Wing Tsun in München

Mann trainiert Wing Tsun an Holzpfosten, Foto: Olga L. Galkina / Shutterstock.com
Foto: Olga L. Galkina / Shutterstock.com

Chinesischer Kung-Fu-Stil zur Selbstverteidigung

Blitzschnelle Reaktionen aus einer ruhigen, zentrierten Haltung heraus: Wing Tsun ist ein südchinesischer Kung-Fu-Stil, der vor allem der Selbstverteidigung dient, aber von explosiver Dynamik und technischer Präzision lebt. Im Unterschied zu anderen Kampfsportarten wie Karate geht es vor allem um die Vermittlung defensiver Kombinationen. Adressen von Vereinen und Studios zu Wing Tsun in München, Hintergründe...

Die Szene: Wing Tsun in München

Kämpfer trainieren Kung Fu im Wing Tsun Stil, Foto: Olga L Galkina / Shutterstock.com
Foto: Olga L Galkina / Shutterstock.com

Auf Ruhe und Flexibilität kommt es im Wing Tsun an. Bei den blitzartigen Reaktionen geht es nicht nur um Schlagkraft und Genauigkeit, sondern auch um den mentalen Aspekt: Es gilt, in einer gefährlichen Situation instinktiv die richtige Entscheidung zu fällen. Die schnellen Schlagkombinationen üben Schüler des Wing Tsun an dem Muk Yan Jong, einer Holzpuppe zu Übungszwecken (Foto oben). In München gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Wing Tsun zu entdecken. Man muss sich allerdings darüber im Klaren sein, dass die Stile oftmals unterschiedlich ausgelegt werden. Die vermittelte Wing-Tsun-Lehre hängt immer von der Prägung der Lehrer und Meister ab. Es empfiehlt sich daher, eine Probestunde zu vereinbaren.

Service: Wing Tsun Angebote in München

Hintergrund: Kraft aus Geschwindigkeit

Kämpfer trainieren Kung Fu im Wing Tsun Stil, Foto: Kaderov Andrii / Shutterstock.com
Foto: Kaderov Andrii / Shutterstock.com

Der Begriff Wing (auch „Wing Chun“ oder „Wyng Tjun“) stammt ursprünglich aus dem Kantonesischen und bedeutet „Ode an den Frühling“. Von großer Bedeutung im Wing Tsun ist die stabile Grundhaltung. Die Körperachse ist dabei in Balance und bildet eine sichere Position, aus der Kämpfer Angriffe erwarten. Die Arme befinden sich dabei zentral vor dem Körper und schützen die wichtigen Organe. Im Gegensatz zu anderen Kampfkünsten verwenden Kämpfer im Wing Tsun kaum weit ausladende Schläge und Tritte - um ihre Stabilität nicht zu verlieren und Angriffsflächen zu bieten. Stattdessen reagieren die Kämpfer mit blitzartigen Vorstößen ohne Ausholbewegungen. Geschwindigkeit ist dabei zentral: Beim sogenannten „Kettenaufstoß“ führen geübte Kämpfer bis zu acht Schläge pro Sekunde aus. Bis man allerdings einmal an diesen Punkt kommt, ist eine Menge Training nötig.

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