München-Tipps, die nicht in jedem Reiseführer stehen

Jugendstilwohnhaus in der Ainmillerstraße, Foto: Katy Spichal
Foto: Katy Spichal Das denkmalgeschützte Jugendstilhaus in der Ainmillerstraße in Schwabing wurde wurde 1900 erbaut und im Jahr 1982 renoviert

Prunkvolle fassaden, abgefahrene Graffitis und kreative U-Bahnhöfe

Mal Lust auf was Neues? Diese Geheimtipps kennt nicht mal jeder Münchner.

Prunkvolle Fassaden entdecken

Das Hotel Opera im Lehel, Foto: muenchen.de/Mark Read
Foto: muenchen.de/Mark Read

Das Hotel Opéra (Foto) in der St-Anna-Str. 10 im Lehel wirkt durch seine imposante schwarz-weiße Fassade und den schönen Renaissance-Innenhof wie ein italienisches Stadtpalais. Im Übrigen ist das Haus wie Venedig über Wasser gebaut – das Eisbach-Rauschen gibt es also dazu. Und das Lehel hat noch mehr zu bieten: Hier erfahrt ihr alles über den Stadtteil.

Aber der Preis für das Viertel mit den meisten beeindruckenden Fassaden geht an Schwabing – der Jugendstil blüht hier immer noch. Exotische Unikate findet ihr etwa mit pharaonischen Masken in der Römerstraße 11. Nicht nur für bibelfeste Christen ein Hingucker: In der Ainmillerstraße 22 lächeln Adam und Eva höchpersönlich. Und nebenbei lernt man dabei auch noch eines der ältesten erhaltenen Jugendstilhäuser der Stadt kennen...

Eisenbahnromantik bei Sonnenuntergang

Bahngleise in Giesing, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

Unverkünstelt und trotzdem schön sind die Münchner Eisenbahnbrücken. Am Nockherberg erlebt ihr Gleisromantik pur, wenn ihr vom Steg aus runter auf die Züge schaut, die den Eisenbahn-Südring entlangrauschen.

Eine Nummer größer gibt es die Schienen zum Beispiel bei Sonnenuntergang von der Hackerbrücke aus zu sehen, wo einem die unzähligen Bahnstrecken am Hauptbahnhof zu Füßen liegen.

Bunte Graffitis an Wänden und Brücken

Streetart in München, Foto: Lukas Fleischmann
Foto: Lukas Fleischmann

München ist bunt. Auch auf den Straßen. In den 80ern war die Stadt sogar der Hotspot der beginnenden Street Art-Szene in Deutschland. Mit dem rätselhaften Wort "Heiduk" auf Häuserwänden und Loomits besprayter S-Bahn, der ersten „Wholetrain“ Europas, fing alles an.

Aber genug Geschichte - wenn ihr Graffiti und Street Art in München sehen wollt, kommt ins Schlachthofviertel: Die Außenwände an der Tumblingerstraße samt Ratten von "Blek le Rat" tragen die Handschrift der Subkultur.

U-Bahnhöfe: Schönheiten unter der Erde

U-Bahnhaltestelle Josephsburg

Ganz andere und ziemlich abgefahrene Sehenswürdigkeiten finden sich unter der Erde! Denn nicht wenige U-Bahnhöfe in München machen richtig was her und wurden aufwändig gestaltet.

An der U2-Haltestelle Josephsburg (Foto) etwa leuchten die bunten Wände und Deckenplatten um die Wette. Am Westfriedhof hängen überdimensionale Industrial-Lampen von der Decke, und die Münchner Freiheit ist ein einziger großer Deckenspiegel. Und das ist längst nicht alles - hier stellen wir noch weitere tolle U-Bahnhöfe vor.

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