Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel

Feringasee

Seen

Feringasee: Windsurfen, Beachvolleyball, Sandstrände und mehr

Eine riesige Seenlandschaft für Kinder, Sportler und FKK-Begeisterte

Der Feringasee ist der größte Badesee in unmittelbarer Nähe Münchens und lädt mit Freizeitaktivtäten wie Windsurfen oder Beachvolleyball zum Verweilen ein.

Feringasee: Das Wichtigste auf einen Blick

  • Lage: Der Feringasee liegt im Gemeindegebiet von Unterföhring und wurde in den 1970er Jahren angelegt.
  • Größe: Er ist 32 Hektar groß und bis zu sieben Meter tief. 
  • Anfahrt: Es empfiehlt sich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad anzureisen. Die S-Bahnstation Unterföhring liegt nur knapp einen Kilometer entfernt, der Radlweg zum See ist gut ausgeschildert.
  • Parkplätze: Ca. 2500 kostenpflichtigen Parkplätze liegen im östlichen Teil des Badegebiets.
  • Essen und Trinken: Es gibt zwei Kioske (Süd und Nordseite), die Snacks und Getränke verkaufen.
  • Freizeitaktivitäten: Besucher können Freizeitaktivtäten wie Beachvolleyball oder Windsurfen nutzen.
  • Wasserwacht: Seit 1975 betreut die Wasserwacht Unterföhring den Feringasee. An Wochenenden und Feiertagen zwischen Mitte Mai und Mitte September ist die Rettungsstation durch ehrenamtliche Rettungsschwimmer besetzt.
  • Wasserqualität: Der See wird von mehreren Grundwasserquellen gespeist und gilt als sauber.

 

Freizeitparadies für Sportler: Beachvolleyball, Surfen und mehr

Feringasee Volleyball, Foto: muenchen.de / Michael Neißendorfer
Foto: muenchen.de / Michael Neißendorfer

Der Feringasee bietet jede Menge Aktivitäten für Sportskanonen:

  • Er ist von einem zwei Kilometer langen Rad- und Fußweg umrundet. So ist der beliebte Badesee nicht nur von allen Seiten prima erreichbar, sondern auch ideal, um sich vor dem Baden auszupowern.
  • Vom Münchner Norden aus seid ihr mit dem Fahrrad in rund 30 Minuten dort.
  • Damit nicht genug der Sportoptionen: Wenn ihr Lust auf Beachvolleyball habt, finden sich am Ostufer zwei Felder.
  • Achtung: Die Nordseite des Feringasees gehört den Wassersportlern. Hier wird sowohl gesurft als auch geangelt – der Bereich ist hierfür extra abgegrenzt.

Südufer: Badezone und FKK-Bereich

Der südliche Teil des Sees ist die offizielle, mit einer Bojenkette abgetrennte Badezone: Hier gibt es viele hohe Bäume und ausreichend schattige Plätze. Fast alle Wiesen im südlichen Seebereich sind als Grillzone ausgewiesen.

Ein ehemaliger Biergarten, der nun als Kiosk dientversorgt die Gäste hier mit kühlen Getränken und kleinen Snacks. Die Halbinsel gleich im Anschluss hinter dem ehemaligen Biergarten dient komplett als FKK-Bereich.

Ostufer: Viel Platz für Kinder, Sportler und Sandstrände

Am östlichen Ufer des Feringasees ist viel Platz für sportliche Aktivitäten: Es gibt Volleyballfelder, weite Wiesen für Fußball, Federball und Frisbee. Auch Sandgruben und Spielplätze für Kinder sind hier zu finden.

An einigen Stellen wurden Sandstrände aufgeschüttet. Das Wasser fällt hier ziemlich flach ab, weshalb auch Nichtschwimmer sicher planschen können.

Nordufer: Für Windsurfer und Angler

Blick auf den Feringasee, Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel
Foto: muenchen.de/ Daniel Vauel

Der nördliche, durch Bojen abgetrennte Bereich ist die Wassersportzone: Dort ist auch ein Windsurfclub ansässig, an dessen Clubhaus ein weiterer Kiosk grenzt.

