5 München-Tipps, die nicht in jedem Reiseführer stehen

Tattenbach, Foto: Tattenbach
Foto: Tattenbach

Urige Wirtshäuser, abgefahrene Graffitis und kreative U-Bahnhöfe

Mal Lust auf was Neues? Diese Geheimtipps kennt nicht mal jeder Münchner.

Münchens vielleicht urigste Wirtshäuser

"München ist ja sooo urig!" Wenn solche Sätze aber auf eine Institution zutreffen, dann aufs Tattenbach im Lehel. Nicht umsonst steht das kultige Wirtshaus, das ehemals Burgstüberl hieß, unter Denkmalschutz. Hier wundert einen nichts mehr: dass Lederhosen von der Decke hängen, Moriskentänzer an der Wand grüßen oder die Kellner die Leibspeisen der Stammgäste auswendig wissen. Meistens ist es eh Schnitzel, denn das ist hier richtig gut.

Wenn euch nach noch mehr urigen Wirtshäusern ist: Im Herzen des Glockenbachviertels versteckt sich das Fraunhofer und etwas weiter draußen ist der Alte Wirt in Obermenzing aus dem Jahr 1417 einen Abstecher wert - er gilt als älteste Gaststätte Münchens.

Mit der MVG ans Ziel
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Prunkvolle Fassaden entdecken

Das Hotel Opera im Lehel, Foto: muenchen.de/Mark Read
Foto: muenchen.de/Mark Read

Das Hotel Opéra (Foto) in der St-Anna-Str. 10 im Lehel wirkt durch seine imposante schwarz-weiße Fassade wie ein italienisches Stadtpalais, im Übrigen ist das Haus wie Venedig über Wasser gebaut. Bei schönem Wetter trinkt ihr ganz dekadent einen Cappuccino im Renaissance-Innenhof – das Eisbach-Rauschen gibt's gratis dazu. Und das Lehel hat noch mehr zu bieten: Hier unsere Stadtteil-Tipps!

Aber der Preis für das Viertel mit den meisten beeindruckenden Fassaden geht an Schwabing – der Jugendstil blüht hier immer noch. Exotische Unikate findet ihr etwa mit pharaonischen Masken in der Römerstraße 11. Nicht nur für bibelfeste Christen ein Hingucker: In der Ainmillerstraße 22 lächeln Adam und Eva höchpersönlich. Und nebenbei lernt man dabei auch noch eines der ältesten erhaltenen Jugendstilhäuser der Stadt kennen...

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Pure Eisenbahnromantik bei Sonnenuntergang

Bahngleise in Giesing, Foto: muenchen.de/Leonie Liebich
Foto: muenchen.de/Leonie Liebich

Industrial Look klingt irgendwie nach Hipster-Café, aber kann auch ganz anders verstanden werden. Unverkünstelt und trotzdem schön sind die Münchner Eisenbahnbrücken. Gleich beim Nockherberg (Anzeige) gibt's Gleisromantik, wenn ihr vom Steg aus runter auf die Züge schaut, die den Eisenbahn-Südring entlangrauschen.

Eine Nummer größer gibt es die Schienen zum Beispiel bei Sonnenuntergang von der Hackerbrücke aus zu sehen, wo einem die unzähligen Bahnstrecken am Hauptbahnhof zu Füßen liegen.

Lockerung der Corona-Maßnahmen in München

Die Bayerische Staatsregierung hat in den vergangenen Wochen umfangreiche Lockerungen bei den Corona-Regeln für den privaten und öffentlichen Raum beschlossen. Seit dem 7. Juni 2021 gelten in Bayern nur noch zwei Inzidenzkategorien ("unter 50" und "zwischen 50 und 100"). Die Kontaktbeschränkungen sind gelockert, Erleichterungen gibt es auch bei Veranstaltungen, Gastronomie, Kultur, Schulen, Kitas und Hochschulen, im Handel und bei Freizeitangeboten.

  • Welche Corona-Maßnahmen in München derzeit gelten
  • Aktuelle Infos und Regelungen für München auf muenchen.de/corona
  • Bunte Wände und Brücken

    Streetart in München, Foto: Lukas Fleischmann
    Foto: Lukas Fleischmann

    München ist bunt. Auch auf den Straßen. In den 80ern war die Stadt sogar der Hotspot der beginnenden Street Art-Szene in Deutschland. Mit dem rätselhaften Wort "Heiduk" auf Häuserwänden und Loomits besprayter S-Bahn, der ersten „Wholetrain“ Europas, fing alles an.

    Aber genug Geschichte - wenn ihr Graffiti und Street Art in München sehen wollt, kommt ins Schlachthofviertel: Die Außenwände an der Tumblingerstraße samt Ratten von "Blek le Rat" tragen die Handschrift der Subkultur.

    Schönheiten unter der Erde

    U-Bahnhaltestelle Josephsburg

    Ganz andere und ziemlich abgefahrene Sehenswürdigkeiten finden sich unter der Erde! Denn nicht wenige U-Bahnhöfe in München machen richtig was her und wurden aufwändig gestaltet.

    An der U2-Haltestelle Josephsburg (Foto) etwa leuchten die bunten Wände und Deckenplatten um die Wette. Am Westfriedhof hängen überdimensionale Industrial-Lampen von der Decke, und die Münchner Freiheit ist ein einziger großer Deckenspiegel. Und das ist längst nicht alles - hier stellen wir noch weitere tolle U-Bahnhöfe vor.

    Mehr Münchenideen und weitere Freizeittipps

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    CORONAVIRUS: DIE AUSWIRKUNGEN AUF MÜNCHEN

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