakt-Taekwondo

Die blitzartigen Techniken im Taekwondo basieren auf höchster Genauigkeit. Mit den Schlägen und Tritten soll möglichst große Kraft mit hoher Geschwindigkeit auf kleine Fläche treffen. Eine stabile Haltung und Atemtechniken sind für Angriff und Abwehr grundlegend. Beim Taekwondo als olympischer Sportart wird im Vollkontakt gekämpft. Daher gibt es eine Reihe von Protektoren: Helm, Schutzweste, Zahnschutz, Tiefschutz, Handschützer, Unterarm- und Schienbeinschoner. Tritte zum Körper und Kopf stehen im Mittelpunkt, Schläge zum Kopf sind ebenso verboten, wie Fußtechniken in Richtung der Beine. In München sind insgesamt16 Vereine in der Deutschen Taekwondo-Union organisiert, die Sportler zu olympischen Wettkämpfen schicken darf. Eine der größten Taekwondo-Abteilungen unterhält der Polizei-Sportverein München, mit rund 200 Mitgliedern. Man muss übrigens kein Polizist sein, um dort mitmachen zu dürfen. Im Leichtkontakt liegt der Fokus stärker auf der technischen Seite: Schläge werden nicht mit voller Kraft ausgeführt. Diese Form kann man in München beim ESV ausprobieren.

Service: Adressen rund um Taekwondo in München

Hintergrund: Worauf kommt es beim Taekwondo an?

Taekwondo Training, Foto: Kzenon / Shutterstock.com
Foto: Kzenon / Shutterstock.com

Taekwondo ist in seiner Entstehungsgeschichte mit dem japanischen Karate verwandt. Die drei Silben von Taekwondo bedeuten Fußtechnik (Tae), Handtechnik (Kwon) und Weg (Do). Je nach Schule liegen im Training verschiedene Schwerpunkte. Während für Anfänger vor allem das Wiederholen einfacher Schläge und Abwehr-Manöver im Zentrum der Übungen steht, können sich fortgeschrittenere Kämpfer auch an sogenannten Bruchtests versuchen. Das Zertrümmern von Holzbrettern oder auch Steinplatten ist beim Taekwondo Teil des Trainings. Im Taekwondo gibt es zudem den „Formenlauf“. Die festgelegten Bewegungsabläufe mit Schrittfolgen, Schlägen und Tritten simulieren hier den Kampf gegen einen imaginären Gegner. Die Bewegungen beim Taekwondo fließen nach strengem Muster, ihre Koordination erfordert ein perfektes Zusammenspiel zwischen Kopf und Körper. Beim Training steht das Gruppenerlebnis im Vordergrund, die gemeinsamen Bewegungsabläufe fördern nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl.

Mehr zu Kampfsportarten in München

X
Event-Highlights und Freizeit-Tipps

muenchen.de als Newsletter!

Mit aktuellen Event-Highlights und Freizeit-Tipps:
Die Einwilligung zum Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen
Top