Außerdem befinden sich in dem Bereich, wo das Angeln erlaubt ist, kleine Biotope, die nicht betreten werden dürfen. Das Tauchen ist im gesamten See nicht gestattet.

 

Liegewiese für Menschen mit Behinderung

Im südöstlichen Teil des Feringasees gibt es eine eigene Liegewiese für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Behinderung:

  • Zwei behindertengerechte Toilettenanlagen befinden sich ganz in der Nähe.
  • Normalerweise gibt es zudem eine flache Rampe, um Rollstuhlfahrern den Einstieg ins Wasser zu erleichtern. Diese ist aber im Sommer 2020 nicht aufgebaut. Ob sie im Sommer 2021 wieder eingesetzt wird, entscheidet das zuständige Landratsamt, wie die Wasserwacht Unterföhring mitteilte.

Wasserqualität

Das Bayerische Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) führt kontinuierlich Untersuchungen der Wasserqualität der bayerischen Badeseen durch. In der Saison, von Mitte Mai bis Mitte September, wird das Wasser sogar monatlich überprüft.

Durch das gelegentliche Vorkommen von Saugwurm-Larven, sogenannter Zerkarien, im Wasser des Feringasees können Juckreiz und Entzündungen der Haut auftreten. Baden erfolgt hier daher auf eigene Gefahr.

 

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7 Bewertungen zu Feringasee

4
7 Bewertungen
  • von am

    Ich geh seit Jahren hier Baden und hatte noch nie Probleme wegen dem Wasser. Die Algen treten halt auf wenn es zu heiß wird im Sommer , wie überall. Auch die Stromleitungen haben keine Schäden verursacht. Auch wegen der Autobahn , wir sind n München da ist es nie ruhig. Ist halt auch nicht leiser wie der Englische Garten im Norden. Rund um , ich kann in nur jedem empfehlen weil für jeden was dabei ist.

  • von am

    Ich bin den ganzen Sommer durchgehend am Feringasee und hatte bis dato keinen einzigen Biss! Klar es hängt natürlich von der Haut ab, aber Zerkarien kann es an jedem See geben. Momentan ist der Tegernsee, der Schliersee und Seehamer See betroffen.

  • von am

    Vor zwei Wochen war ich auf der Halbinsel(FKK) am Feringasee zum Schwimmen....Kann man nur empfehlen... allerdings von den Zerkarien habe ich erst nach den Recherchen im Netz gehort (gelesen). Vielleicht habe ich ja doch nicht so eine empfindliche Haut, oder war dieses Jahr kein Befall durch Zerkarien zu verzeichnen

  • von am

    Ich war gestern am Feringasee baden - und ziemlich enttäuscht! Die Wasserqualität war nicht wirklich gut, vermutlich zu viele Algen. Auf jeden Fall hat meien Haut hinterher gebrannt (ohne Sonnenbaden). Darüber hinaus ist der Lärmepegel von der Autobahn ja fast schlimmer als am Stachus! Und zu guter letzte wird man – da, wo man eigentlich erholen sollte – noch "kostenlos" von magnetischen Felder der Bahnstromleitung bestrahlt, die mitten über Geläande und See geht. Nein danke! kann ich da nur sagen.

  • von am

    Ich mag den See, nicht zuletzt weil meine Freunde dort sind. Aber seit 2012 meide ich ihn aus Angst vor Zerkarien. Die Haut einer Bekannten sah mal nach einem Befall den halben Sommer ganz schlimm aus. Ich habe auch eine empfindliche Haut. Es reicht, wenn mir jemand über einen einzelnen Stich berichtet... dann kann ich nicht ins Wasser. Man weiß ja nie!!! Ich gehe seither zum Feldmochinger. Gibt es dort eigentlich auch Zerkarien? Ich habe nie davon gehört... Liebe Grüße, Sabine.

  • von am

    Super wasserqualität und unter der Woche nicht überlaufen!

  • von am

    Ganz schön, aber die Zerkarien sind einfach überall!

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